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Russisches Syrien-Abenteuer: Das Rezept gegen Putins Imperialismus
REUTERS

Erst die Ukraine, jetzt Syrien: Die russische Außenpolitik ist ohne Zweifel aggressiv. Trotzdem muss Deutschland nicht in Panik verfallen. Es gibt ein Mittel gegen die Eskalation - es stammt aus dem ersten Kalten Krieg.

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Mundil 10.10.2015, 20:32
170. Danke

für diesen sehr wahren Kommentar.
Aber leider wird auf beiden Seiten zu sehr polarisiert.
Man benötigte eine stärkere gesamteuropäische Stimme gegen die Unvernunft Amerikas und den Neoimperialismus des Herrn Putin.

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Emderfriese 10.10.2015, 20:32
171. Handeln

Zitat von Teigkonaut
wird in Syrien sein zweites Afghanistan erleben. Dieser Krieg ist nicht durch noch so viele Bomben und Marschflugkörper zu gewinnen. Das eigentlich furchtbare ist, dass die russischen Bomben den Flüchtlingsstrom noch verstärken werden.
Die Frage ist eigentlich nicht, ob Russland (oder Assad) diesen Krieg gewinnen kann, die Frage ist eher, kann es ihn verlieren? Und an dieser Stelle sollte eigentlich eine intelligente Strategie des Westens ansetzen, so er eine hat. Denn wie würde ein Verlust Syriens für Assad und seine Mitstreiter aus Russland aussehen? Eine militärische Niederlage kann es dort nicht geben, weil für diesen Krieg die russischen Reserven bestimmt auf sehr lange Zeit ausreichen. Und wenn es hart auf hart kommt, würde der russische Einsatz bestimmt eskalieren. Was will der Westen dem entgegen setzen? Er hat keine Truppen vor Ort und seine Luftwaffe kann er nicht ohne Weltkriegsrisiko gegen Putin einsetzen. Es läuft entweder auf einen Sieg Assads hinaus, oder einen Teilungsfrieden, bei dem letztlich Assad bis auf ein paar Wüsteneien nichts wirklich abgibt. Die Russen aber werden nichts wirklich verlieren. Nur gewinnen. Also, fangt schon mal an, zu verhandeln!!!

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ein_deutscher 10.10.2015, 20:32
172. In einer anderej Welt....

So so,
die Kanzlerin aus Neuland erlebt gerade die Realität. 200Mrd. Kreditausfall, 1 Million Immigranten, Euro und Prstigefirmen im Niedergang.
Bin froh weit weg zu leben, ebenfalls in einer anderen Welt.

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nnam 10.10.2015, 20:34
173. Vergessen Sie nicht...

die Kriege, die jüngst von unseren westlichen Freunden, USA, England,Frankreich und auch Deutschland geführt wurden/werden: betroffene Länder z. B. Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien etc. ...Wer wurde bombardiert? Wo entstand Chaos, Flucht, Traumatisierung, Massentötung etc. ? "Dialog und Zusammenarbeit statt Bomben" muss die westliche Devise für eine positive Friedensarbeit lauten!
s. a. "Ein Volk mit Visionen lebt auf - Deutsch-Russisches Pilotprojekt für den Frieden" www.luther-verlag.de

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Euclid 10.10.2015, 20:34
174. Das ist aber ganz neu..

Mit Erlaubnis Herrn Schepp sei ihnen die Lektüre „ The Tragedy of Great Power Politics „ von JJ Mearsheimer nahegelegt um Meinung mit Realität in Einklang zu beringen. Wenn sie diese Buch gelesen haben, vielleicht wissen sie dann wer der Hegemon ist? Das Verhalten von Putin ist einfach als rational nachvollziehbar, ein bißchen Spieltheorie hilft dabei.

Amerika gibt jährlich mehr Geld aus für Militär und Waffe als der Rest der Welt, ich frage sie nun wozu eigentlich? Meine, über Jahrzehnte gesammelten vertiefte Einblick in die amerikanische Seele, sagt mit um diese zu verstehen braucht man Jahrzehnte keine drei-Jahreseinsätze im Luxus Office in Washington.

Herr Schepp machen sie den Leuten nichts vor, verkaufen sie die Leser nicht für dumm.

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lutzhunger 10.10.2015, 20:35
175. Eurasien

Wenn wir über Putin reden, übersehen wir gern seinen "Traum" von einem Eurasischen Wirtschaftssystem. In der Ukraine hat er gezeigt, was passiert, wenn man sich gegen das System stellt, schafft es selbst der Westen nicht, das zu richten. In Syrien zeigt er: wer zu uns steht, den helfen wir (Assad). Und viele Länder haben ein Problem mit Islamisten...

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ratiovinxit 10.10.2015, 20:36
176. Gas

Zitat von stefano.fereri
Das riecht nach Gas, wenn Sie hier die Schonung des des symbiotischen Pärchens Assad/IS und die Bombardierung deren Gegner als Krieg gegen "unumstrittene" Terroristen darstellen. Es ist schauerlich, wie dreist die Lügen und wie menschenverachtend die faktische Unterstützung eines Giftgasregimes durch das Putinregime und seine Propagandisten sind. Die Bundeswehr verfolgt in Afghanistan selbstverständlich keine "imperialistischen" Ziele. Es ist nicht erkennbar, wie Putins Feldzüge gegen die Demokratisierung in der Ukraine und in Syrien bei gleichzeitiger aktiver Unterstützung des Assad-Regimes und damit auch von dessen Giftgasattacken auf Frauen und Kinder mit dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan gerechtfertigt werden könnten. Ihre Aussagen sind hirnrissig.
Davon, dasß Sie dieses Wort in jedem Satz verwenden wird die unbewiesene Behauptung, man könnte auch sagen Lüge, auch nicht wahrer. Fakt ist, daß der IS mehrmals Gift- oder zumindest Reizgas eingesetzt hat.
Wer zu so unlauteren Mitteln greift, um seine wankenden Argumente zu stützen, disqualifiziert sich selbst, oder?

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tschara 10.10.2015, 20:36
177. Nicht unbedingt in Übereinstimmung mit dem Kommentar

Also, ich habe keine Angst vor Putin's Russland. Bin aber andererseits daran interessiert, dass die Ära der pax americana ein Ende findet, da ich glaube, dass die Coca - Cola und Popcorn Freiheit à la USA nur dazu dient, die Vormachtstellung der USA zu sichern ( aus amerikanischer Sicht natürlich ein verständlicher Wunsch).
Ich bin im Gegensatz zur Aussage des Kommentars der Ansicht, dass es sehr wohl wichtig ist, wer wen herausgefordert hat. Für mich ist das die Einkesselungstaktik der USA, die auch nicht davor zurückschreckt, rechtswidrige politische Umwälzungen zu veranlassen. Ja, ich halte den Maidan für einen verfassungswidrigen Umsturz, lanciert von den USA. Zugleich bin ich aber auch der Ansicht, dass die Übernahme der Krim, so verständlich ich sie unter Berücksichtigung der Geschichte Russlands und seiner berechtigten Sicherheitsinteressen finde, keine rechtlichen Grundlagen hat. Die Einmischung ist für mich kein agressiver Akt Russland sondern ein völkerrechtlich nicht zu beanstandener Akt, der zudem die Aufgabe hat die innere Sicherheit Russlands zu schützen, wobei ich andererseits nicht galube, dass Russland sich vor Attenatten schützen kann.

Ich sehe die Zukunft zwar schwarz, da ich glaube, dass die USA, aus ihrer Sicht unausweichbar und deshalb gewollt auf eine militärische Auseinandersetzung mit Russlands zusteuern. Hoffe aber andererseits, dass Europa stark genug wird, um diese Auseinandersetzung zu verhindern, die sich auf europäischen Boden abspielen wird. dazu gehört, dass man den begründeten Sicherheitsinteressen Rechnung trägt. Hier finde ich mich wieder in Übereinstimmung mit dem Kommentar, wenn er Absprachen ( nicht Saktionen) über Sicherheit und Zusammenarbeit fordert. Das bedeutet aber, dass Russland und Europa, ohne die USA, sich als gleichberechtigte Gesprächspartner wiederfinden, un die agressive Rethorik gegenüber Russland aufhört.

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säkularist 10.10.2015, 20:36
178.

Zitat von ka117
Wurde Afghanistan bzw. Irak von den USA annektiert?
Leben in Afhganisten oder dem Irak 60% Amerikaner?
Wenn ja, dann wären diese Länder längst annektiert.

Das Einsetzen von Marionettenregierungen scheinen Sie offenbar für akzeptabel zu halten. Sehe ich das richtig?

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g.s.hess 10.10.2015, 20:38
179.

Putins Politik ändert sich wenn die ersten Särge nach Hause kommen und die Videos auf youtube zu sehen sind wie russische Soldaten in orangenen Overall stecken und ihnen jemand ein Messer an den Hals hält.

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