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Russisches Syrien-Abenteuer: Das Rezept gegen Putins Imperialismus
REUTERS

Erst die Ukraine, jetzt Syrien: Die russische Außenpolitik ist ohne Zweifel aggressiv. Trotzdem muss Deutschland nicht in Panik verfallen. Es gibt ein Mittel gegen die Eskalation - es stammt aus dem ersten Kalten Krieg.

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jws1 10.10.2015, 19:08
10. Falsch, Herr Schepp

Putin will Syrien stabilisieren, denn Assad bildet dort die rechtmäßige Regierung. Herr Schepp verharrt in der Position des alten westlichen kalten Kriegers. Aber die Menschen haben dazugelernt. Gott sei Dank haben die Medien nicht mehr die Macht, ganze Nationen für dumm zu verkaufen, auch wenn sie das noch immer verzweifelt versuchen. Wenn ich so zurück schaue sind für mich die USA die Imperialisten im scheppschen Sinne.

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dt45068158 10.10.2015, 19:08
11. ganz genau...

Europa braucht neue Sicherheitsstrukturen, am besten die auf eigener Schlagkraft beruhende...

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HeisseLuft 10.10.2015, 19:09
12. Hm, ja das ist alles schön:

"Deshalb einigten sich 1975 die europäischen Staaten, Amerika und Kanada nach zähen, jahrelangen Verhandlungen auf die Unverletzbarkeit der Grenzen, die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und auf die Achtung von Mindeststandards bei Menschenrechten. Die Teilnehmer der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterschrieben die Schlussakte von Helsinki. "

Nur das gibt es doch bereits? Sollen wir das noch einmal unterschreiben?
Aus der KSZE ist die OSZE hervorgegangen - wie wirksam ist sie? Wird sie angerufen - wenn es darauf ankommt? Es gibt eine UNO.

Das Problem ist nicht, dass es nicht genug Verträge, Standards und Abkommen gibt. Das Problem ist, dass sie im Zweifel wenig helfen.

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denjoR 10.10.2015, 19:09
13. pfff

"Angesichts der aggressiven Außenpolitik Putins"

ja ne ist klar wiviel kriege haben die usa in den letzten 50 jahren angezetelt ganz zu schweigen von der unterstüzung terroristischer gruppen und dan wird hier sowas geschrieben.

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Bashir001 10.10.2015, 19:09
14. Globus

Könnte mal jemand bitte einen Globus an Herrn Schepp und seine Praktikanten in der SPON Redaktion senden? Alternativ erkläre man mir bitte, wie China, Indien und Saudi Arabien plötzlich auf die Südhalbkugel gelangt sind. Ist der nahe Osten nun endgültig explodiert, womöglich?

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werner.schmidt.mch 10.10.2015, 19:10
15. Putin

Beten Sie auch für Putin.

Ihr Vorschläge sind gut gemeint, doch wird Sie keiner
befolgen.

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Sick_of_it_all 10.10.2015, 19:10
16. o nein

Wann stoppt ihr ihn endlich, bevor er noch weitere Krankenhäuser in die Luft....o Moment...

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amesa 10.10.2015, 19:10
17. böse Russen?

Russland wird helfen die Religionsidioten zu
vernichten und danach sollen die Syrer einen
neuen Präsident wählen, so hat es Putin gesagt.
Das wissen die westlichen Staaten, aber hetzen
im Sinne der Amis ist braver.
Die Amis bombardieren lieber Krankenhäuser
und sagen oops und alle sind beruhigt.

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dunnhaupt 10.10.2015, 19:11
18. Putin hat das Helsinki-Abkommen gebrochen

Das ist alles. Man kann nicht jedesmal ein neues Helsinki-Abkommen veranstalten, wenn Putin das alte bricht.

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abc-xyz 10.10.2015, 19:11
19. Putins Stärke ist unsere Tatenlosigkeit

Man hätte sich diese Krise ersparen können, hätte man die Aggressivität Putin-Russlands früher entgegen gestanden. Schon mit dem Georgienkrieg 2008 war klar, dass Putin keine Rücksicht auf Grenzen nimmt und mit Gewalt neue Grenzen und (Marionetten-) Staaten generiert. Der Westen und vor allem Europa haben aber damals mit grenzenloser Ignoranz reagiert.

Das war für Putin die Einladung für weitere Abenteuer. Der Ukrainekrieg und die Annexion der Krim waren daher nicht nur eine seit dem 2. Weltkrieg nie dagewesen Aggression sondern auch nur eine Frage der Zeit. Da auch hier der Westen mit Zurückhaltung und Appeasement reagierte, war die Invasion in Syrien praktisch beschlossene Sache. Jetzt rumort es in Moldawien. Man kann sich denken, was bald dort los ist. Etc.

Dabei ist Putin-Russland alles andere als stark oder stabil. Sicherlich hat man viel ins Militär investiert, aber das russische Fundament ist mehr als porös. Die Wirtschaft schrumpft massiv und die russische Unternehmen kämpfen von Jahr zu Jahr mit immer größer werdenden Problemen. Lange werde sie das nicht durchhalten können. Sie ziehen politisch dennoch mit, da sie a.) keine Wahl haben und b.) hoffen, dass der Westen wieder Appeasement betreibt und klein bei gibt. Das muss man aber dies mal beenden, wenn man in 1 bis 2 Jahren nicht im nächsten russischen Angriffskrieg landen möchte, der dies mal vielleicht sogar auf NATO Gebiet verläuft, weil Putin immer weiter seine Grenzen austesten möchte.

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