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Russland: Angriff auf Pussy-Riot-Aktivistin Aljochina
DPA

Sie wurde mit Farbe beschmiert, mit Essensresten und Metallgegenständen beworfen: Die russische Pussy-Riot-Aktivistin Maria Aljochina wurde bei einem Angriff in Nischni Nowgorod verletzt.

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gesell7890 06.03.2014, 11:59
1. Ja,

nicht nur auf der Krim gebärden sich die Genossen Sowjets wie Deutschland Anfang 1933...

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salty68 06.03.2014, 12:01
2. optional

Die Dummen werden nicht alle. Und damit meine ich die Angreifer, die angestachelt von Putins Propaganda die Fäußte sprechen lassen.

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gruebi01 06.03.2014, 12:05
3. Beim nächsten rassistischen Übergriff...

...in Halle oder Berlin, möchte ich dann aber auch Cover mit Merkel in der Seitenleiste sehen.

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tlhuerth 06.03.2014, 12:08
4. So viel zur russischen Demokratie

Dieser Vorfall zeigt deutlich, wieviel Meinungsfreiheit und Demokratie in Russland wert ist.
Putin hetzt sein eigenes Volk auf, unterdrückt jegliche Meinung die ihm nicht genehm ist und nennt das ganze dann gelenkte Demokratie.
Menschenrechte sind ihm nichts wert, ausser er kann sie durch Aufbau eines Lügengebildes gegen andere benutzen.
Ja, ja Zar Vladimir. Ich hoffe du hast dir mit deiner Aktion auf der Krim ein so dickes Eigentor geschossen, dass dich deine Kleptokratenclique fallen läst und du dich im Moskauer Gefängnis Burtyka wiederfindest. Verdient hättest du es allemal

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geomarmospo 06.03.2014, 12:10
5.

Es funktioniert immer noch! Man bestellt irgendwelche hirnlosen Schlägertrupps und lässt sie auf seine Kritiker los, wie in der guten alten Sowjetzeit. Der "lupenreine Demokrat" im Kremel beherrscht diese abscheulichen Spielchen im Großen wie im Kleinen. Da man ihm nur schwer beikommen kann muss man wohl warten bis Russland wirtschaftlich vollends zu Boden geht. Kann ja nicht mehr allzu lange dauern. Schlimm, aber anders gehts wohl nicht.

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o.schork 06.03.2014, 12:20
6. na

jetzt bin ich aber gespannt, ob die Angreifer 2 Jahre Arbeitslager bekommen.

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Pinin 06.03.2014, 12:23
7. Neuer Beruf: Aktivistin

Von was leben eigentlich diese Damen? Oder ist "Aktivistin" jetzt ein neuer Beruf?
Man sollte wissen wer hier die "Arbeitgeber" sind. Dreimal darf man raten ...

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helmutvan 06.03.2014, 12:24
8. Punkrock

Zugegeben, das ist schon 30 oder 35 Jahre her, aber im segensreichen und superfreien Westen wurden Punks auch auf offener Straße angegriffen und zusammengeschlagen, einfach nur, weil sie Punks waren. Das ist dann aber im Spiegel nicht erwähnt worden. Und auch heute wäre das wohl keine Schlagzeile wert. Das alles bessert das, was in Russland passiert, kein bisschen, aber dieses "um himmels willen, die bösen russen" geht einem manchmal schon auf die Nerven...

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seilerpauli 06.03.2014, 12:28
9. optional

Zitat von gruebi01
...in Halle oder Berlin, möchte ich dann aber auch Cover mit Merkel in der Seitenleiste sehen.
Egal ob Homosexuellenjagd oder Gewalt gegen Andersdenkende - die Täter scheuen sich nicht die Gesichter in die Kamera zu halten und sich öffentlich mit ihren Taten zu brüsten. Wissen Sie doch, dass ihnen praktisch keine Verfolgung droht - nur wenn mal eines der Opfer über die Klinge springt, greift der Staat ein. Wer sich die Kommentare unter dem Orginalvideo anschaut, sieht ziemlich einhellig die Meinung der russischen Nutzer, die schamlos bekennen, "die wären doch noch gut weggekommen, besser gleich umlegen."

Und genauer das zulassen dieses Hasses ist sehr wohl Putin zuzurechnen! Er macht es vor, wie man solche Leute behandeln sollte, die Dummköpfe machen es gerne nach.

Um bei Ihrer schamlosen Relativierung zu bleiben: In Deutschland werden solche Straftaten verfolgt. Und sollten - wie im Fall der NSU- staatliche Organe eine Mitschuld tragen, wird zumindest versucht das aufzuklären (ob das immer gelingt, ist eine andere Frage).

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