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Russland: Pussy-Riot-Mitglied Aljochina aus Haft entlassen
DPA

Die Pussy-Riot-Musikerin Maria Aljochina ist in Freiheit. Die Aktivistin war zu zwei Jahren Straflager wegen Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt worden. Jetzt wurde das neue Amnestiegesetz auf den Fall der jungen Mutter angewandt.

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Gerald 23.12.2013, 06:55
1.

Und, ab nach Berlin?

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DocW 23.12.2013, 06:57
2.

... dieser russische Zar Wladimir.

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alterkaufmann 23.12.2013, 06:57
3.

Zitat von sysop
Die Pussy-Riot-Musikerin Maria Aljochina ist in Freiheit. Die Aktivistin war zu zwei Jahren Straflager wegen Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt worden. Jetzt wurde das neue Amnestiegesetz auf den Fall der jungen Mutter angewandt.
Wann steht denn Putin vor Gericht wegen seiner menschenfeindlichen Politik.

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martje12 23.12.2013, 07:01
4. Falsch!

Sie wurde nicht verurteilt, weil sie über Putin schlecht geredet hat, sondern, weil sie in einer Kirche randaliert hat! Warum wird das immer verdreht? Warum wird Putin immer als unfähiger Diktator dargestellt und in Deutschland völlig blind, gerade in der Richtung EU, alles als alternativlos demokratisch, geschluckt?

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Wololooo 23.12.2013, 07:06
5.

Zitat von sysop
Die Pussy-Riot-Musikerin Maria Aljochina ist in Freiheit. Die Aktivistin war zu zwei Jahren Straflager wegen Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt worden. Jetzt wurde das neue Amnestiegesetz auf den Fall der jungen Mutter angewandt.

Ich finde es nicht gut, wie Putin die unabhängige Justiz Russlands mit Hilfe von Massenamnestien übergeht. Das was jetzt geschieht, ist das genaue Gegenteil von Gewaltenteilung.

Außerdem wurden die Verbrecherinnen von Pussy Riot nicht wegen Kritik an Putin, sondern für eine Entweihung einer Kirche zum politischen Zweck (fällt unter den Straftatbestand Rowdytum) verurteilt.

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matbhmx 23.12.2013, 07:09
6. Also, der Artikel ist nur wirklich ...

... peinlich politisch gefärbt. Die Pussy-Riots sind nicht einfach, wie die Bildunterschrift suggeriert, wegen Putin-Kritik ins Lager gekommen, sondern weil sie einen Gottesdienst "entweihten". Und ob dieser Vorgang erforderlich war, um Putin zu kritisieren, oder ob die Truppe nicht einfach den Vorgang missbrauchen wollte, um sich national wie international Ansehen zu verschaffen, könnte man auch noch diskutieren. Der Artikel ist so in jeder Hinsicht falsch, dass er genau genommen in die staatlich betriebene Falschinformation von Diktaturen passt. Peinlich, absolut peinlich. Dass die Strafe gegebenenfalls, weil bei der gotteslästerlichen Störung des Gottesdienstes auch Putin angegangen werden sollte, deswegen unverhältnismäßig ausfiel, mag ja eine andere Frage sein, wobei man sich zur Beurteilung Mal insgesamt mit dem Strafsystem (soweit man dort noch von System sprechen kann) Russlands auseinandersetzen müsste.

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jajajatjatja 23.12.2013, 07:09
7.

Trotz positiver Öffnung gen Westen hat Putin unter anderem mit pussi riot sehr deutlich gemacht wie weit man bei ihm gehen kann. ich glaube jetzt wissen es die meisten inklusive Greenpeace. man mag die scharfen Reaktionen für überzogen halten aber hier wurden eben klare Grenzen aufgezeigt.

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luckylurker 23.12.2013, 07:19
8. Auszug aus dem StGB

Zitat von sysop
Die Pussy-Riot-Musikerin Maria Aljochina ist in Freiheit. Die Aktivistin war zu zwei Jahren Straflager wegen Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt worden. Jetzt wurde das neue Amnestiegesetz auf den Fall der jungen Mutter angewandt.
§ 167
Störung der Religionsausübung

(1) Wer

1.den Gottesdienst oder eine gottesdienstliche Handlung einer im Inland bestehenden Kirche oder anderen Religionsgesellschaft absichtlich und in grober Weise stört oder
2.an einem Ort, der dem Gottesdienst einer solchen Religionsgesellschaft gewidmet ist, beschimpfenden Unfug verübt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Dem Gottesdienst stehen entsprechende Feiern einer im Inland bestehenden Weltanschauungsvereinigung gleich.

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Namal 23.12.2013, 07:19
9.

Auch durch das ständige Wiederholen wird die Lüge nicht wahrer. Das Pussy-Riot-Mitglied Aljochina wurde nicht wegen Kritik an Putin verurteilt, sondern weil sie in einem Heiligtum rumgetrollt hatte und es nicht für nötig hielt sich dafür zu entschuldigen.

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