Forum: Politik
Russland und der Westen: Flüchtlinge als Waffe

Man kann sich mit Diktatorenliebe anstecken wie mit einer Krankheit: Wer Putins Syrien-Politik als legitime Strategie einer Großmacht verteidigt, ist nicht abgeklärt, sondern abgestumpft.

Seite 1 von 64
Poco Loco 16.02.2016, 14:10
1. Da kann man den türkischen Erdowahn...

....getrost mit einschließen. Es ist erschreckend, mit welcher "Abgestumpftheit" sich westliche Politiker mit den an Cäsarenwahn erkrankten Diktatoren mit ins Bett legen, und das als legetime Strategie bezeichnen. Mir graust vor dieser doppelzüngigen und verlogenen Politik.

Beitrag melden
gnarze 16.02.2016, 14:14
2. Bam

Volle Breitseite gegen den gestrigen Kommentar.

Meine Zustimmung haben Sie, Herr Fleischhauer.
Auch mir geht diese teilweise groteske Nibelungenliebe zu Putin ebenso auf den Wecker(bei der ich teilweise aber auch den Verdacht habe, es geschieht aus Marketinggründen, um die Bücher besser zu verkaufen.)
Leider haben sie vergessen zu erwähnen, dass auch die Türkei dei Flüchtlinge als Mittel zum Zweck missbraucht.

Beitrag melden
Arnos_Weltbild 16.02.2016, 14:18
3. Haben SIe das schon Ihrem Kollegen Augstein erklärt?

Dessen Schnoddrigkeit im Angesicht von 100Tausenden Toten und Millionen Vertriebenen (das sind die Flüchtlinge aus Syrien nämlich, da haben Sie recht) ist unerträglich. Es wurde Zeit für eine humanistische Gegenposition!

Beitrag melden
tommit 16.02.2016, 14:18
4. Irgendwie ist das auch eine Krankheit

wer die Fakten beschreibt und Nebenkriegsplätze als Begrümndung mit hinzuzieht, wird von herrn F. als Putinfreund deklariert und somit macht er es sich genauso einfach wie er es anderen vorwirft...

Nicht dass er irgendeine Lösung hätte und die reine ENtrüstung irgendetwas brächte.... es sei denn er verlässt sein WOhnzimmer und geht dorthin...

Das ist das was jeder darf.. der Rest ist ob es nun passt oder nicht die Realität und das ganze Gezappel und das sollten wir aus der Geshcichte gelernt haben bei Scheuung des definitv vorhandenen Risikos nunmal reine Zeitverschwendung....

Herr F wird wohl seinen Hintern in Sicherheit bringen sollte den WOten vom kalten krieg Taten folgen... udn dieses Risiko bei aller ENtrüstzung kann auch Herr F nicht wegdefinieren.. ich weiss das widerspricht dem eigenen Anspruch an Definitionshoheit... aber man sollte sich mal überlegen ob das je real war.. Was man gerne können wolle agb es zumiest in der Realität nicht auch wenn man sich noch so überlegen fühlte...

Beitrag melden
Münchner MV 16.02.2016, 14:23
5. Nach Putin?

Keine Frage, Herr Putin ist sicherlich kein Demokrat. Dies sind unsere Freunde in Saudi-Arabien oder die neuen Freunde in Iran sicherlich ebensowenig. Man hat Putin gekränkt im Westen, mit Mißachtung gestraft. Das war sicherlich ein Grund sich die Krim einzuverleiben und auch ein Grund für den Konflikt in der Ost-Ukraine. Ebenso hat man Putin in Bezug auf Syrien bis heute nicht verstehen wollen. Es geht ihm doch nicht um Assad - Es geht um Latakia und Tartus. Es geht um russischen Einfluss in der arabischen Welt. Würde man Putin zugestehen eine Sicherheitszone um Tartus und Latakia zu kontrollieren, wäre auch der Status von Assad sofort verhandelbar. Viel wichtiger ist allerdings die Frage, was käme nach Putin? Er hat das ganze Russische Reich auf Ihn abgerichtet. Es gäbe wohl einen Erbfolgekrieg der brandgefährlich werden kann. Man sollte somit etwas weitsichtiger mit Putin sprechen, ihn einbeziehen und notfalls auch schmeicheln. Wenn man für Rohani die "nakerten" Statuen in Rom verschleiern kann um Wirtschaftsdeals einzufädeln, kann man auch mit Putin sprechen.

Beitrag melden
GoranBaranac 16.02.2016, 14:23
6. 2 mal Irrtum Herr Fleischhauer

Flüchtlinge als Waffe, das war eine Taktik, die man in der Auseinandersetzung zwischen Staaten bislang noch nicht kannte. - In den 50ern vertrieben die Kommunisten in Bulgarien hunderttausende Muslime in die Türkei - mit dem Ziel der Destabilisierung derselben.

Dass Deutschland seine Grenzen für Menschen in Not geöffnet hat, verdankt sich keinem Kalkül, sondern einem nationalen Akt der Hilfsbereitschaft. - Hier war auch ein Kalkül Schuld an der Sache. Das Kalkül unserer Kanzlerin weiterhin ihre hohen Umfragewerte zu halten und bei Menschen zu punkten die traditionell dem linken Lager zuzuordnen sind. Hat ja auch geklappt. So ca. 3 Monate lang...

Beitrag melden
hergen.heinemann 16.02.2016, 14:23
7. Ruchlosigkeit und Kreml-Mamsell

sind keine sachlichen Argumente sondern Armmutszeugnisse desjenigen, der diese Begriffe verwendet.
Was Russland heute in Syrien treibt, ist ein geopolitisches Vorgehen, welches man auch aus neutraler Sicht nicht gutheißen kann. Und Russland wird in der Tat nicht zum alten Verhältnis zum Westen der 90-er Jahre zurückkehren. Dazu hat es inzwischen zu viel gelernt. Das Kind ist inzwischen in den Brunnen gefallen.
Falls Herr Fleischhauer den Wunsch haben sollte, etwas mehr über russische Politik gegenüber dem Westen zu erfahren, würde ihm sicherlich ein diesbezüglicher Artikel von John Mearsheimer in Foreigfn Affairs helfen können: https://www.foreignaffairs.com/articles/russia-fsu/2014-08-18/why-ukraine-crisis-west-s-fault.

Beitrag melden
andreas13053 16.02.2016, 14:27
8. Meine Güte,

Fleischhauer, da haben Sie sich ja wieder selbst übertroffen.
Allerdings gibt es auch Menschen, denen es nicht auffällt, dass Sie hier Woche für Woche eine Satire nach der anderen raushauen und Sie vielleicht noch ernst nehmen. Verrückt.

Beitrag melden
mps58 16.02.2016, 14:27
9. Kammenos

Kammenos hat seine Drohung doch schon wahrgemacht: bei ausreichender Personenkontrolle in Griechenland wären die in der EU teilweise schon zur Fahndung ausgeschriebenen Paris Attentäter wohl entdeckt worden. Genauso wurde versäumt deren Pässe mit einer existierenden Liste verdächtiger syrischer Pässe abzugleichen. Absicht oder der übliche Schlendrian?

Beitrag melden
Seite 1 von 64
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!