Forum: Politik
Russland und der Westen: Flüchtlinge als Waffe

Man kann sich mit Diktatorenliebe anstecken wie mit einer Krankheit: Wer Putins Syrien-Politik als legitime Strategie einer Großmacht verteidigt, ist nicht abgeklärt, sondern abgestumpft.

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fredadrett 16.02.2016, 14:28
10. Wo ist der Unterschied

USA und Russland tun das selbe. Die USA destabilisiert jedes Land im Nahen Osten welches ansatzweise eine Gefahr für Israel werden könnte. Damit haben sich die USA für viele kleine unkontrollierbare Gegner entschieden. Das ruft natürlich andere Parteien auf den Plan. Russland will seinen Stützpunkt in Syrien behalten. Russland hat auch gelernt das seine Interessen und sein Schutzbedürfniss von der Nato und der EU nicht respektiert werden, siehe Ukraine.
Aus Sicht Russlands, nach den verhängten Sanktionen, ist es nachvollziehbar Druck durch Flüchtlingswellen zu erzeugen.
Das Erschreckende ist doch das sich die EU den Clown für alle macht, statt sich mit einer eigenen EU Position zu präsentieren. Tatsache ist doch das die EU das Treiben von USA und Russland ausbadet.
Warum werden denn die Flüchtlinge nicht nach USA verschifft; dabei könnte doch die EU helfen.
Und es ist leidlich nur bei den Russen von zivilen Opfern zu reden. Die erzeugen beide Seiten leider zu Hauf.

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wm2006 16.02.2016, 14:29
11. Chapeau!

Ich bin ja sonst nicht so ihr Liebhaber. Dieses Mal aber Zustimmung. Ich sehe in Putin auch einen gekränkten kleinen Jungen, der sich an den Tisch der Großen zurückbomben will.

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schillerfocke 16.02.2016, 14:30
12. Eigentlich sehr schade..

Wenn Sie auf Frau Krone-Schmalz hinweisen, werden Sie sehr leicht hier einen Shitstorm entfachen, Herr Fleischhauer. In Damenkränzchen ist diese ehemalige Korrespondentin dermaßen beliebt, dass man ihr jedes Wort abnimmt und an ihren Lippen hängt, als wäre es der Heiland. Ich werde nie vergessen, wie Scholl-Latour damals noch bei Illner die Dame eines Besseren belehrte, weil sie wirklich keine Ahnung vom Nahen Osten hat, aber mitschwadroniert, als wäre sie Putins Botschafterin in Damaskus. Recht hat Krone-Schmalz immer dann, wenn sie meint, man müsse Putin begreifen, also Nachvollziehen, was seine Interessen sind. Daraus dann die richtigen Analysen und Schlussfolgerungen zu ziehen, bleibt Krone-Schmalz jedoch regelmäßig schuldig. Eigentlich sehr schade.

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mansky 16.02.2016, 14:30
13. Fehlinformationen!

Herr Fleischhauer, just heute wurde bekannt, dass die Flüchtlingszahlen an den Grenzen Deutschlands rückläufig sind, d.h. weniger als vor dem Beginn der russischen Operationen in Syrien. Die Flüchtlinge sind vor den russischen Operationen bereits massenhaft geflohen, undzwar vor den syrischen Trupen, dem IS und andere Terrorbanden. Es macht keinen Sinn, wenn wir Putin und Assad dämonisieren, um von unserer Verantwortung abzulenken. Die Afghanen sind mittlerweile die zweitgrößte Gruppe der Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen. Ist Putin auch daran Schuld? Oder an der Flucht der Iraker? Es mag zwar für das Ego gut sein, wenn man immer wieder mantraartig wiederholt, wie gut man selbst ist und wie böse die anderen sind, doch dieses Spiel der Schuldzuweisungen bringt uns nicht weiter. Nein, ganz im Gegenteil, es führt zur Eskalation, zu der Sie mit ihrer einseitigen Deutung des Konfliktes beitragen.

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schleichender 16.02.2016, 14:33
14. Immer in die selbe Kerbe hauen

Herr Fleischhauer,
Ihr Artikel entbehrt sich jeglicher journalistischer Handwerskkunst und basiert einzig und allein auf dem Fundament der Stimmungsmache. Zur Zeit wird laut aufgeschrien und Russland als machthungriges Monster dargestellt das sich wie ein Gorilla aufspielt. Wie offensichtlich beschränkt und einseitig ist Ihre Denkweise eigentlich? Sie solten sich mehr mit der Thematik auseinander setzen und alle Parteien in ihre "Analyse" einbeziehen bevor Sie mit den Rasseln klappern.
Machen Sie Ihre Hausaufgaben damit nicht wieder so ein leeres Schriftstück seinen Weg in die öffentlich findet.

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simonweber1 16.02.2016, 14:34
15. Es

scheint so zu sein, dass auch bei Herrn Fleischhauer der Syrienkrieg erst im September 2015 angefangen hat. Die 250000 Tote und 8 Millionen Flüchtlinge davor hat er erfolgreich verdrängt. Ja, wie soll man solche Berichte nennen? Verdummung?

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niktim 16.02.2016, 14:35
16. Aufgeklärte Menschen.........

Herr Fleischhauer, sie sind Meister der Verdrehungen.Sie sollten bedenken, dass die aufgeklärten Menschen sich von ihrer Hetze nicht beeindrucken lassen, denn sie sind durch das Internet aufgeklärt.
Da funktioniert nicht mehr die Feststellung von Orwell, dass die Lüge nur oft genug wiederholt werden muss, dann wird sie zur Wahrheit!
P.S. Wer hat denn nun die Krankenhäuser bombardierz?

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niktim 16.02.2016, 14:38
17.

Und noch einen Hinweis Herr Fleischhauer. Der Flüchtlingestrom setzte wesenrlich früher ein als die Russen in die Kämpfe eingriffen! Aber sie sind ja bestebns informiert!

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santoku03 16.02.2016, 14:38
18.

Die strategischen Interessen des Gegenübers verstehen zu wollen, hat mit Diktatorenliebe nichts zu tun, sondern ist neben der Definition der eigenen strategischen Interessen Grundlage jeder vernünftigen Außenpolitik. Beides lässt der Westen anscheinend zur Zeit vermissen.

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Berliner42 16.02.2016, 14:38
19.

Zitat von umucl
Eher liegt es im Interesse der USA, Europa mittels Masseneinwanderung zu destabilisieren. Der Grund dürfte zum einen ihre Idee von der neuen Weltordnung sein, zum anderen brauchen die USA einen großen Krieg.
Das ist die übliche Propaganda, die bei AfD, Neonazis und Linksextremen beliebt ist.

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