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Russland und die Ukraine: Moskauer Hardliner bringen Invasion ins Spiel
REUTERS

Mit Drohungen gegen die Separatisten will die Regierung in Kiew ihren Machtverlust im Osten der Ukraine stoppen. Die Rebellen wenden sich mit einem Hilferuf an Russland - zur Freude der Hardliner in Moskau.

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karit 23.04.2014, 16:19
1. Entweder oder!

Entweder die EU und die USA hält sich aus allem raus und überlässen die Ukraine den fingernden Russen, oder die EU und die USA setzen sich voll für die Ukraine ein! So ein Rumgeeier wie bisher gesehen ist doch weder Politik noch Strategie. Von der Landkarte her betrachtet gehört die Ukraine auf jeden Fall zum Puffer zwischen EU und Russland und dessen Einflussgebiet. Um aber dem neuen Diktator in Russland Einhalt zu gebieten, müsste die Aussenpolitik des Westens unumgänglich eindeutig, hart und kompromisslos sein. Das kann aber wohl keiner mehr im Westen seit dem Kalten Krieg!

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habenichts2 23.04.2014, 16:26
2. Einer darf alles?

Zitat von sysop
Mit Drohungen gegen die Separatisten will die Regierung in Kiew ihren Machtverlust im Osten der Ukraine stoppen. Die Rebellen wenden sich mit einem Hilferuf an Russland - zur Freude der Hardliner in Moskau.
Der Autor Herr Klußmann schreibt:

Ohne ein solches Mandat verstieße jeder "Friedenstruppen"-Einsatz sowohl gegen das Gewaltverbot als auch das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten eines anderen Staates.
nd was war der tägliche Besucherstrom auf dem Maidan? War das nicht auch eine Einmischung in die ineren Angelegenheiten der Ukraine? Der eine darf alles der andere nicht?

Ich empfehle dem Autor mal folgenden Link anzusehen. Vielleicht ist dann seine Berichterstattung objektiver!

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Martin24 23.04.2014, 16:36
3. Gründe

Wie am Anfang des Artikels schön dargelegt sind die Unterstützer diejenigen, die wie in Spanien und in Griechenland unter dem Wirtschaftskurs von EU und IWF zu leiden haben. Der ganze Rest dagegen sind lediglich Mutmaßungen.

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Teile1977 23.04.2014, 16:36
4.

Zitat von habenichts2
War das nicht auch eine Einmischung in die ineren Angelegenheiten der Ukraine? Der eine darf alles der andere nicht?
Haben diese Besucher Tonnenweise Waffen und 30 000 Soldaten dabei gehabt? Einen Politiker zum Rücktritt zu raten ist etwas anderes als mit Soldaten in das and einzufallen und Teile davon zu anektieren. Und genau das hat Putin vor, egal wie der Großteil der Bevölkerung denkt. Putin hat Blut geleckt und ist nicht bestraft worden. Jetzt will er immer mehr.

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spon-facebook-1025391706 23.04.2014, 16:37
5.

Zitat von karit
Entweder die EU und die USA hält sich aus allem raus und überlässen die Ukraine den fingernden Russen, oder die EU und die USA setzen sich voll für die Ukraine ein! So ein Rumgeeier wie bisher gesehen ist doch weder Politik noch Strategie. Von der Landkarte her betrachtet gehört die Ukraine auf jeden Fall zum Puffer zwischen EU und Russland und dessen Einflussgebiet. Um aber dem neuen Diktator in Russland Einhalt zu gebieten, müsste die Aussenpolitik des Westens unumgänglich eindeutig, hart und kompromisslos sein. Das kann aber wohl keiner mehr im Westen seit dem Kalten Krieg!
Ist Ihnen klar was sie da sagen? Wenn ein Teil der eigenen Bevölkerung ein fremdes Land um Hilfe bittet, dann sollte sich die Regierung mal Gedanken machen, ob die Fehler nicht bei ihr liegen und Konsequenzen ziehen.

Aufgabe dieser verfassungswidrig einberufenen Interimsregierung ist die Vorbereitung von Wahlen. Stattdessen werden Verträge mit den USA abgeschlossen und die EU drängt auf die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens. Am Besten noch vor den anstehenden Wahlen. Und dann fährt man demonstrativ die Geschütze hoch als ob Russland als nächstes gegen Littauen, Polen und Lettland vorgehen würde.
Die leidtragenden sind die Ukrainer, die nun wirklich keine Wahl haben. Ich finde die Geschehenisse im Osten nicht richtig, aber zumindest als Reaktion auf die Geschehenisse in der Westukraine von vor 2 Monaten als nachvollziehbar.
Wo bitte war der Anti-Terror-Einsatz, als in der Westukraine Regierungsgebäude gestürmt wurden und Polizisten beschossen und mit Molotov-Cocktails beworfen wurden?

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kone 23.04.2014, 16:37
6. Nur zur Erinnerung ...!

Zitat von sysop
Mit Drohungen gegen die Separatisten will die Regierung in Kiew ihren Machtverlust im Osten der Ukraine stoppen. Die Rebellen wenden sich mit einem Hilferuf an Russland - zur Freude der Hardliner in Moskau.
Bei all den Meldungen über die fortschreitende Eskalation, sollten wir uns daran erinnern, daß es u.a. EU-Politiker waren, die es mit zu verantworten haben. Russland hatte noch im Dezember eine Dreierverhandlungsrunde aus Ukraine, EU und Russland zur Zukunft der Ukraine vorgeschlagen .
Dies ist seitens der EU brüsk abgelehnt worden ... (u.a. öffentlich durch Rebekka Harms (GRÜNEN-Spitzenkandidatin zur Europawahl), Elmar Brok (CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments) und natürlich auch durch Herrn Barroso).
Ich bin persönlich überzeugt, wir würden heute weder über die Abspaltung der Krim, noch über ähnliche Tendenzen in der Ostukraine reden, wenn damals VERANTWORTUNGSVOLL gehandelt worden wäre. Aus kaum nachvollziehbarer Hybris, und einer dumpfen Abneigung gegenüber Putin, wurden stattdessen provokant-riskante Strategien bevorzugt, die nun für Chaos und Destabilisierung in der Ukraine sorgen.

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Vergil 23.04.2014, 16:37
7.

Zitat von habenichts2
Der Autor Herr Klußmann schreibt: Ohne ein solches Mandat verstieße jeder "Friedenstruppen"-Einsatz sowohl gegen das Gewaltverbot als auch das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten eines anderen Staates. War das nicht auch eine Einmischung in die ineren Angelegenheiten der Ukraine? Der eine darf alles der andere nicht? Ich empfehle dem Autor mal folgenden Link anzusehen. Vielleicht ist dann seine Berichterstattung objektiver!
Es geht um eine militärische Intervention Russlands in der Ostukraine. Was hat das zu tun mit den gelegentlichen Besuchen europäischer und amerikanischer Politiker bei den Demonstranten auf dem Maidan?

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voevoda 23.04.2014, 16:38
8. Und was ist jetzt neu?

Bereits im Februar hat sich Putin ein Mandat für den Einsatz der Armee in der Ukraine von Föderationsrat geben lassen.

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juergw. 23.04.2014, 16:40
9. Analüse vom Random House..

Zitat von sysop
Mit Drohungen gegen die Separatisten will die Regierung in Kiew ihren Machtverlust im Osten der Ukraine stoppen. Die Rebellen wenden sich mit einem Hilferuf an Russland - zur Freude der Hardliner in Moskau.
immer wieder erfrischend ,wie man vom Schreibtisch aus die
Lage in der Ostukraine beurteilen kann.Seperatisten ?Eher Freiheitsaktivisten ,die sich politisch in Kiew nicht mehr vertreten
sehen.Kiew hat längst die macht im Osten verloren,selbst die Armee will dort nicht auf die Zivilisten schießen.Da hilft auch ein Biden nicht..

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