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Russland und Ukraine: Patriarch von Konstantinopel erkennt Spaltung der Orthodoxen Ki
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Die Ukraine ist seit Samstag kirchlich formal von Moskau unabhängig - zum ersten Mal seit Jahrhunderten. Ukraines Präsident Petro Poroschenko spricht von einem großen Tag für sein Land.

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Crom 05.01.2019, 16:12
1.

Jetzt hat's Putin geschafft, nicht nur die ehemaligen Brudervölker Ukrainer und Russen hat er auseinander gebracht sondern sogar die Orthodoxen Kirche ist jetzt gespalten. Applaus, Herr Putin!

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BettyB. 05.01.2019, 17:02
2. Toll(haus)

20. Jh. und die Christen spalten ihre Sektengemeinschaft in immer mehr unabhängige Gruppen, wobei die römische-katholische ja nur sich selbst als Kirche anerkennt. Zu dieser neuen Sekte kann man Herrn Poroschenko nur gratulieren.

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mbert 05.01.2019, 17:02
3. Spaltung? Hier wird es missverständlich.

Soweit ist mit dem Artikel ja alles in Ordnung - bis auf die Überschrift. Die neue ukrainische Kirche vereinigt sogar die beiden bisherigen von Moskau unabhängigen ukrainischen orthodoxen Kirchen, das wäre ja schon einmal genau das Gegenteil. Dadurch, dass sich die neue ukrainische Kirche einem anderen Patriarchen unterstellt, spaltet sie schon einmal auch nichts, da ja alle Patriarchen Teil der selben Kirche sind. Warum also "Spaltung"?

Tatsächlich kann von einer Spaltung nur bei der Reaktion Moskaus die Rede sein: durch die Aufkündigung der Kommunikation mit Konstantinopel hat Moskau nun einen Keil in die Weltorthodoxie getrieben, den man mit Fug und Recht als Spaltung bezeichnen kann. Darauf geht der Artikel aber leider nicht ein.

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neue_mitte 05.01.2019, 17:07
4.

Das ist eine traurige, aber wohl unumwendbare Entwicklung. Zwei Länder mit ähnlicher Sprache, ähnlicher Schrift und ähnlicher Geschichte hätten nach 1991 die Chance gehabt, ohne Joch der UdSSR zusammen zu existieren. Aber leider braucht der Große einen Sicherheitspuffer um sich herum, in dem die Kleinen nix zu melden haben. Nun wollte sich der Kleine nach Westen orientieren, aber das wollte eben der Große nicht. Und hat durch Annexion eines Landesteil und de-facto Abtrennung durch Bürgerkrieg eines anderen die Völker vollkommen entzweit. Die Kirchentrennung ist ein weiterer Sargnagel in dieser Entfremdung.

Das ist schade, sehr schade. Ohne diese beiden kriegerischen Akte durch Russland, hätte auch eine westlich orientierte Ukraine gute Beziehungen und Geschäfte zu Russland gehabt und Russland hätte die Ukraine als exklusiven Zugang zur EU gehabt. Die Ukraine als Brücke. Der kürzlich bis 2042 verlängerte Vertrag für Sewastopol wäre noch aktiv und ein Poroschenko gar nicht mehr im Amt. Nur durch die russische Aggression werden die Ukrainer zusammengeschweißt und wenden sich an so einen Politiker, mit dem sie in Friedenszeiten evtl. gar nix zu tun haben wollen.

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espet3 05.01.2019, 17:11
5.

Zitat von Crom
Jetzt hat's Putin geschafft, nicht nur die ehemaligen Brudervölker Ukrainer und Russen hat er auseinander gebracht sondern sogar die Orthodoxen Kirche ist jetzt gespalten. Applaus, Herr Putin!
Warum nicht auch Trump, der für die Trennung schuldig ist.
Wer den Artikel gelesen hat, weiß, dass Poroschenko aus politischen Erwägungen die Hand im Spiel hat.

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g.raymond 05.01.2019, 17:12
6. Erstaunlich diese Dummheiten

Dass auch in der Kirche solche identitären Entwicklungen stattfinden, statt das Universale zu pflegen, erstaunt eigentlich auch wieder nicht. Das ganze Schisma in der islamischen Welt ist ja schon grotesk und höchst zerstörerisch. Von der Geschichte der christlichen Religion ganz zu schweigen. Religionen und politische Ideologien zeigen sich mal wieder mit ihrem hässlichsten Gesicht.

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bauklotzstauner 05.01.2019, 17:14
7.

Zitat von Crom
Jetzt hat's Putin geschafft, nicht nur die ehemaligen Brudervölker Ukrainer und Russen hat er auseinander gebracht sondern sogar die Orthodoxen Kirche ist jetzt gespalten. Applaus, Herr Putin!
Musterkommentar!

Poroschenko spaltet aus höchst egoistischen politischen Motiven die Kirche, aber schuld ist - Trommelwirbel - "Putin"!!

Ist der auch schuld, wenn Ihnen die Milch sauer wird?

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bauklotzstauner 05.01.2019, 17:14
8.

Aber wehe, Wladimir Putin spricht öffentlich mit dem Patriarchen Kyril I der russisch orthodoxen Kirche. Da ist der deutsche Blätterwald in heller Aufregung. "Politische Instrumentalisierung!!!"

Jetrzt gründet der ukrainsiche Präsident, Oligarch, Steuerhinterzieher und (jawohl!) Kriegsverbrecher Petro Poroschenko seine eigene Staatskiirche, um damit seine gefährdete Wiederwahl zu pushen - uind derselbe Blätterwald jubelt, zollte demoinstrativ Anerkennugn für die Spaltung der Kirche und verhöhnt "Putin" und die russische Kirche....

Qualitätsjournalismus vom Feinsten.

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blauerapfel 05.01.2019, 17:14
9. Obsolet

Meine Güte in welcher Welt leben diese Pfaffen eigentlich? "Patriarch von Konstantinopel", spätestens seit der Gründung der türkischen Republik 1923 heißt die Stadt Istanbul.

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