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Russland vor Präsidentschaftswahl: Putins Macht
REUTERS

Wladimir Putin regiert Russland seit 18 Jahren. Was macht ihn so populär? Welche Rolle spielen Kirche und Armee? Und wie sieht seine außenpolitische Strategie aus? Von Benjamin Bidder und Christina Hebel

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sibbi78 17.03.2018, 21:31
1. Einer der wesentlichen Unterschiede

zwischen Putin und Trump ist nicht der Machtmissbrauch, den beide glänzend beherrschen, sondern die Tatsache, dass Putin noch so etwas wie Stil hat, während Trump eher wie ein dümmlicher Bauernlümmel daherkommt. Grandiose Selbstdarsteller und skrupellose Lügner sind beide...

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FK-1234 17.03.2018, 23:17
2. Das öffentliche Bild ist unterschiedlich

...allerdings gilt dies für Putin nur innerhalb Russlands. Ansonsten ist sein öffentliche Propaganda mehr als peinlich. Wer glaubt eigentlich noch diesen Quatsch. Vor allem die Russen, da sie öffentlicher Gehirnwäsche unterliegen. Russland stellt all das dar, was eine aufgeklärten Gesellschaft zuwider läuft. Seit einiger Zeit dürfen ja russische Ehefrauen zum Preis einer Ordnungswidrigkeit verprügelt werden...also Schwamm drüber, bei so einer "Lappalie".

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DerDifferenzierteBlick 18.03.2018, 00:36
3. @SpOn: Da hat sich ein Fehler versteckt...

Zu Unterpunkt 7 (Wirtschaftliche Lage): Sie schreiben: "Als Putin 2008 Premierminister wurde, kostete das Barrel 25 Dollar". Sie meinen dabei wohl, als Putin am 9. August 1999 zum erstem Mal Ministerpräsident wurde. Denn 2008 (als er zum zweiten Mal Ministerpräsident wurde), war der Ölpreis viel höher (wohl bei über 100 $ pro Barrel) und es ist zudem irrelevant für den Artikel, da es ja gerade darum ging, inwieweit der Ölpreis die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst hat und da ist natürlich kein Zwischenwert relevant, sondern der Wert zu Beginn von Putins "Herrschaft" (also 1999). Und 1999 lag der Ölpreis tatsächlich bei etwa 20 $.

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kuestenvogel 18.03.2018, 06:21
4. Mh

Putin ist sehr intelligent, wenn auch aus einfachen Verhältnissen hatte er einen kometenhaften Aufstieg, inkl. Ausbildung, auch in D, beim Geheimdienst. U. A. deshalb glaube ich nicht, dass er den Mord(versuch) zuletzt in GB angeordnet hat. Abgesehen von der zu offensichtlichen Visitenkarte ;).

Wie die junge Dame im Video aussagt: Sie mögen das starke Bild von Putin als Macher, wie auch Teile von Italien Berlusconi lieben, in der Türkei Erdogan, in den USA Trump. Macher, auch in RU geht es (derzeit) nicht anders. Trotz aller Kritik, lupenreine Demokraten finden wir schon kaum in D, hat er das Land vorangebracht, auch international: In Syrien, z. B., ist er trotz KH-Bombadierungen effektiver gegen den IS und die (Islamist.-)Rebellen, als es die USA seit acht Jahren je war. Die moralische Empörung des Westens ist aus meiner Sicht daneben, da wir letztendlich nicht besser sind. Selbst in Ostafrika kommt Putin gut an, besser als die Chinesen, beide mit Abstand besser als die USA mit ihren Methoden im globalen Ressourcenkrieg.

Putin ist wie Chinas Politik - Stabilität. Ob es in sechs Jahren möglich ist, wieder eine Puppe wie Medwedew zu installieren, weiß man nicht. Ich befürchte, dass nach Putin Hardliner kommen, im Verhältnis gesehen. Vielleicht haben genau sie auch jetzt zum ungünstigsten Zeitpunkt in GB hinter seinem Rücken agiert, was zeigt, dass auch der Westen sich nicht auf die Zeit nach Putin freuen sollte.

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avers 18.03.2018, 08:24
5. Gut getroffen

Nach mehr als 25 Jahren Russlanderfahrung VOR ORT kann ich nur sagen, sehr gute Darstellung der Wirklichkeit, wobei mir der KGB-Einfluss noch viel zu schwach herausgestellt ist, denn er ist das einzige, was Putins Macht erklärt. Putin hat weder von Wirtschaft Ahnung , noch ist er ein Militärstratege. Als politisches System kopiert er 1:1 die DDR zu seinen Dresden Zeiten. Das gestrige ARD- Interview mit Evgenia Albaz stellt das noch klarer heraus. Allen Nichttrollen und Nichtewiggestrigen kann ich nur sagen, es ist tatsächlich so und es lässt sich mit tausenden Fakten belegen.

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nexus32 18.03.2018, 08:24
6. Interessant

Sehr interessanter Artikel, der komplexe Zusammenhänge recht gut zusammengefasst und die Möglichkeit lässt sich detailliert selbst nochmal ein Bild zu machen. erschreckend finde ich, dass Deutschland und Russland ein ähnliches Militärbudget ausgeben, aber die russische Armee um soviel einsatzfähiger und schlagkräftiger ist.

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nikaja 18.03.2018, 09:05
7. wir ersetzen Putin durch Merkel

Was regen wir uns auf, ist Angie nicht gerade fuer eine 4.Amtszeit wiedergewaehlt worden ? Welche Alternativen gab es?
Kopf an Kopf Rennen oder sowas aehnliches, damit die aktive, wehrhafte Demokratie abgebildet wird ?
Der Westen bevorzugt Chaos. Da laesst es sich einfacher "mitwirken". Stabile Regierungen nicht erwünscht. Insofern ist Putin eine Bedrohung. Die 90er Jahre, als die demokratie bringenden Oligarchen wir Chodorkowski das Land auspluederten und sich die Taschen vollstopften, das war die Zeit, die erwuenscht war. Im Spiegel ueber Russland zu lesen ist einfach nur gaehhhn. ...

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blueshift774 18.03.2018, 09:17
8. Als die einstige Sowjetunion ...

... niederging, haben Agenten des Westens versucht, das riesige, rohstoffreiche und unabhängige Land politisch und finanztechnisch zu unterwandern und zum Ramschpreis einzukaufen. Einen dieser "Rothchild-Agenten" hat Putin zehn Jahre in den Knast geschickt - mit Recht! Das erste Assessment westlicher Freimaurer auf Putin war der Tschetschenien-Krieg. Den hat Putin entschieden. Danach hat Putin die maroden Streitkräfte neu formiert, generalüberholt und durch modernste Technik aufgerüstet. Die Versenkung der Kursk in der Barents-See durch ein britisches U-Boot im Auftrag des Pentagon war ein erster Versuch des Westens, das moderne russische Missile-Programm zu verzögern.
Heute besitzt Russland ein effizientes militärisches Abwehr- und Verteidigungssystem als Zweitschlagwaffe, dass westlichen Präventivwaffen um Jahre technologisch voraus ist und bleiben wird. Die neugezeigten "endless"-laufenden, nukleargetriebenen Missiles - über, wie unter Wasser - nutzen Schwarmintelligenz und sind mit 10 Mach für westliche Abfangsysteme unerreichbar. China hat einen Prototypen mit 18 Mach getestet und Russland entwickelt bereits Prototypen mit 26 Mach!
Putin's Militärdoktrin ist eindeutig. Russland greift keine Supermacht präventiv an. Dafür sind die russischen Systeme auch nicht gebaut. Ein Präventivschlag aber gegen Russland, ob mit konventionellen oder taktischen Nuklearwaffen geführt, wird immer mit Nuklearwaffen beantwortet werden und zwar taktisch oder massiv. Einen konventionell-geführten Zweitschlag wird es nicht geben.
Putin hat den Russen damit das zurück gegeben, was Russland immer war. Eine Supermacht, die sich als Teil einer multipolaren Welt sieht und sich selbst schützen kann gegen jede Art feindlicher Aggression. Und es ist besonders die tiefe geheimdienstliche Erfahrung Putin's, die diesen Mann für das westliche Freimaurersysstem in den USA und den MIC so gefährlich macht. Die Russen können stolz sein auf ihren Staatschef. Putin hat Russland und die russische Föderation vor "westlichem littering" beschützt. Demokratisierung kann es erst geben in Russland und China, wenn es die Amerikaner endlich schaffen, ihr eigenes System politisch und demokratisch neu aufzustellen und gegen hochkriminelle Verschwörungen im eigenen Land zu verriegeln. Das ist die traurige Realität.

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vulcan 18.03.2018, 10:12
9.

Zitat von blueshift774
... niederging, haben Agenten des Westens versucht, das riesige, rohstoffreiche und unabhängige Land politisch und finanztechnisch zu unterwandern und zum Ramschpreis einzukaufen. Einen dieser "Rothchild-Agenten" hat Putin zehn Jahre in den Knast geschickt - mit Recht! Das erste Assessment westlicher Freimaurer auf Putin war der Tschetschenien-Krieg. Den hat Putin entschieden. Danach hat Putin die maroden Streitkräfte neu formiert, generalüberholt und durch modernste Technik aufgerüstet. Die Versenkung der Kursk in der Barents-See durch ein britisches U-Boot im Auftrag des Pentagon war ein erster Versuch des Westens, das moderne russische Missile-Programm zu verzögern. Heute besitzt Russland ein effizientes militärisches Abwehr- und Verteidigungssystem als Zweitschlagwaffe, dass westlichen Präventivwaffen um Jahre technologisch voraus ist und bleiben wird. Die neugezeigten "endless"-laufenden, nukleargetriebenen Missiles - über, wie unter Wasser - nutzen Schwarmintelligenz und sind mit 10 Mach für westliche Abfangsysteme unerreichbar. China hat einen Prototypen mit 18 Mach getestet und Russland entwickelt bereits Prototypen mit 26 Mach! Putin's Militärdoktrin ist eindeutig. Russland greift keine Supermacht präventiv an. Dafür sind die russischen Systeme auch nicht gebaut. Ein Präventivschlag aber gegen Russland, ob mit konventionellen oder taktischen Nuklearwaffen geführt, wird immer mit Nuklearwaffen beantwortet werden und zwar taktisch oder massiv. Einen konventionell-geführten Zweitschlag wird es nicht geben. Putin hat den Russen damit das zurück gegeben, was Russland immer war. Eine Supermacht, die sich als Teil einer multipolaren Welt sieht und sich selbst schützen kann gegen jede Art feindlicher Aggression. Und es ist besonders die tiefe geheimdienstliche Erfahrung Putin's, die diesen Mann für das westliche Freimaurersysstem in den USA und den MIC so gefährlich macht. Die Russen können stolz sein auf ihren Staatschef. Putin hat Russland und die russische Föderation vor "westlichem littering" beschützt. Demokratisierung kann es erst geben in Russland und China, wenn es die Amerikaner endlich schaffen, ihr eigenes System politisch und demokratisch neu aufzustellen und gegen hochkriminelle Verschwörungen im eigenen Land zu verriegeln. Das ist die traurige Realität.
Träumen Sie ruhig weiter von russischen ScienceFiction Superwaffen und pflegen Sie Ihre abstrusen Verschwörungstheorien, wenn es Ihnen damit gut geht.
Sie müssen nicht darüber nachdenken, dass Sie damit zu 100% der russischen Staatspropaganda auf dem Leim gehen.
Sie müssen auch nicht über die Realität nachdenken.
Das stört alles nur, wenn Sie solche Beiträge wie diesen zusammenfabulieren.

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