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Russlandaffäre: Trump führte bis Herbst 2016 Gespräche über Projekt in Moskau
Ron Sachs/POOL/EPA-EFE/REX

US-Präsident Trump gerät in der Russlandaffäre weiter unter Druck. Laut seinem Anwalt war er länger mit einem Hochhausprojekt in Moskau befasst als bislang bekannt.

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Alias iacta sunt 21.01.2019, 07:15
1. wem kann man da was glauben?

Das ist das vorhersehbare Ergebnis, wenn alle alles behaupten können , egal ob wahr oder unwahr.
Es wird/ist Chaos eintreten.

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magier 21.01.2019, 07:39
2.

Und wo ist jetzt das Problem? Es wäre doch nur ein Problem, wenn kein Amerikaner mit Russen Geschäfte machen dürfte. Trump hat ja nach der Wahl dieses Geschäft wohl aufgegeben. Offensichtlich wird bei der ganzen Diskussion vorausgesetzt, dass man sich im Krieg mit Russland befindet und jeder Feindkontakt für einen Amerikaner zum Verhängnis werden kann. Nur so sind diese hysterischen Diskussionen in den USA erklärbar. Auch bei uns steigt die Hysterie. Die Bildzeitung spricht bei russischen Medien ja schon von Feindsendern.

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mwroer 21.01.2019, 07:55
3.

Zitat von Alias iacta sunt
Das ist das vorhersehbare Ergebnis, wenn alle alles behaupten können , egal ob wahr oder unwahr. Es wird/ist Chaos eintreten.
Glaubhaft ist das durchaus - wir reden hier allerdings über den Vorwahlkampf der Republikaner. Warum soll man nicht weiter seinen normalen Geschäften nachgehen wenn man noch nicht mal als Präsidentschafts*kandidat* der eigenen Partei feststeht?

Ob man da 'so gut wie sicher' gewinnt ist eigentlich egal. Kandidat ist man erst wenn man gewonnen hat - und dann muss man noch die eigentlichen Wahlen gewinnen um Präsident zu werden und einen echten Interessenskonflikt zu produzieren.

Ich sehne den Abschlußbericht herbei damit dieses Theater endlich ein Ende hat (so oder so).

Viel interessanter wäre eigentlich zu erfahren ob es irgendeine Möglichkeit gibt den Shut-Down zu beenden ohne dass Trump zustimmen muss? Irgendeinen Notfall-Mechanismus?

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dwg 21.01.2019, 08:05
4. In sich falsch...

Das ist wohl eine intrinsisch falsche Aussage: "Trump habe Cohen geraten, die Wahrheit zu sagen". Er mag ihm geraten haben seine alternative Wahrheit zu sagen.

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s.l.bln 21.01.2019, 08:13
5. Ähh...

Zitat von Alias iacta sunt
Das ist das vorhersehbare Ergebnis, wenn alle alles behaupten können , egal ob wahr oder unwahr. Es wird/ist Chaos eintreten.
...Trumps aktueller(!) Anwalt bestätigt seinen alten, daß Trump gelogen hat, was den Fortgang der Verhandlungen mit den Russen anging.
Man spielt nun nur noch die Ernsthaftigkeit runter, mit der das verfolgt wurde, weil die ursprüngliche Position nicht mehr haltbar ist.
Insofern gibts prinzipiell keine Kontroverse mehr, was den zentralen Fakt angeht und die Frage, wem Sie glauben sollen, ist obsolet.
Das "Chaos" hat sich also verflüchtigt.

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franz.v.trotta 21.01.2019, 08:15
6.

Als er Präsident war, hat Trump das Hochhaus-Projekt nicht weiter verfolgt. Was gibt es da zu meckern?

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sven2016 21.01.2019, 08:25
7. Das hat sich dieser Mensch selber

zuzuschreiben. Er hatte nie vor, sich an Regeln und Vorschriften zu halten und hat auch so agiert.

Dann kommen bei öffentlichen Ämtern nun mal Konsequenzen.

Das beginnt allmählich. Auch seine Tochter hat strafrechtliche Ermittlungen wegen der finanziellen Vorgänge des Amtseinführungskomitees am Hals, ca. 100 Millionen Dollar wurden umgesetzt...

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s.l.bln 21.01.2019, 08:28
8. Netter Versuch

Zitat von magier
Und wo ist jetzt das Problem? Es wäre doch nur ein Problem, wenn kein Amerikaner mit Russen Geschäfte machen dürfte. Trump hat ja nach der Wahl dieses Geschäft wohl aufgegeben. Offensichtlich wird bei der ganzen Diskussion vorausgesetzt, dass man sich im Krieg mit Russland befindet und jeder Feindkontakt für einen Amerikaner zum Verhängnis werden kann. Nur so sind diese hysterischen Diskussionen in den USA erklärbar. Auch bei uns steigt die Hysterie. Die Bildzeitung spricht bei russischen Medien ja schon von Feindsendern.
Ja, wenn man sämtliche relevanten Fakten ausblendet, kann man so argumentieren.
Real steht heute fest, daß die Russen massiv Einfluß auf den US Wahlkampf genommen haben, um einen Kandidaten ins weiße Haus zu bekommen, von dem man nun hört, daß er zu seinen Geschäftsbeziehungen zu Russland, (mindestens) noch während des Wahlkampes, seit drei Jahren immer wieder gelogen hat.
Das alleine hätte früher jeden Präsidenten das Amt gekostet.
Daß er seit seiner Amtseinführung auf sämtlichen Feldern, in denen die USA militärisch, geopolitisch und wirtschaftlich mit Russland rivalisieren, Entscheidungen zu Gunsten Russlands getroffen hat, schmeckt vor diesem Hintergrund mehr als nur unangenehm.
Man muß schon reichlich naiv sein, um zu negieren, daß die USA und Rußland um Macht in der Welt, den Einfluß in Nahost, Europa und Asien, den Zugriff auf Rohstoffreserven usw. konkurrieren.
Was Trump seit seiner Amsteinführung kontinuierlich voran treibt, ist kein Friedensprojekt, mit dem Ziel, daß beide "Supermächte" sich aus diesen Bereichen zurückziehen, sondern die widerstandslose Aufgabe US amerikanischer Interessen, mit der Konsequenz, daß Russland in dieses Vakuum stößt.
Das wird die USA bitter bereuen und wir vermutlich auch.

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isi-dor 21.01.2019, 08:45
9.

Zitat von magier
Und wo ist jetzt das Problem? Es wäre doch nur ein Problem, wenn kein Amerikaner mit Russen Geschäfte machen dürfte. Trump hat ja nach der Wahl dieses Geschäft wohl aufgegeben.
Trump hat darüber gelogen und er hatte bis zur Wahl Geschäftsbeziehungen nach Russland, was er öffentlich stets bestritten hat. Es wird für mich immer klarer: Trump hat den Russenbeistand für die Wahl gekauft. Wer will dem noch ein Wort glauben?

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