Forum: Politik
Russlandaffäre: Trump führte bis Herbst 2016 Gespräche über Projekt in Moskau
Ron Sachs/POOL/EPA-EFE/REX

US-Präsident Trump gerät in der Russlandaffäre weiter unter Druck. Laut seinem Anwalt war er länger mit einem Hochhausprojekt in Moskau befasst als bislang bekannt.

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isi-dor 21.01.2019, 08:46
10.

Zitat von franz.v.trotta
Als er Präsident war, hat Trump das Hochhaus-Projekt nicht weiter verfolgt. Was gibt es da zu meckern?
Er hat das Volk belogen.

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brehn 21.01.2019, 08:47
11. naja

Zitat von franz.v.trotta
Als er Präsident war, hat Trump das Hochhaus-Projekt nicht weiter verfolgt. Was gibt es da zu meckern?
Das Trump schon seit seinen frühen Unternehmerzeiten, gerade im New-Yorker Baugeschäft eng mit der Mafia verbandelt war ist weithin bekannt und klar erwiesen. Dass er nun ähnliche Kontakte zur russischen "Unterwelt" bzw. mafiösen Strukturen unterhält, welche dem russischen Geheimdienst nahe stehen, ist nicht zu weit hergeholt und wird angesichts der aufgedeckten Verbindungen immer wahrscheinlicher. Da es sich hier um den Präsidenten der USA handelt, ist es schon im Interesse der US-behörden und Bürger, da mal genauer hinzusehen, schlichte Gemüter mögen dies als "meckern" bezeichnen...

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Phil2302 21.01.2019, 08:53
12. Als feststand, dass er Kandidat wird

Also wenn man sich die Artikel von damals durchliest, dann stand nur fest, dass er es nicht wird, genauso wie jeder Zeit feststand, dass er nicht Präsident wird. Meine Güte, er hat als Geschäftsmann ein wichtiges Projekt in einem souveränen Staat weiterverfolgt. Man kann Trump viel vorwerfen, aber hier verstehe ich die Aufregung nicht.

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mima84_84 21.01.2019, 09:00
13.

Zitat von franz.v.trotta
Als er Präsident war, hat Trump das Hochhaus-Projekt nicht weiter verfolgt. Was gibt es da zu meckern?
Und warum hat Trump dann ununterbrochen hierzu gelogen? Dann hätte er dich einfach zugeben können, dass er bis 2016 Geschäftskontakte bis in die allerhöchsten Regierungskreise Russlands zugeben können.

Hat er aber nicht.

Wie man inzwischen weiß, hatte Trump ja auch enge Geschäftskontakte zur Russenmafia, ihm wurde von dort über Immobiliendeals Geld zugeschanzt. Jetzt ein weiterer Puzzelstein, der beweist, dass Trump hier einen massiven Interessenskonflikt hat.

Inzwischen muss man wohl davon ausgehen, dass jedes einzelne Wort des Steele Dossiers genau so stimmt und dann ist es schon witzig, was da für eine Person im weißen Haus sitzt

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schneemann12 21.01.2019, 09:04
14. Amerika Republikaner - die wahren Feiglinge

Hoffentlch finden Muelle & Co endlich etwas Handfestes, dank dessen Amerika und der Rest der Welt sich dieses widerlichen Aufschneiders, Hasspredigers und Lügners entledigen können. Nachdem Trump zudem die gesamte USA für sein hirnrissiges Mauer-Projekt in Geiselhaft nimmt und, ohne mit der gelifteten Wimper zu zucken, Hunderttausende Menschen in finanzielle Probleme treibt, wäre hier auch der Begriff Erpresser angebracht. Keine Frage, Putins Handlanger macht seinen Job. Doch letztlich gelingt ihm das nur dank Duldung der einmal mehr als Feiglinge auftretenden Republikaner. Paul Ryan und Co scheinen kein Problem damit zu haben, dass ein einzelner die gesamte Legislative der USA blockiert, Hauptsache, die Vernunft im Congress bleibt auf der Strecke. Angesichts dieses Verhaltens wäre es bitter nötig, dass Mueller endlich ins Schwarze trifft, und "Agent Orange" hinter Schloss und Riegel wandert!

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Klaus Viktor 21.01.2019, 09:06
15. Wo ist das Problem

Jeder Trump Artikel beginnt mit: Es wird immer enger - wie und warum sehe ich nicht

Trump hat vor seiner Präsidentschaft Geschäfte mit Russland gemacht - das machn wohl viele.

Wo ist das Problem?

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cipo 21.01.2019, 09:08
16.

Zitat von franz.v.trotta
Als er Präsident war, hat Trump das Hochhaus-Projekt nicht weiter verfolgt. Was gibt es da zu meckern?
Und das wissen Sie woher? Ach, Sie vertrauen da ganz den Worten von Trump und Giuliani? Na dann... ich habe da noch eine Brücke in Brooklyn, die ich Ihnen preiswert verkaufen könnte.

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nach-mir-die-springflut 21.01.2019, 09:09
17.

Zitat von s.l.bln
Real steht heute fest, daß die Russen massiv Einfluß auf den US Wahlkampf genommen haben, um einen Kandidaten ins weiße Haus zu bekommen...
Und wie genau? Alles Vorgebrachte, wie 100 Facebookkonten, wirken etwas unglaubwürdig?

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cipo 21.01.2019, 09:09
18.

Zitat von magier
Und wo ist jetzt das Problem?
Bei Beiträgen, die mit dieser Frage anfangen, liegt das Problem seltsamerweise immer im Kopf der Fragesteller.

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mistermoe 21.01.2019, 09:10
19.

Zitat von mwroer
Glaubhaft ist das durchaus - wir reden hier allerdings über den Vorwahlkampf der Republikaner. Warum soll man nicht weiter seinen normalen Geschäften nachgehen wenn man noch nicht mal als Präsidentschafts*kandidat* der eigenen Partei feststeht? Ob man da 'so gut wie sicher' gewinnt ist eigentlich egal. Kandidat ist man erst wenn man gewonnen hat - und dann muss man noch die eigentlichen Wahlen gewinnen um Präsident zu werden und einen echten Interessenskonflikt zu produzieren.
Um dass ganze ein bisschen besser zu verstehen, sollte man mal schauen wie große Bauprojekte in Russland funktionieren: So gut wie jedes große Infrastrukturprojekt wurde und wird von Firmen ausgeführt, die im Besitz von Personen aus dem direkten Umfeld Wladimir Putins sind. Dabei ist es auch egal ob das eine oder andere Projekt mehrfach zu bezahlen ist . Es wäre daher naiv zu glauben das ausgerecht in Moskau ein Trump-Hochhaus entstehen könnte ohne das der Kreml direkt oder indirekt in dieses Geschäft involviert ist. Von daher kann man in diesem Fall nicht mehr von "normalen" Geschäften reden, schon gar nicht wenn man sich vor Augen hält das Trumps politische Ambitionen zu diesem Zeitpunkt schon mehr als bekannt waren.
Das Trumps Anwalt jetzt ein stück zurückrudert und zwar Gespräche zu einem späten Zeitpunkt zugibt, aber deren Häufigkeit und Inhalt runterspielt, ist ein typisches Vorgehen - man gibt soviel zu wie eh schon bekannt ist und hofft darauf das nicht noch mehr rauskommt.

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