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Russlands Einsatz in Syrien: Der Westen glaubt Putin nicht
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Wladimir Putin sagt, er bekämpft mit dem Einsatz in Syrien den Terrorismus. Seine Militärs sagen, sie bombardieren den "Islamischen Staat". US-Offizielle und syrische Aktivisten sagen: Das ist nicht zu glauben.

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jwcotton 01.10.2015, 23:10
1. Wer Putin glaubt muß selten naiv sein

sowie seiner ganzen korrupten Clique der Schein Demokratie Russland, der muß schon mehr als naiv sein.
Russland sichert sich nur die Ansprüche in Syrien militärisch ab, dabei ist ihnen in Wahrheit auch Assad völlig egal und der IS zweitrangig, es geht nur um russische Eigeninteressen am Mittelmeer. Wenn der korrupte Putin guten Morgen sagt, hat er schon zweimal gelogen. Aber wenn überrascht das noch nach den grünen Männchen in der Ukraine.

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Inselbewohner 01.10.2015, 23:16
2.

>>Ähnlich sehen es syrische Aktivisten: Ihnen zufolge attackierten die russischen Kampfflugzeuge Orte nördlich von Homs, die von gemäßigten Rebellen gehalten werden. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, die bombardierten Gebiete stünden nicht unter IS-Kontrolle, sondern würden von gemäßigten Rebellen gehalten, die ein demokratisches Syrien aufbauen wollten.

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Minster 01.10.2015, 23:18
3.

Und die Moral von der Geschicht. Glaube ja den Amerikaner nicht. ;)
Und wer "Der Westen" ist, ist mir zu pauschal. Man traut sich halt nur nicht den Amis zu widersprechen bei Militärischen Angeleinheiten. Sollte man allerdings mal öfters tun.

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neunzehnnullzwei 01.10.2015, 23:21
4. die frage ist nur

was tut der Westen, wenn Russland so weitermacht?

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unumvir 01.10.2015, 23:21
5.

Es könnte Putin kaum gleichgültiger sein, was der Westen ihm glaubt.


Und der Westen, der es nun in jahrelangem Bemühen fertiggebracht hat, jegliche Strukturen in Nahost zu ruinieren und einen failed state nach dem anderen zu produzieren, ist nun wahrlich nicht in der Position, irgendwen zu kritisieren und zu schulmeistern.

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Satelit1 01.10.2015, 23:23
6. Wem glauben ?

Die Lage in Syrien ist vollkommen unübersichtlich, tagsüber kämpfen die Kämpfer an einer Seite, nachts auf der anderen. Wie die Erfahrung zeigt in Fragen Nahen Osten scheinen aber Pentagon und USA Generelle sehr "glaubwürdige" Quellen zu sein.
Sehr verständliche Analyse in FAZhttp://www.faz.net/aktuell/politik/ausland /guenter-meyer-im-interview-ueber-putin-und-syrien-konflikt-13827942.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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clara78 01.10.2015, 23:25
7.

Hier glaubt doch keine Seite der anderen. Man hat zunehmend den Eindruck, dass es gar nicht um den IS mehr geht, sondern sich zunehmend zwei Seiten gegenüberstehen. Der Iran und jetzt Russland stützen Assad, während auf der anderen Seite eine sunnitische Allianz steht, die von Saudis und Türken gestützt wird.
Was Russland jetzt offenbar tut, ist einfach militärische Fakten schaffen, die einen Sturz Assads unmöglich machen und natürlich trifft das auch die Zivilbevölkerung und nicht direkt mit dem IS verbundene Truppen. Es ist nur auch fraglich, was der Westen denn wohl sonst erwartet hat.

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olegbyaly 01.10.2015, 23:25
8. Lol

Beides ist nicht zu glauben trifft es auf den Punkt.

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David M 01.10.2015, 23:26
9. Armes Syrien

Die USA bombardieren den IS, die Türken bombardieren die Kurden und sagen sie bombardieren den IS, die Russen bombardieren die Rebellen und sagen sie bombardieren den IS. Da wundert mich nicht, daß jeden Tag 10.000 Syrer hier vor der Tür stehen. Sehr verwunderlich ist jedoch, daß nach den gelungenen Umstürzen in Irak, Libyen, Tunesien und Ägypten mit dem resultierenden maximalen Chaos beim Westen keinerlei Lerneffekt festzustellen ist und er immer noch so tut als wäre Syrien friedlich wie eine schweizer Almwiese wenn nur Assad weg wäre. Das genaue Gegenteil ist zu erwarten wie die anderen Beispiele uns gelehrt haben sollten.

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