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Sachsen-Anhalt: SPD stimmt für Koalitionsverhandlungen mit CDU und Grünen
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Sachsen-Anhalt steuert auf die erste Kenia-Koalition zu: Nach CDU und Grünen hat nun auch die SPD-Basis den Koalitionsverhandlungen zugestimmt.

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Urlauber2016 02.04.2016, 17:03
1.

Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.
Willkommen in der DDR 2.0

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kalim.karemi 02.04.2016, 17:37
2. Wählerwille

wenn ich das höre, krempelt es mir die Fußnägel nach oben. Koalitionen sind nie Wählerwille, das sind Konstrukte, sich gegenseitig am Futtertrog zu halten.

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mr.northman 02.04.2016, 17:59
3. Gemeinsames Interesse?

Die einzigen Gemeinsamkeiten bestehen da drin, am Futtertrog zu bleiben und den Wählerwillen zu ignorieren.
Es ist ein Jammer, einzige Konsequenz kann sein, von den Blockparteien keine zu wählen.

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friedrich_eckard 02.04.2016, 18:06
4.

Zitat von kalim.karemi
Wählerwille: wenn ich das höre, krempelt es mir die Fußnägel nach oben. Koalitionen sind nie Wählerwille, das sind Konstrukte, sich gegenseitig am Futtertrog zu halten.
Dass ich noch CDU, SPD und GRÜNE werde in Schutz nehmen müssen... es soll auch ganz bestimmt so bald nicht wieder vorkommen.

Koalitionen, verd... nochmal, sind die logische Konsequenz des Verhältniswahlrechtes, das nun einmal in aller Regel keine absoluten Mehrheiten für irgendeine Partei hervorbringt, und das ich einem Mehrheitswahlrecht, das einer Partei mit vielleicht 35% Wählerstimmen die absolute Mehrheit bescheren kann, bei allen Schönheitsfehlern noch immer vorziehe, und ein Parteienbündnis, das im jeweilgen Parlament die "absolute" zusammenbringt, regiert eben legitimerweise!

Dass vorerst - aber warte nur, balde... ein Papen, ich wiederhole mich, ist immer und überall - niemand mit der GrenzschützeNpartei regieren will ist löblich, auch wenn das einigermassen schräge und recht unorganische Regierungsbündnisse erforderlich macht, bei denen sich das "Regieren" wohl auf ein "Verwalten" als Minimalkonsens reduzieren wird. Sehr schön ist das wirklich nicht, aber einer Situation allemal vorzuziehen, in der Arisch-Gesichter (Karl Kraus) und Höckfressen (friedrich_eckard) etwas mitzureden bekommen. Wer die Poggenbürger in den Landtag geschickt hat soll gefälligst nicht meckern, wenn so etwas dabei herauskommt.

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spiritof81 02.04.2016, 18:41
5.

Mit Verlusten von 10,9 % und einem Endergebnis von 10,6 % ist die SPD vom "Wähler" prinzipiell aus der Regierung gewählt worden.

Auch die CDU und die marginalen Grünen mussten Einbußen in der Wählergunst hinnehmen.

Diese demokratische Abstrafung hindert die genannten Parteien jedoch nicht daran, den Wählerwillen mit Füßen zu treten.

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rennus 02.04.2016, 19:00
6.

Zitat von Urlauber2016
Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Willkommen in der DDR 2.0
Welches Schweinderl hätten Sie denn gern, damit es Ihren Demokratieverständnis entspricht?
Mit der DDR zu vergleichen ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder gab es da auch eine kräftige Opposition?

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INGXXL 02.04.2016, 19:02
7. #2

Ja was ist den der Wählerwille. Es gibt keine Absolutemehrheit. Also gibt es Koalition. Dort einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Wer das nicht begreift hat die parlamentarische Demokratie nicht verstanden.

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INGXXL 02.04.2016, 19:04
8. #5

Was ist den der Wählerwille. Eine Koalition wird ja nicht vor der Wahl gebildet . SollteLinke und AfD ja mit wem eine Koalition bilden?

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rennus 02.04.2016, 19:28
9.

Zitat von spiritof81
Mit Verlusten von 10,9 % und einem Endergebnis von 10,6 % ist die SPD vom "Wähler" prinzipiell aus der Regierung gewählt worden. Auch die CDU und die marginalen Grünen mussten Einbußen in der Wählergunst hinnehmen. Diese demokratische Abstrafung hindert die genannten Parteien jedoch nicht daran, den Wählerwillen mit Füßen zu treten.
Der Vollständigkeithalber, auch die LINKE hat 7,4 % der
Stimmen eingebüßt. Die AFD hat keine absolute Mehrheit, das wollte der Wählerwille nicht.
Was nun?

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