Forum: Politik
Sachsens Regierungschef: Tillich fordert Kurswechsel der Union
DPA

Sachsens CDU-Ministerpräsident Tillich fordert Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl. Das Ergebnis zeige, dass sich ein Großteil der Bevölkerung nicht verstanden fühle.

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achterhoeker 30.09.2017, 09:32
30. Herr Haseloff

Herr Haseloff hat vergessen zu sagen, dass man aufhören muss die Gesellschaft auch ohne Flüchtlinge immer mehr zu destabilisieren. Sein Bundesland ist das beste Beispiel einer gespaltenen Gesellschaft.

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bestpiet 30.09.2017, 09:36
31. Danke Herr Tillich! Politik hat sich den Realitäten zu stellen!

Die Verfassungsväter haben dieses Asylrecht nicht für die Massenmigration ausgelegt. Entsprechend muss das deutsche Asylrecht angepasst werden und Menschen, die in grosser Zahl gezielt ihre Dokumente vor der Einreise vernichten, auch noch in grosser Zahl zu Missbrauch dieses Rechts einladen.
Dazu: Es ist eine mathematische Wahrheit, dass die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft begrenzt ist. Ebenfalls ist es eine Wahrheit, dass die Integration von anderen, bereits langjährigen Mitbürgern i.d.R. islamischen Glaubens, gerade ins Stocken oder sich ins Gegenteil mit dem grösser werdenden Parallelgesellschaften verkehrt. Die Konzentration der Flüchtingsaufnahme in Deutschland ist daher falsch und muss politisch eingedämmt werden.
Diese ist kein Nachäffen der AfD, sondern die Ursache für den massiven Vertrauensverlust in der Regierungsparteien. An viele Kommentatoren hier: Überhaupt muss eine Politik nicht ständig darauf hin überprüft werden, ob sie der AfD nutzt, sondern den Menschen in diesem Land! Das Versagen der etablierten Parteien ist mit einem Linksruck verbunden. Kommt wieder auf den alten Kurs zurück - insbesondere bei der Flüchtlingspolitik zurück - wird auch die AfD überflüssig. Den Deutschen bleibt dann trotzdem die Anerkennung für den ernsthaften Versuch das Leid der Flüchtlinge in grosser gelindert zu haben und auch weiter gegen die Fluchtursachen anzugehen. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

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schmidthomas 30.09.2017, 09:50
32. SIE stehlen sich feige aus ....

Zitat von kantirandavivorhodan
...soll mal lieber ganz ruhig sein. Wer ist denn in den ganzen letzten Jahren untätig in seinem Bundesland geblieben, so dass der braune Sumpf alle Vorrausstzungen hatte, gedeihen zu können?
der Verantwortung und wollen/können einfach nicht realisieren, dass Grüne, SPD und Die Linke in Sachsen, dem Bürger kein mehrheitsfähiges politisches Angebot machen können.
Hier das sächsische Bundestagswahlergebnis (Zweitstimmen):
Partei 2013 2017
CDU 30,6 26,9
AfD 25,4 27,0
Linke 17,5 16,1
SPD 11,7 10,5
FDP 6,7 8,2
Grüne 4,5 4,6

Die linken Parteien (RRG) erreichen dort nicht einmal mehr ein Drittel der Stimmen. Alles klar, Herr Tillich trägt dafür alleine die Verantwortung. Sie machen es sich zu einfach.

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fördeanwohner 30.09.2017, 09:55
33. -

Zitat von wokri
Danke für Ihren Beitrag. Sie sprechen mir aus der Seele, eine geistig unterbemittelte Haltung mit rechter Gesinnung, kann nicht damit begründet werden, dass sie ehemalige DDR Bürger sind und Angst haben alles nochmal zu verlieren. Hier zeigt sich, dass in den letzten Jahren zu wenig in Bildung im Osten investiert wurde.
Gut, dass Sie mich trotz der doppelten Verneinung in meinem letzten Satz richtig verstanden haben.
Sie haben recht: Bildung ist das Schlüsselwort. Ich habe mich immer gefragt, wie genau z.B. Geschichtsunterricht in Sachsen abläuft. Wie wird das Dritte Reich behandelt, wie geht man mit dem SED-Regime um? Wie es aussieht, nicht unbedingt erfolgreich. Dass man in den letzten 27 Jahren nichts gemerkt und gegengesteuert hat, muss sich Herr Tillich persönlich vorwerfen lassen.
Auch Polizisten waren mal Schüler. Wenn die in Sachsen keinen vernünftigen Geschichts- und Politikunterricht erhalten und dann später während der Ausbildung nicht die notwendige Schulung in Bezug auf Grundgesetz und Demokratie erhalten, dann werden dort rechte Straftaten nicht ausreichend verfolgt, kleingeredet ... Das hat dann zur Folge, dass keiner irgendwas ernstnimmt und rechtes Gedankengut für normal und okay hält. Rechte Parteien werden gewählt ...

Es ist Sünde, dass wir hier Ost gegen West "spielen" müssen, aber es wird jetzt wirklich mal Zeit, dass insbesondere die CDU in den neuen Bundesländern langsam mal checkt, dass es so nicht weitergehen kann. In Thüringen hat die CDU jetzt sogar im Landtag gegen die Errichtung eines NSU-Mahnmals gestimmt. Mir fehlt inzwischen jegliches Verständnis für diese Auswüchse im Osten.

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fördeanwohner 30.09.2017, 10:01
34. -

Zitat von schmidthomas
der Verantwortung und wollen/können einfach nicht realisieren, dass Grüne, SPD und Die Linke in Sachsen, dem Bürger kein mehrheitsfähiges politisches Angebot machen können. Hier das sächsische Bundestagswahlergebnis (Zweitstimmen): Partei 2013 2017 CDU 30,6 26,9 AfD 25,4 27,0 Linke 17,5 16,1 SPD 11,7 10,5 FDP 6,7 8,2 Grüne 4,5 4,6 Die linken Parteien (RRG) erreichen dort nicht einmal mehr ein Drittel der Stimmen. Alles klar, Herr Tillich trägt dafür alleine die Verantwortung. Sie machen es sich zu einfach.
Das Problem ist mitnichten, dass linke Politik kein Angebot macht, das Problem ist, dass man über Jahrzehnte rechtem Gedankengut nichts entgegengesetzt hat.
Mein Bundesland ist auch hochverschuldet, liegt aber im Westen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sieht es hier arbeitstechnis auch nicht so dolle aus, schlechter als in Sachsen, aber die AfD hat hier das zweitschlechteste Ergebnis eingefahren.
Wie erklären Sie sich das?

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Harry Heddergott 30.09.2017, 10:04
35. Sie haben es immer noch nicht verstanden!

Ein Großteil der Wähler der AFD waren reine Protestwähler. Es interessiert weder links noch rechts, sondern sie wollen, dass die Politiker endlich für das Volk da sind, nicht nur für das deutsche, sondern für alle.
Krankenhäuser schließen und Schulen verrotten und die in Berlin denken nur darüber nach, wie sie ihre Macht und Pöstchen erhalten, werden wir bald erleben, dass die AFD noch störker wird.

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heijfis 30.09.2017, 10:07
36. Nicht verstanden ?

Das ist sicher richtig. Jedoch sind es nicht die Menschen, die sich nicht verstanden fühlen. Die Menschen verstehen sehr wohl, dass die Politik lernresistent und zuhör abgeneigt ist. Die Politik muss lernen was die Menschen umtreibt und bewegt und ENTSPRECHEND HANDELN ! Warme Worte sind bestimmt nicht genug. Soziale Gerechtigkeit ? Quatsch, den meisten geht es doch gut. Aber ich will, dass meine Tochter ungefährdet nach Hause gehen kann, dass straffällig gewordene Ausländer rausgeworfen werden, das die Dieselverbrecher und Bankkriminellen dafür büssen müssen, was sie angerichtet haben ! Dass ausreichend viele Lehrer die Jug end ausbilden, dass der V ekehrskollaps verhindert wird, nicht durch mehr Strassen, sondern durch Stärkung der Bahn. Ich könnte endlos weitermachen. Herr Tillich hat nichts verstanden, ebensowenig wie Herr Trittin oder Herr Lindner. Was wir brauchen ist der Plan für unser Land, nicht für partikular agierende Egomanen. Wann das geschieht, dann werden auch die rechten Rattenfänger wieder kleine Brötchen backen.

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Angelheart 30.09.2017, 10:08
37. Sagt derjenige...

...in dessen Bundesland die AfD das höchste Ergebnis eingefahren hat - das soll mir einer erklären!

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toc-ra 30.09.2017, 10:08
38. Endlich!!

Ja , wenigstens 2 CDU-Politiker die verstanden haben. Und es sind noch Protestwähler, aber schaut euch die Länder in Europa an. Die Rechten sind dort wesentlich stärker. Und unsere Gesellschaft fühlt sich nicht in der Lage nochmal 1 Millionen Flüchtlinge aufzunehmen. Denn geklärt ist in den Flüchtlingsströmen noch gar nichts. Andere Länder haben uns nur Luft zum atmen gelassen.

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dongydongy 30.09.2017, 10:08
39. Recht hat er

Wer wirklich will dass die AFD wieder in der Versenkung verschwindet muss anerkennen dass dies nur mit einem Schwenk in der Einwanderungspolitik möglich ist. Das bedeutet nicht dass wir uns gegen Ausländer wenden oder sie als Bürger zweiter Klasse behandeln, sondern den Weg zu einer vernünftigen und verantwortungsvollen Einwanderungspolitik finden, die auch die Interessen der hiesigen Bevölkerung berücksichtigt anstatt sich allein auf die Wünsche und Nöte der Menschen konzentriert, die hierher wollen. Jedes Jahr mehrere hunderttausende neue Asylbewerber, v.a. mit muslimischen Hintergrund, die Hartz4, Wohnung, Ausbildung, Krankenversicherung, Jobs brauchen, und das alles soll unsere Gesellschaft leisten? Das können wir nicht und sollten wir nicht. Kanada macht's richtig, und dort brauchen sie keine Rechtspopulisten, weil die Bevölkerung keinen Grund hat sie zu wählen. Deren Einwanderungspolitik brauchen wir auch. Die Grünen sind meiner Ansicht nach linksradikal. Bei dem Spruch "Deutschland wird sich radikal verändern, wird religiöser werden und das ist gut so!" lief es mir kalt den Rücken runter. Das will ich nämlich nicht und Millionen andere Deutsche auch nicht. Die AFD ist der Gegenpol zur extrem linken Einwanderungspolitik der anderen Parteien, und den brauchen wir solange diese so weitermachen.

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