Forum: Politik
Sachsens Regierungschef: Tillich fordert Kurswechsel der Union
DPA

Sachsens CDU-Ministerpräsident Tillich fordert Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl. Das Ergebnis zeige, dass sich ein Großteil der Bevölkerung nicht verstanden fühle.

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Nico9 30.09.2017, 10:29
50. Nicht verstanden??

Ich fühle mich nicht ernstgenommen mit meine "kleinen Problemchen" wie:

- Wohnungsnot / Wuchermieten
- Befristete Arbeit zum Hungerlohn
- Steigende Kriminalität und Unsicherheit durch unkontrollierte Wohlstandmigration von Leuten, mit denen man lieber nichts zu tun hat
- Langsam ab stetig fallender Lebensstandard während der Staat, seine Verwalter und Günstlinge immer mehr im Geld schwimmen
- 17,50 EUR Zwangsabgabe von dem was für übrig bleibt für Sender in den Politiker Tag ein Tag aus Schwafeln und Palavern, deren Bosse mal eben 30.000+ Monatsgehälter einstreichen und überteuerte Serien und Gaga Shows produzieren, woran ich keine Minute Lebenszeit verschwenden würde
- Marode Infrastruktur, Schulen, öffentlich Einrichtungen die immer mehr abbauen obwohl man im Wirtschaftswunderland lebt
usw. usw. usw.

Die 13% der AFD sind die Verzweiflung aller die unter diesen Dingen zu leiden haben und die den "Volksvertretern" welche bis zum Lebensende bestens im kuschligen Diäten- und Pensionenkissen gebettet sind am Arsch vorbei gehen. Man kommt sich ja fast schon vor wie in der Weimarer Republik. Das Versagen der demokratischen Parteien und Ihren Führern führt zu Radikalisierung und Demokratieschwund.

Man sollte aufpassen wer einem sch...egal ist und wen man abhängt und ignoriert. Diese leute haben alle 4 Jahre die Macht die bequeme heile Welt der Verantwortlichen und Nutzniessern des System aufzumischen. Einen (wirklich) kleinen Vorgeschmack gab es jetzt.

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inver 30.09.2017, 10:29
51. Fehlende Problemlösungskompetenz!

Der Wählerwille geht doch eindeutig (14%) von den großen Parteien weg. AfD und FDP sind die Gewinner und sie sind was die Asylpolitik angeht vernünftig! Beide stellen nicht das grundsätzliche Recht auf Asyl in Frage, negieren aber die offenen Grenzen. Wenn Sie, liebe Leser, für offene Grenzen sind, dann müssen Sie auch die Frage beantworten, wie dies in 10, 20, 30,... Jahren aussehen soll, denn der Bevölkerungsdruck in Afrika wird immer größer, die Lebensverhältnisse dort werden sich nicht so schnell verbessern, das Internet generiert Deutschland als gelobtes Land. Nur kann Afrika nicht in Deutschland gerettet werden und unsere Kinder können nicht die Alten, den Osten, den Süden und die Flüchtlinge unserer Welt finanzieren! Von keinem dieser hoch dorierten Politiker habe ich eine Antwort darauf gehört, wie man die Verhältnisse in Afrika, in Syrien oder in Südeuropa verbessern kann. Wie bitte soll der Familiennachzug nach Deutschland die Verhältnisse in diesen Ländern verbessern? Die Grünen sollten sich in Grund und Boden schämen, denn diese Forderung ist hochgradig menschenverachtend, denn ihnen scheiinen die Verhältnisse in den Ursprungsländern egal zu sein. Gefeiert wird dagegen Macron, der einen gemeinsamen europäischen Haushalt, in dem Deutschland das meiste Geld gibt, vorschlägt. Wussten Sie, lieber Leser, dass die Franzosen mit einer 35 Stunden-Woche mit 63 Jahren und 73% Rente vom letzten Nettolohn in Rente gehen? Wenn mein Konto leer ist, dann muss halt der der sparsame Nachbar zahlen! Gleichzeitig unterstüzen die Franzosen ihre Familien, so dass ausreichend Kinder geboren werden, während hier in Deutschland fast 50% aller Alleinerziehenden (mit ihren Kindern!!!) unterhalb des Armutslevels leben. Aber natürlich gibt es keine Gründe die AfD zu wählen....

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zeisig 30.09.2017, 10:32
52. Tillich hat Recht.

Eine Volkspartei der Mitte muß in erster Linie für ihre eigenen Bürger und den sozialen Frieden im Land da sein. Und das funktioniert halt nicht, wenn durch beruflich unqualifizierte Einwanderung Sozialkassen über Gebühr belastet werden oder wenn die Wohnungsnot noch größer wird als sie eh schon ist. Ich würde gerne wieder zu der Partei zurückkehren, die ich über Jahrzehnte gewählt habe. Aber das wird nur dann der fall sein, wenn Leute wie Tillich Gehör finden.

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fördeanwohner 30.09.2017, 10:33
53. -

Zitat von spon_12
Rassismus ist keine Frage der Schulbildung. Wenn so ein 20ig-jähriger aus dem sächsischen Dorf vom dauerfrustrierten Papi jeden Tag das gleiche hört und sich mit seinen Freunden unterhält, die von ihren dauerfrustrierten Papis auch immer das gleiche gehört haben, dann kommt nichts Neues raus. Wer sein ganzes Leben im Dorf abhängt, kann seinen Horizont nicht erweitern. Solche Menschen sind verloren, die sind nur so lange ruhig zu halten, wie keiner kommt und ihnen Flausen in den Kopf setzt, deren Leben könne besser laufen. Die WISSEN gar nicht, warum sie sich fühlen, wie sie sich fühlen, weil sie nicht begreifen, dass das Leben an sich eine reichlich sinnlose Einrichtung ist, die man nur übersteht, wenn man über sich selbst lachen kann.
Natürlich ist das von Ihnen geschilderte ein weiterer Grund. Dennoch möchte ich widersprechen, was Bildung und Rassismus angeht.
Da ich genau in diesem Gebiet, nämlich Bildung, tätig bin und an einer Schule unterrichte, die sich es zur Aufgabe gemacht hat, Rassismus etwas entgegenzusetzen, sehe ich die Erfolge, die Bildung haben kann. An meiner Schule gibt es sehr viele Kids mit einem schwierigen sozialen Hintergrund und doch wirkt das, was wir vermitteln und leben, dahingehend, dass sie in puncto Vielfalt und Vielfältigkeit sehr aufgeschlossen sind.

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fördeanwohner 30.09.2017, 10:36
54. -

Zitat von peter.di
"Bildung ist das Schlüsselwort." SPON hat 2016 eine Studie über den Vergleich der Bildungssysteme der Bundesländer durchgeführt. Ich zitiere daraus, in der Hoffnung, dass SPON hier als seriöse Quelle akzeptiert wird: "Kinder und Jugendliche, die in Sachsen zur Schule gehen sowie Studenten an sächsischen Hochschulen können sich glücklich schätzen: Ihr Bundesland verfügt über das beste Bildungssystem in Deutschland." Quelle http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bildungsmonitor-diese-bundeslaender-haben-die-besten-bildungssysteme-a-1108314.html
Wenn Sie meinen Beitrag noch einmal lesen, werden Sie feststellen, dass ich mich insbesondere auf den Geschichts- und Politikunterricht bezog.
Wer super in Chemie, Mathe, Physik usw. ist, der ist nicht unbedingt immun gegen Rassismus.
Fazit: Bildung ist nicht gleich Bildung.

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sir wilfried 30.09.2017, 10:45
55. Naheliegend

Zitat von fördeanwohner
Und weshalb schneiden solche Parteien in Norddeutschland so viel schlechter ab? Bei uns ist rechtes Gedankengut nicht so angesagt wie z.B. im Südosten. Ich denke sehr wohl, dass es da eine Verbindung gibt.
Der Gedanke ist naheliegend. Ich denke, die Gründe sind vielschichtig. Zunächst ist die Sozialisierung in den Neuen Ländern eine andere als in den alten. In den alten Ländern haben wir es stark mit einer verwurzelten Stammwählerschaft zu tun, die in alter Treue ihr Kreuz immer an der selben Stelle macht. Das geht in den neuen Ländern nicht. Die Panikmache in den Medien mag ein übriges dazugetan haben. Und dann noch das norddeutsche Gemüt, da brauch ich Ihnen nicht viel erklären.

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kladderadatsch 30.09.2017, 10:49
56. Tillich und Haseloff in die Personaldebatte

Hier wären also schon einmal zwei, die wissen, was Merkel falsch gemacht hat und damit geeignet wären, die CDU aus und die AfD in die Krise zu führen. Die Bundesminister von Merkel haben dafür eh zu wenig eigenes Profil.

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wut62 30.09.2017, 10:51
57. zu spät

fast alle Politiker in der CDU, haben sich Fakten verweigert und sind unterwürfig Frau Merkel gefolgt. Ich erinnere nur daran, dass es auf dem CDU Parteitag eine Mehrheit gegen den Doppelpass gab, Frau Merkel sich diesem Beschluss verweigert hat - und alle haben dann geschwiegen.
Jeder vernünftige Mensch weiss, dass wir nicht 100 Tausende von Menschen aus fremden Ländern und völlig anderen Kulturen in Deutschland aufnehmen, geschweige denn integrieren können, ohne dass extreme gesellschaftliche Verwerfungen und sozialer Abbau stattfinden wird. Wehe uns, wenn unsere Wirtschaftsleistung nachlässt und dann Geld an allen Ecken und Kanten fehlt. Auch verweigern wir uns der Diskussion, dass der Zuzug auch nach 2015 immer noch weitergeht (inclusive Familiennachzug).
Dass einige Politiker sich nun gegen Frau Merkel positionieren, ist einfach zu spät. Eine Rückkehr ist kaum noch möglich, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Dass auch viele Mitbürger diese Tatsache ignorieren und immer noch meinen "wir schaffen das", macht mir Angst.

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rolantik 30.09.2017, 10:55
58. Se tacuisses

Völlig unnötiger Beitrag von Herrn Tillich. Solche Ratschläge gehören nicht an die Öffentlichkeit, bevor sie nicht auch intern diskutiert wurden. Dies lenkt nur von seinem Misserfolg ab und dass es die AfD geschafft hat. so stark in seinem Land zu werden.
Manchmal ist es besser man schweigt!

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Nur Meiner Einer 30.09.2017, 10:56
59. Als ob

es an einzelnen Teilen der Politik ginge.
Es geht nicht um Flüchtlinge, das sind Nebelkerzen.
Es geht darum, das man schon halb blind sein muss um nicht zu sehen, wie unterdurchschnittlich Deutschland regiert, oder eher ediglich verwaltet wird.
Panamapapers?
Krankenkassenreform?
Rentenreform?
Diesel-Skandal?
Wohnraumknappheit?
Billiglohnland?
Sammelklagen?
Digitalisierungsrückstand?
Für all das gibt gibt es nicht mal glaubhafte Lösungsansätze, man versucht sowas heutzutage in Untersuchungsausschüssen und Genehmigungsverfahren auszusitzen.
Das bedeutet die Politik betreibt bezahlte Arbeitsverweigerung gegenüber den Bürgern,
für die Lobbyisten ist die Politik natürlich zu Diensten.
MUSS man wirklich noch weitere Peinlichkeiten aufzählen?
Wäre kein Problem, die Liste ist endlos.
Nicht die Politik muss verändert werden, die innere Grundeinstellung der Politiker zu ihren Bürgern muss sich ändern.
Und es muss mal wieder Verantwortung für gemachte Fehler übernommen werden.
Unbestrafte Fehler gibt es sonst nirgens in der echten Welt, liebe Parteien.

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