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Säbelrasseln vor dem Brexit: Britisches Militär soll "mehr tödliche Schlagkraft entwi
REUTERS

Gavin Williamson, britischer Verteidigungsminister, will das Militär nach einem EU-Austritt seines Landes stärken. Es solle seine globale Präsenz stärken - und bereit sein, Interessen auch mit Gewalt durchzusetzen.

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j.vantast 11.02.2019, 11:10
90. Haben wir davon nicht schon genug?

"Und dass wir eine Nation sind, an die sich die Menschen wenden können, wenn die Welt Führung braucht."

Haben wir da nicht schon genug Spinner die sich anmassen die Welt zu "führen"? Ich denke da dürfen sich die Briten erstmal hinten anstellen, denn so schnell werden sich die USA ihre vermeintliche Führungsrolle nicht wegnehmen lassen.
Noch dazu zeigen die Briten ja gerade deutlich dass sie nicht einmal in der Lage sind ihr eigenes Land zu führen.
2019, das Jahr der De-Evolution. Anstatt zu erkennen das man es nur gemeinsam schaffen kann beginnt wieder der Nationalismus und die Kleinstaaterei.

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Knacker54 11.02.2019, 11:10
91. Weltweite um-sich-greifende Paranoia

Sehr beunruhigend diese Paranoia, die leider immer weiter um sich greift. Ich habe fast den Eindruck, dass diese Paranoia die Menschheit in gewissen Zyklen heimsucht - anscheinend ist es mal wieder soweit...

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shardan 11.02.2019, 11:10
92. So what?

Wenn man deer EU den Rücken kehrt und das Great Empire von Anno Tobak wieder aufleben lassen will, braucht es eine schlagkräftige Armee. Schließlich muss man ja seine wirtschaftlichen Interessen wahrnehmen bzw schützen - also muss man wieder in indien und China einfallen und sie die Kolonien notfalls mit Waffengewalt wieder untertan machen. Guter Gott, aus welcher Elite-Uni haben die denn diese Jungmumie ausgebuddelt? Wir sind in 2019, nicht 1900!

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Diskussionsteilnehmer 11.02.2019, 11:14
93. Da zeigt sich der Empire Komplex wieder

Das ist das britische Problem, dass auch den Brexit hart werden lässt. Die britische Oberschicht denkt immer noch, sie würde in einem Empire leben. Und dazu scheint sie noch der Ansicht zu sein, ihre ehemaligen Kolonien würden irgendwie wohlwollend auf die alten Zeiten zurück blicken. Schon klar, Urgoßvater Kovu erzählt immer noch gern die Geschichten, wieviel Spaß er als Mensch zweiter Klasse hatte und wie der weiße Mann ganz uneigennützig Afrika verwaltet hat, weil ja jeder Brite wusste: So ein Afrikaner kann das nicht selbst.

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boje 11.02.2019, 11:17
94. Anderherum

Zitat von imlattig
scheu hat andere nationen zu ueberfallen, hat auch keine scheu gegen die eigene bevoelkerung vorzugehen, dieses land ist im grunde immer noch ein kolonialistischer feudalstaat. wehe den briten, wenn corbyn gewaehlt wird, werden die eliten einen harten brexit durchfuehren den er dann ausbaden kann.
Lassen wir mal die direkte physische Gewalt beiseite, wer gegen seine eigene Bevölkerung vorgeht, und das tun die Tories seit Jahren, hat auch keine Scheu, andere Nationen zu erpressen/nötigen!

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schoolhouse 11.02.2019, 11:17
95.

Zitat von Allgemeinbetrachter
globale Präsenz. Die Regionalmacht soll mal lieber aufpassen, dass sie bald nicht mehr nur aus England und Wales besteht. Das was früher in der Geschichte mal war wird niemals mehr sein. Kolonialzeiten sind vorbei, wacht endlich auf.
Das endet dann mit "Culloden 2.0" - und da ist noch nicht mal sicher, ob diesmal "die Engländer" wirklich gewinnen.

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schoolhouse 11.02.2019, 11:19
96.

Zitat von shardan
Wenn man deer EU den Rücken kehrt und das Great Empire von Anno Tobak wieder aufleben lassen will, braucht es eine schlagkräftige Armee. Schließlich muss man ja seine wirtschaftlichen Interessen wahrnehmen bzw schützen - also muss man wieder in indien und China einfallen und sie die Kolonien notfalls mit Waffengewalt wieder untertan machen. Guter Gott, aus welcher Elite-Uni haben die denn diese Jungmumie ausgebuddelt? Wir sind in 2019, nicht 1900!
Und nicht vergessen: GB bzw. England braucht dann wieder eine "Navigationsakte" - und die EU sollte über eine "Kontinentalsperre" nachdenken.

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cup01 11.02.2019, 11:20
97. Ganz natürlich

Stimmt es im eigenen Land nicht mehr, spielt man international den starken Mann. Das war schon immer so und wird auch so bleiben.

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trojanspirit 11.02.2019, 11:21
98. @schoolhouse

Allein der Wunsch das dieses Duelldenken keinen Bestand mehr hat hilft leider nicht weiter. Eine Partei setzt, trotz aller Bemühungen, Verhandlungen (die vielleicht auch bestimmte Sanktionen beinhalten) und mehrfachen absingens bewährter Friedenslieder eben diese Panzer, Artillerie, Infanterie und die in diesen Fällen sehr beliebte Luftwaffe ein. Und jetzt? Schade, wir haben gedacht und gehofft all das nicht mehr zu brauchen. War ja auch teuer. Und unser Bestreben in der Menschheit immer das Gute zu sehen war vergebens. Naja, nächstesmal vielleicht...

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archi47 11.02.2019, 11:21
99. "Kriegstreiber an die Front"

Zitat von jws1
Wichtig ist, dass bei einer Auseinandersetzung Gavin Williamson an vorderster Front steht. Im Mittelalter haben die"Reisekaiser" auch immer in vorderster Linie gestanden. Es geht nicht mehr, dass diese Leute wie z.B. auch John Bolton den Kriegsdienst in Vietnam mit den Worten "ich lasse mich doch nicht im Reisfeld abknallen" verweigern, aber jetzt ständig zu mehr militärischen Lösungen aufrufen. Hat Gavin Williamson eigentlich gedient?
In der Neuzeit ist das leider nie mehr gelungen. Früher bei flacheren Hierarchien war das oft Voraussetzung für die Führungsebene.

Nach dem zweiten Weltkrieg habe ich immer wieder gehört, dass die "Etappenhengste", oder die zuhausegebliebenen "Führungskräfte" den Krieg im Nachgang verherrlicht haben. Es waren ja nicht ihre Knochen ...
Mein Vater war über 50% kriegsbeschädigt, hat sich nie der Wehrmacht verpflichtet, aber dafür den roten Stern auf dem Helm seines gegenüberliegenden Pioniers erkennen können. Er ist Wehrpflichtiger geblieben und als "Leutnant der Reserve" in die Gefangenschaft gekommen.

Nach dem Krieg hatten die "Leutnante" ohne den Zusatz "der Reserve" als Berufsoffiziere den Anspruch im Adenauer-Deutschland als Beamte in der Inspektorenlaufbahn übernommen zu werden. Die anderen nicht.
Er war Zeit seines Lebens Pazifist. So durfte ich als Kind nur als Idianer zum Fasching gehen, weil die kein Gewehr und keine Pistole trugen ...

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