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Sahra Wagenknechts Rückzug: Die Zäsur
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Sahra Wagenknecht zieht sich zurück - erst aus der "Aufstehen"-Bewegung, bald auch von der Fraktionsspitze. Ihre Gegner könnten sich freuen. Aber für die Linke birgt der Abschied Risiken.

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count.number 12.03.2019, 11:41
2. ..mir würde der Abschied

..der politischen Person Wagenknecht leid tun. Schon deshalb, weil sie eine "echte" Intellektuelle ist und ihre Position immer stark argumentieren konnte. Vielleicht wäre sie besser in der SPD aufgehoben?

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Europa! 12.03.2019, 11:43
3. Die SPD kann sich freuen

Mit dem Rückzug von Sahra Wagenknecht hat die Linke ihre letzte prominente und populäre Politikerin verloren. Selbständige und souveräne Köpfe wie Lafontaine und Gysi haben sich schon früher zurückgezogen, die Basis in Ostdeutschland hat die Linke verprellt und der aufrechte Bartsch wird's nicht richten. Eine instabile, von Streit zerrissene und letztlich überflüssige Partei wird früher oder später wieder verschwinden.

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isar56 12.03.2019, 11:45
4. Populistische Töne

zur praktizierten Migrationspolitik der Regierung kann und konnte ich bei Frau Wagenknecht nicht erkennen. Eher realistische. Unabhängig davon schlug sie mehrfach u.a. eine gesündere Sozialpolitik vor, die m.E. durchaus machbar wäre. Eine Linke mit Kipping und Riexinger erhält von mir keine Stimme mehr.

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max-mustermann 12.03.2019, 11:47
5.

Toll ohne ihre kritischen Zwischenrufe können uns Union, SPD und FDP nun ja endlich ins gelobte neoliberale Land führen.

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seneca55 12.03.2019, 11:53
6. Sarah W. kommt medial super rüber, aber in den linken Parteien

ist sie ein "rotes Tuch".
Sie als Begründerin einer "linken Sammlungsbewegung" war schizphren; denn weder in der SPD, bei den Grünen und auch in der eigenen Partei läßt ihr polarisiertes image das gar nicht zu.
Sie hat ihre Ausstrahlung und Überzeugungskraft völlig überschätzt.
Politiker können keine Bewegegung ohne Boden nur aus dem Intellekt heraus initiieren und führen.
Die erfolgreiche Bewegung "Fridays for Future" in Sachen Klima der autistischen GRETA Thunberg zeigt wie eine Bewegung aus sich heraus expandiert.
Offensichtlich ist Sahra Wagenknecht während dieser schmerzlichen Bewußtseinswerdung in ein BurnOut geraten und sieht sich von den eigenen Kampf-/Parteigenossen mit Häme zurückgelassen, daß sie den Hammer hinwirft wie dies ihr Ehemann vor 20 Jahren als Schröders Fin-Minister.ebenso tat.
Erst durch ihren Ausstieg in Fraktion und "Aufstehen" macht sie das Tor zur Zusammenarbeit unter linken Parteien auf und möglich.

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tclaussnitzer 12.03.2019, 11:57
7.

Das mit Stress und Überlastung kann ich mir gut vorstellen. Haben doch die meisten deutschen Medien Frau Wagenknecht komplett abserviert, kaltgestellt und zT in die rechte Ecke gestellt, weil sie es wagte , auch im Zusammenhang der "Aufstehen" Kampagne einhergehende Probleme mit der Flüchtlingspolitik ansprach. Ich halte Frau Wagenknechts Abgang für einen erheblichen Verlust in der deutschen Politik und wünsche ihr alles Gute.

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franz.v.trotta 12.03.2019, 11:58
8.

Frau Wagenknecht ist eine herausragende Persönlichkeit des deutschen Parlaments. Die Reden, die sie hielt, ließen die komplette Regierungsbank verblassen. Schade, dass sie sich zurückzieht.

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enforca 12.03.2019, 11:59
9. Katastrophe

Wagenknechts Rückzug ist eine Katastrophe. Ich werde höchstwahrscheinlich mangels Alternative weiter die Linke wählen, aber Kipping und Co stehe ich eher ablehnend gegenüber...

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