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Sahra Wagenknechts Rückzug: Die Zäsur
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Sahra Wagenknecht zieht sich zurück - erst aus der "Aufstehen"-Bewegung, bald auch von der Fraktionsspitze. Ihre Gegner könnten sich freuen. Aber für die Linke birgt der Abschied Risiken.

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funkstörung 12.03.2019, 12:42
30. schade

schade, dass die erfolgreichste populistin des linken lagers das weite sucht.

ihr abgang wird der linken insgesamt schaden und das stimmt froh.

allerdings war sie wie ströbele, geißler oder gauweiler jemand der sich nicht den mund verbieten ließ und ihr kampf war engagiert und wahrhaftig, das verdient respekt.

die linke als partei bleibt somit partei der SED-altkader, DDR-profiteure und verstrahlten west-maoisten, das ist auch gut so.

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mielforte 12.03.2019, 12:47
31. in meiner Eigenschaft als Hellseher habe ich sie

als Außenministerin unter einer Kanzlerin Nahles gesehen. Aber was nicht ist...

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ftraven 12.03.2019, 12:48
32. Dr. Sahra Wagenknecht

ist und bleibt die Ikone der Linken.
Wenn von der Persönlichkeit und dem Intelekt zu entscheiden wäre, dann eher Wagenknrecht
als AKK, unabhängig von dem politischen Fahrwasser. Wer ihr Auftritte und ihre Literatur verinnerlicht
hat, der sagt: Sahra for Kanzlerin. Merkel kann ihr niemals das Wasser reichen.
Nach dem Rückzug von Gysi und Wagenknecht, was hat denn die Linke noch? Katja vielleicht???
Niemals.
Ohne sie und Gregor Gysi wird die Linke den Bach runter gehen.
Auf zum Turbo-Neoliberalismus und Turbo-Kapitalismus!

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funkstörung 12.03.2019, 12:48
33. anrennen

Zitat von Hörbört
Es ist fürwahr eine Sisyphos-Aufgabe, wieder und wieder gegen die geballte, durchweg neoliberale Meinungsmache anzurennen und in diesem aussichtslos erscheinenden Gefecht Boden gut zu machen.
vielleicht liegt es auch daran, dass das linke konzept einfach falsch ist und die leute sich durch platten linken populismus ala "neoliberal" manipulieren lassen, die trümmer linker politik werden nur langsam im osten des landes beiseite geräumt, da wird es noch eine lange zeit des "anrennens" brauchen bis eine generation heranwächst die sich mangels eigener erinnerungen und erfahrungen wieder erfolgsversprechend manipulieren läßt und man ein neues sozialistisches experiment starten kann, wahrscheinlich mit ähnlichem ausgang, denn wesentliches hat man im linken lager nicht dazugelernt.

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karlo1952 12.03.2019, 12:57
34. Wieder eine Frau weniger,

die für die Frauenquote in der Politik in Zukunft fehlt. Schade.

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Airkraft 12.03.2019, 12:59
35. Das war längst überfällig und...

Das war längst überfällig und auch absehbar. Daher wohl eher eine Zähsur.

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Hörbört 12.03.2019, 13:14
36. Realistischer Standpunkt

Zitat von funkstörung
vielleicht liegt es auch daran, dass das linke konzept einfach falsch ist und die leute sich durch platten linken populismus ala "neoliberal" manipulieren lassen, die trümmer linker politik werden nur langsam im osten des landes beiseite geräumt, da wird es noch eine lange zeit des "anrennens" brauchen bis eine generation heranwächst die sich mangels eigener erinnerungen und erfahrungen wieder erfolgsversprechend manipulieren läßt und man ein neues sozialistisches experiment starten kann, wahrscheinlich mit ähnlichem ausgang, denn wesentliches hat man im linken lager nicht dazugelernt.
Sie neigen - wie so viele Verfechter der "Neuen Schule" - dazu, sich bequem jedweder Kritik zu entledigen, indem Sie auf das angeblich sozialistische Experiment verweisen, das für jedermann sichtbar gescheitert ist. Allerdings fordert niemand eine Wiederholung, jedenfalls kein Linker, den ich kenne (und das sind viele).

Als waschechter Wessi, der den "Rheinischen Kapitalismus" erlebt hat und nicht in Gänze ablehnt, vielmehr das Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern propagiert (man nannte das mal "soziale Marktwirtschaft"), ist derlei Gequatsche wertloser Tand und hirnloses Phrasendreschen. Von intellektueller Faulheit mag man angesichts dieser argumentativen Leere erst gar nicht sprechen. Da ist einfach nichts, was auch nur in der Nähe einer gedanklichen Eigenleistung zu verorten ist.

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qoderrat 12.03.2019, 13:16
37.

Tja, da geht sie nun den Bach runter, meine letzte Wahloption. Die Linke wurde für mich ausschliesslich durch die Persönlichkeit Wagenknecht wählbar. Jetzt wird es ernsthaft schwierig und ich hoffe die GroKo hält noch ein bisschen, denn aktuell wüsste ich wirklich nicht mehr wen ich wählen sollte, ich weiss nur noch was ich nicht möchte, fast schon ein bisschen britisch.

Kipping und Bartsch kommen nicht mal auf Kniehöhe des Intellekts von Fr. Wagenknecht, aber als Wadenbeisser sind sie offensichtlich erfolgreich. Das ist echt bitter, und zeigt ein weiteres Mal dass bei uns etwas in der Struktur der Parteien nicht stimmt, es setzen sich die Machtpolitiker und nicht die Sachpolitiker durch, und am Ende jammert dann jeder dass das Personal eher abschreckend ist.

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burlei 12.03.2019, 13:20
38. Mit ihr verliert ...

... Die Linke eine Fundamentalistin, kann sich aber mit den übrigen in der Partei darüber freuen, dass nun eine realistische Möglichkeit des Zusammengehens mit SPD und Grüne im Raum steht. Der SPD kann die soziale Einstellung der Linken nur gut tun, hat sie diese doch seit der Übernahme der Partei durch die Seeheimer verlernt.

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alterego13 12.03.2019, 13:23
39. Damit

ist die LINKE dann nicht mehr wählbar. Unter Kippings Führung (der "charismatische" Herr Riexinger zählt ja eh nicht) ist die LINKE keine linke Partei mehr. Es ist schade, aber man muss diesen Schritt akzeptieren. Alles Gute, Sarah.

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