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"Sammlungsbewegung" als Machtoption: Lafontaine will neue linke Volkspartei
REUTERS

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".

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Septic 30.12.2017, 10:11
1. Die Linken reichen

SPD und Grüne sind links und bürgerlich genug. Wer noch weiter links will soll halt die Linken wählen. Noch eine Linkspartei ist total überflüssig.

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Emderfriese 30.12.2017, 10:13
2. Bündnis

Wenn ich Lafontaine richtig verstanden habe, will er keine neue "Partei", sondern ein Bündnis aller Linken in einer "Bewegung". Darin könnten sowohl "grüne" Parteigänger wie auch der "Linken", der SPD, der Gewerkschaften, Kirchen und anderer Organisationen verbunden sein.

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Niteftef 30.12.2017, 10:15
3. Das wär schön

So ne richtige Bewegung wie in Großbritannien, oder einen wie Bernie Sanders, der dann aber auch wirklich aufgestellt wird. Jemand der sich mal wieder ernsthaft für die Menschen interessiert und nicht nur für die Wirtschaft. Das wär schön.

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kenterziege 30.12.2017, 10:16
4. Strategisch hat Lafontaine recht....

..und ich hätte auch schon einen Namen für die Partei: "Alternative Linke Deutschlands" (ALD).
Leider ist die Linke so zerstritten, dass es dazu nicht kommen wird. Wenn ich mir nur den intellektuellen Unterschied einer Frau Kipping zu Frau Wagenknecht betrachte, Ahne ich, was für Grabenkämpfe da ablaufen würden.
Da hat es die AFD einfacher. Die braucht nur die Enttäuschten von Frau Merkel einfangen!

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Freidenker10 30.12.2017, 10:17
5.

Ich persönlich glaube das die Linke gar keine Lust auf regieren hat! Möglichkeiten hat es zur genüge gegeben, aber wahnwitzige Vorstellungen der Linken wie auch der Grünen hat dies verhindert und das hat uns gefühlte 50 Jahre Merkel beschert! Sozialthematisch stehe ich klar auf der Seite der Linkspartei, aber dieses Personal und auch die ständigen Grabenkämpfe sowie die Extremforderungen ( Nato und dergleichen) schrecken mächtig ab und lassen Zweifel aufkommen! Allerdings wie wir ja hinlänglich wissen, stellt die GroKo auch keine Alternative mehr dar! Jedenfalls kommt mir das Soziale in den letzten 20 Jahren deutlich zu kurz, Wirtschaftsboom hin oder her...!

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RalfHenrichs 30.12.2017, 10:17
6. Lafo sollte klar sagen, was das bedeutet

Wenn er Teile von LINKE, SPD und Grüne als Teil dieser linken Volkspartei sieht, sollen dann auch Promis aus diesen Parteien rüberwechseln? Er und seine Ehefrau Sahra etwa? Und wer von SPD und Grünen? Corbyn und Melenchon taugen auch nicht als Vorbild. Corbyn hat keine neue linke Volksbewegung aufgebaut sondern die britische SPD nach links gerückt. Außerdem hatte keine nennenswerte Parteienkonkurrenz von links. Melenchon hatte die französische LINKE hinter sich und die französische SPD ist nur noch eine 5%-Partei. Beides ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Daher kann ich diese Idee nicht nachvollziehen.

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neu-stuttgarter 30.12.2017, 10:20
7. Linke Mehrheit?

Die Mathematik, die aus den rund 40%, die SPD, Linke und Grüne gemeinsam auf sich vereinen, eine linke Mehrheit berechnet, kenne ich leider nicht. Vielleicht sollte Lafantaine sich erst mal ein wenig mit Prozentrechnung beschäftigen...

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chiefseattle 30.12.2017, 10:22
8. Recht hat er

Die SPD wird sich nicht erneuern, also müssen es andere tun. Viel Erfolg!

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spontanistin 30.12.2017, 10:24
9. Wie definiert er denn „links“?

„Politische“ Parteien sollten doch die Interessen der Polis (Gemeinschaft) vertreten und nicht Partikularinteressen von Parteifunktionären oder von Banken und Kapitalisten! Es scheint, die Mehrheit lebt geistig immer noch in Vorstellungen eines Obrigkeitsstaates mit straff geführten Beamtenhierarchien.

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