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"Sammlungsbewegung" als Machtoption: Lafontaine will neue linke Volkspartei
REUTERS

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".

Seite 10 von 23
Maya2003 30.12.2017, 11:51
90.

Zitat von tmhamacher1
Oskar Lafontaine ist ein Dummschwätzer, der in seinem Leben praktisch nichts Konstruktives geleistet hat und stattdessen - nomen est omen - große Worte aus sich heraussprudeln läßt. Die Begeisterung der Linken für diesen englischen Spinner, der ebenfalls noch nichts geleistet hat und eine Art Staatswirtschaft einführen will, zeigt nur, wie ausgeprägt ihr Sinn für Konzepte ist, die gegen die Freiheit und für das Vorschreiben von allem und jedem ist.
Der größte Dummschwätzer sitzt aber im Kanzleramt. Haben Sie wohl "vergessen".
Phrasen abondern, das Volk für dumm verkaufen und angeblich eine Politik betreiben die "alternativlos" ist - SEHR demokratisch ! - hat uns zwölf Jahre gekostet die ein ECHTER Kanzler dazu benutzt hätte das Land voranzubringen.
WAS hat die Pattexlady denn all die Jahre unternommen ? Sozialreformen gegen die Spaltung der Gesellschaft - null.
Eine Einwanderungspolitik die das Volk akzeptiert - null.
Eine Energiepolitik die strategisch angelgt ist - null.
Eine Europapolitik die auch die Interessen kleinerer Staten mit abdeckt und Deutschland nicht isoliert - null.
Eine Gesundheitspolitik die alle gleich behandelt - null.
Eine Rentenreform die Altersarmut vorbeugt - null.
Kampf gegen Niedriglöhne und Zeitarbeitssklaverei - null.
usw.......

Man kann zu Oskar ja stehen wie man will. Aber im Vergleich mit unserer Aussitzerin hat der Mann wenigstens eine positive Vision für unser Land und setzt nicht auf eine 2/3 Gesellschaft die langfristig nur die Radikalen stärkt. "Der Markt", der vergötterte, regelt doch nicht alles wie von Zauberhand - er spaltet, er grenzt aus und überrollt gnadenlos Millionen Mitbürger. Aber das ist ja auch "alternativlos". In Wirklichkeit ist es aber nur die Kapitulation der Politik und das völlige fehlen von Gestaltungswillen. Eine Regierung die nicht regiert sondern auf den "höheren Willen" entfesselter Marktkräfte setzt.

Merkel ist unser Problem, nicht Lafontaine oder Wagenknecht, nicht einmal Gauland und Co.
Deutschland braucht politische Führung und die Unterordnung der Wirtschaft unter die Politk. Nicht Merkels "marktkonforme Politik" sondern eine echte soziale Marktwirtschaft - daß dies funktioniert haben uns die Jahre seit 1949 gelehrt. Nur haben Gestalten wie Schröder und Merkel wohl eine andere Definition von "sozial" - ein Sozialstaat der der Wirtschaft dient, und nicht umgekehrt, wie es in einer aufgeklärten Gesellschaft sein sollte.

Wo ist das Problem wenn Lafonteine den Finger in diese Wunde legt ?

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nichtsalsverdrus 30.12.2017, 11:51
91. Schon dement?

Zitat von matzb66
Lafontaine Mitbegründer der Linken? Irgendwie hab ich das anders in Erinnerung. Oder ist die Linke nicht aus der PDS entstanden?
Nein, die Linke ist nicht aus der PDS entstanden, sondern aus dem Zusammenschluss der SPD-Abspaltung WASG und PDS. Also aus Wessies und Ossies.

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Neandiausdemtal 30.12.2017, 11:52
92. Zukunftsbild

Zitat von Neandiausdemtal
Er hat Recht, weil bei den Grünen zu viele Bevormunder und Schnösel sitzen. Und es stimmt, dass in der Linkspartei kein klarer Kurs erkennbar ist. Es ist wichtig Rechte von Minderheiten zu schützen und es ist richtig das GG auch FÜR Flüchtlinge zu verteidigen. Das ist aber nicht DIE vornehmste Aufgabe einer linken Partei. Sozialer Ausgleich, sehr gute Bildung und gleiche Chancen dafür, ein geeintes Kerneuropa, Emanzipation von den USA, Montanmitbestimmung in allen Betrieben, eine Erbschaftssteuer die Reichtum nicht zementiert sondern sozialisiert, massiv forcierter öffentlicher und privater sozialer Wohnungsbau, deutliche Investitionen in Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und Rückführung von Post, Bahn, Telekom, Energie, Autobahnen nebst Raststätten in staatlichen Besitz. Die Stärkung von Polizei, Richtern, Staatsanwälten und Finanzämtern nicht zu vergessen. Denn der der Staat sind wir. Dafür braucht es eine Partei der Mitte mit Bodenhaftung und mit gemäßigt linken Positionen, die das Wohl der Mehrheit vertritt und gegen die Kapitalisten von rechts ( Union, AfD und FDP aber auch Seeheimer und grüne sog. Realos ) verteidigt. Das meint Oskar.
Mein Beitrag steht unter Zitat.

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herbert 30.12.2017, 11:52
93. Super !!! Lafontaine als Praesident und die Wagenknecht als Vertreter

dann bauen wir die Mauer wieder auf um uns vor Merkel zu schuetzen.
Weltweite Firmen sind begeistert und schaffen Arbeistplaertze in Lafontains sozialer Kommunistenbude.

Fazit

Nur Dumme und alte SED Fans sind so blind dieser dummen Idee von Lafontaine zu folgen.

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Neandiausdemtal 30.12.2017, 11:54
94. Blind?

Zitat von zylinderkopf
Entschuldigung, aber Lafontaine und seine Sarah sind ein Paradebeispiel für die typischen Salonkommunisten. Aus öffentlichen Transferleistungen monatlich ca 30 T€ einstreichen (ohne Fernsehhonorare)...., keine Verantwortung übernehmen, immer schön in der Deckung sitzen und dabei Wein saufen und Wasser predigen und dann anderen vorschreiben wollen, wie man zu leben hat. Die brauchen mir nichts mehr von links nix erzählen. Von diesen Typen hatte man schon zu DDR Zeiten genug.
Immerhin hatten Sie zu DDR-Zeiten keine milliardenschweren Nichtstuer, wie es Sie schon immer in der BRD gab. Das sind die wahren Kostgänger der Allgemeinheit.

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keine-#-ahnung 30.12.2017, 11:56
95. Wie soll das gehen?

Zitat von yvowald@freenet.de
Vielmehr sollte DIE LINKE versuchen, Wählerinnen und Wähler aus anderen Parteien von einem Programm des Demokratischen Sozialismus zu überzeugen.
Das sind Antipoden - man kann sich nur für Demokratie oder für Sozialismus entscheiden. Beides zusammen geht nicht ... dutzendfach in der Praxis bewiesen.

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mens 30.12.2017, 11:58
96. Übelkeit

Die extremen Flügelparteien sind der Krebs der Gesellschaft. Diese Politiker und ihre Anhänger haben im Laufe der Geschichte die Schuld an Millionen Toten und haben Verderben über die Menschheit gebracht. Es ist immer nur die Frage in welcher Macht-Phase sich die jeweilige Bewegung befindet. Am Ende steht bei Machtgewinn immer der GAU. Egal, ob das dann Gulag oder KZ genannt wird.

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hennesviii 30.12.2017, 11:59
97. zu komplex für gesamtdeutschland?

"Dann gibt es nicht nur links mitte rechts sondern nord süd ost west und mitte."
In der Tat, die Parteienlandschaft ist im Osten völlig anders als im Westen. Für NRW ist die enge Zusammenarbeit mit Benelux aber auch Frankreich ganz entscheidend , jegliche anti EU Experimente sind da Gift. Die SPD hat im Osten in einigen Ländern gerade noch über 10 Prozent und in Rheinland Pfalz über 35 Prozent.
Im Osten mag man dies anders sehen...
Bayern wird sowieso von einer Regionalpartei regiert, die auch noch im Bund regiert, ohne dass sie dort einer wählen kann...

vielleicht macht es mehr Sinn , DT wieder in einen West - Ost und vielleicht auch Südblock zu ordnen?
Wagenknecht und Lafontaine können doch erst man versuchen, in Sachen an die Macht zu kommen? In Thüringen sind sie ja schon......Mana fällt da auch nicht vom Himmel, im Gegenteil Thüringen hat für die Automaut gestimmt, für ein paar Brotsamen von Dobrindt, die Automaut ist aber Gift für den Westen und NRW- in den Niederlanden gibt es dies nicht....

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lupo44 30.12.2017, 12:01
98. er hat im Prinzip recht.....

es fehlt in Deutschland eine moderne Arbeiter und Angestellten Partei.Oder will das Jemand bestreiten? Wer das anzweifelt der solle doch die Antwort geben .Es ist doch so .keiner der etablierten Parteien vertritt im deutschen Bundestag den Tischler,die Reinigungskraft oder den Pfleger.Es geht auch dabei nicht um "rechts und links" Schauen Sie doch selbst ,die Gewerkschaften sind nicht in der Lage Probleme zu lösen. Streik ist immer zu Lasten der Leute die arbeiten jeden Tag. Die CDU/CSU und die FDP rekrutiert ihre Mitglieder aus den Reihen der Ärzte ,Lehrer, Rechtanwälte, Richter und Unternehmer. Wersitzt in den Aufsichtsräten? Auch wieder Lobbiisten die vorher in Regierungsämter waren.

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Emderfriese 30.12.2017, 12:01
99. Verpasst

Zitat von matzb66
Lafontaine Mitbegründer der Linken? Irgendwie hab ich das anders in Erinnerung. Oder ist die Linke nicht aus der PDS entstanden?
Das ist das Problem so vieler hier Schreibender - das Verpassen von Hintergründen. Machen Sie sich mal schlau über die WASG.

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