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"Sammlungsbewegung" als Machtoption: Lafontaine will neue linke Volkspartei
REUTERS

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".

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oinarc 30.12.2017, 12:02
100. Visionäre willkommen

Ist hier nicht eher ein neuer gemeinsamer Aufbruch gemeint, eine Art Vision, die weitläufig zu vermissen ist, statt einer Mathematikaufgabe aus den unteren Jahrgangsstufen?

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peaugust 30.12.2017, 12:02
101. einfätiges Weltbild!

Zitat von holger.heinreich
Wir brauchen Parteien, die für die Mitte einstehen und nur für die Mitte, die für ein Deutschland und geeintes Europa frei von jeder Form von Religion und frei von jeder Ansicht, die auch nur einen Blick nach links oder rechts wirft, kämpft. Nur ohne Links und ohne Rechts und ohne Religionen aller Art, insbesonderde Kulte, die einem göttlichen Massenmörder gewidmet sind, haben Europa und Deutschland die Aussicht auf eine ruhmreiche Zukunft,.
Diesen unkritischen Wählern, die nur links/rechts oder schwarz/weiss
denken können, verdanken wir den jetzigen politischen Stillstand.
Dieses dumme Gerede über die "Mitte" ist nicht mehr zu ertragen.
Weiter so naives Wahlvolk eure Mitte bedeutet Lobbypolitik und mehr
soziale Ungerechtigkeit!

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yvowald@freenet.de 30.12.2017, 12:05
102. Sozialismus ohne Demokratie ein Torso

Zitat von keine-#-ahnung
Das sind Antipoden - man kann sich nur für Demokratie oder für Sozialismus entscheiden. Beides zusammen geht nicht ... dutzendfach in der Praxis bewiesen.
Ein demokratischer Sozialismus wurde bisher nicht in die Tat umgesetzt. Auch nicht in der früheren Sowjetunion.
Und in der DDR herrschte ein System des Staatskapitalismus.
Sozialismus bedeutet jedoch Teilhabe aller an den Erträgen des Sozialprodukts. Wir leben in einem Anti-demokratischen Kapitalismus. Wir, also die Masse der Beschäftigten, erwirtschaften das Sozialprodukt, das einigen Wenigen (Kapitaleigner) zufließt.
Demokratie heißt Herrschaft des Volkes schlechthin und nicht die Allmacht einer Partei oder Gruppierung, wie früher in der DDR die Kommandozentrale des Politbüros oder hierzulande, wo die kapitalistische Wirtschaft alles und wir nichts zu sagen haben.

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Emderfriese 30.12.2017, 12:06
103. Fragezeichen

Zitat von Neandiausdemtal
Mein Beitrag steht unter Zitat.
Neandi sollte bitte erklären, was er damit meint...

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gaerry 30.12.2017, 12:06
104.

Zitat von Kanalysiert
Es wäre mal an der Zeit, dass man die Personenhetze unterlässt und sich Inhalte anschaut. Wenn sie im Leben Dinge dazulernen und ihre Ansichten bzw persönliches Verhalten ändern, möchten sie doch auch, dass man das anerkennt, oder etwa nicht? Dann müssen sie das auch anderen Menschen zugestehen. Weshalb sollte Hr.Lafontaine nichts dazu gelernt haben?
Herr Lafontaine kann nichts dazu lernen, weil er meint, schon immer, im Besitz der Weisheit zu sein. Ich habe ihn mal gewählt, dann hat er meine Stimme in den Gully geworfen, nur weil es für ihn in der SPD unbequem war. kein Kämpfer, ein Schwätzer. Mit immer der gleichen Nummer. Das ist keine Hetze, das ist meine Meinung.

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Kurt2.1 30.12.2017, 12:06
105. .

Nein Danke, Herr Lafontaine. was Sie vorschlagen, haben Sie schon vor geraumer Zeit versucht. Die Linke bildet sich aus Teilen der SPD, der PDS und den Grünen (und noch etlicher Spinner, die Sie am Wegesrand aufgegriffen haben). Es ist für die Linke, so wie sie sich darstellt, grandios in die Hose gegangen.
Wer das möchte, was Lafontaine vorschlägt, ist in der SPD bestens aufgehoben. Es bedarf keiner Neuauflage einer sozialdemokratischen Partei.
Für sehr sinnvoll hielte ich allerdings die Neufassung eines Parteiprogramms. Godesberg ist inzwischen reichlich überholt und keineswegs mehr zeitgemäß.

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viktor koss 30.12.2017, 12:09
106. Wer, warum und wie hat die politische Mitte aufgegeben?

Zitat von holger.heinreich
Wir brauchen Parteien, die für die Mitte einstehen und nur für die Mitte, die für ein Deutschland und geeintes Europa frei von jeder Form von Religion und frei von jeder Ansicht, die auch nur einen Blick nach links oder rechts wirft, kämpft. Nur ohne Links und ohne Rechts und ohne Religionen aller Art, insbesonderde Kulte, die einem göttlichen Massenmörder gewidmet sind, haben Europa und Deutschland die Aussicht auf eine ruhmreiche Zukunft,.
Diese Fragen sollten sie sich die "Volksparteien" dringend stellen. Die gesellschaftliche Mitte fühlt sich berechtigt, von der Politik verlassen zu sein, viel mehr so gar vorsätzlich aufgegeben zu sein.
Übrigens, die weitere Zersplitterung des Parteiensystems wird diese Fragen nicht lösen können.

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tpro 30.12.2017, 12:09
107.

Zitat von The Restless
Ein Mitte-Links Block, der sich endlich einmal wieder für die Belange der Menschen einsetzt, nicht nur für die der Industrie mit ihren Lobbyisten. Seitdem die SPD von den Seeheimern gekapert wurde, ist mit dieser Partei nicht mehr zu rechnen. Die Linke ist etwas extrem und zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Grünen haben den Erfolg gerochen und tragen seitdem Anzüge mit Krawatten. Ein neuer Block würde vermutlich nicht stark genug werden, um regieren zu können, aber wenigstens eine starke und konsistente Oppositionspolitik auf die Beine stellen können, so dass sich andere 'Alternativen' auf dem rechten Flügel nicht mehr lange halten können.
"...Ein neuer Block würde vermutlich nicht stark genug werden, um regieren zu können, aber wenigstens eine starke und konsistente Oppositionspolitik auf die Beine stellen können..."

Träumen Sie weiter. Wenn diese neue Partei Wählerstimmen bei Grünen, Linken und der SPD abgreift, ist sie, zusammen mit den Grünen und den Linken, ganz schnell bei nur 5%. Wenn überhaupt. Würde aber nichts ausmachen, wenn die grüne Verbots- und Schullehrerpartei sowie die ewiggestrigen Stalinverehrer der Linken eine Auszeit bekämen.

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dwg 30.12.2017, 12:09
108.

Der gute Oskar fordert mitnichten eine neue Partei, sondern er möchte "die Linke" zur Volkspartei formen. Zitat: "Oskar Lafontaine will die Linke nach dem Debakel der SPD bei der Bundestagswahl zu einer neuen Volkspartei formen." Zwar drückt er sich sonst recht verschwurbelt aus, aber dies läßt sich nicht zum Aufruf zur Gründung einer weiteren Partei oder "Bewegung" umdeuten, wie es sich in der Mehrzahl der Beiträge. Zur Volkspartei fehlt der Linken allerdings die Basis, das Personal und das Programm. Er selbst ist zudem eher der Spaltende als der Einende.

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Pecaven 30.12.2017, 12:10
109. Macht

Ganz klar ausgedrueckt von Lafontaine:// Wir brauchen eine Neuordnung. Nur so könne es wieder eine linke Machtoption geben.// Es geht auch den Linken nicht um das Volk, sondern nur um die Macht. Traurig.

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