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"Sammlungsbewegung" als Machtoption: Lafontaine will neue linke Volkspartei
REUTERS

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".

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cobaea 30.12.2017, 14:37
210.

Zitat von Pecaven
Ganz klar ausgedrueckt von Lafontaine:// Wir brauchen eine Neuordnung. Nur so könne es wieder eine linke Machtoption geben.// Es geht auch den Linken nicht um das Volk, sondern nur um die Macht. Traurig.
...und wie denken Sie, kann eine Partei in einem demokratischen Staat etwas "für das Volk" tun, wenn sie nicht nach (Regierungs-)Macht strebt bzw. diese nie hat? Machtlos am Rande sitzen und warten, bis Änderungen wie Manna vom Himmel fallen?

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macjackson 30.12.2017, 14:38
211. Klar gibt es die ...

Zitat von oinarc
mit Verlaub, es gibt nun einmal aufgeklärte Menschen, auch außerhalb der „ewig Linken“, mit dem Wunsch auf eine friedvolle Zukunft, die in Ihrer Realität nicht leben möchten und einem von Ihnen beklagten Komplettzusammenbruch eines Systems entgegenwirken möchten
.... aber wie Sie schon sagen "außerhalb" der Linken. Und in dieser Schnittmenge sehe ich Lafontaine nicht gerade.

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mother_sky 30.12.2017, 14:39
212. Sie disqualifizieren sich selbst

Zitat von tmhamacher1
Oskar Lafontaine ist ein Dummschwätzer, der in seinem Leben praktisch nichts Konstruktives geleistet hat und stattdessen - nomen est omen - große Worte aus sich heraussprudeln läßt. Die Begeisterung der Linken für diesen englischen Spinner, der ebenfalls noch nichts geleistet hat und eine Art Staatswirtschaft einführen will, zeigt nur, wie ausgeprägt ihr Sinn für Konzepte ist, die gegen die Freiheit und für das Vorschreiben von allem und jedem ist.
Welche großen Leistungen können Sie selbst nachweisen und erlaubt es Ihnen, über Oskar Lafontaine derart beleidigend herzuziehen? Ihre Worte sprechen eine deutliche Sprache, sind ein Armutszeugnis. Ich hoffe, der SPON-Moderator waltet seines Amtes und veröffentlicht derartige Beiträge erst gar nicht mehr.

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v.papschke 30.12.2017, 14:40
213. Ald

wie @ 5 schrieb , wäre tatsächlich ein passender Name. Wenn die Leute zueinander passen würden, könnte es gelingen. Allein mir fehlt der Glaube, denn schon vor 4 Jahren und 3 Monaten hätte es passen können. Dazu gehört aber Mut und für viele Leute auch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Und dann ist es ja auch so, daß der Oskar im Prinzip längere Zeit mehr Spaltung als Vereinigung betrieben hat (gewollt oder ungewollt sei mal dahin gestellt) , und dass es deshalb schwer wird, die Enden wieder zusammen zu binden.

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Neandiausdemtal 30.12.2017, 14:41
214. Das Pflänzchen der Zusammenarbeit gibt es schon

Zitat von friedrich_eckard
Einverstanden! Das hätte dann aber "ganz unten" anzusetzen, mit überparteilichen Gesprächskreisen oder meinetwegen auch "Stammtischen" auf der lokalen Ebene, und die örtlichen Gliederungen der LINKEN, die Lafontaines Vorschlag aufgreifen wollen, könnten hier leicht initiativ werden, und sie sollten das auch. Ich sehe allerdings im Moment noch nicht, wie daraus oberhalb der Kommunalebene, auf der ja Nicht-Parteilisten sich zur Wahl stellen können, etwas "Wählbares" zu schaffen wäre - da baut das Bundeswahlgesetz und bauen die Landeswahlgesetze Hürden auf, die erst einmal überwunden werden müssten... und die nächsten Bundestagswahlen könnte ja schneller als gedacht anstehen.
In Gewerkschaften z. Bsp.. Es muß aber noch kräftig gehegt und gepflegt werden. Leider ein schwieriger Prozess.

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hennesviii 30.12.2017, 14:44
215. Wessis und Diktatur

"Ich glaube, vielen Bürgern aus den alten Bundesländern fehlt die Erfahrung, in einer Diktatur leben zu müssen. Anders kann ich mir den Umgang mit der Linkspartei nicht erklären. "

Ach so, und warm wählen in der ehemaligen DDR so viel mehr Menschen AfD und Linke als im Westen?
Die Linke ist sozusagen die ex SED und die AfD im Schulterschluss mit Putin 8wie auch die FPÖ) des ex KGB Agenten....so schlimm , kann es doch gar nicht gewesen sein, oder?

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plutinowski 30.12.2017, 14:45
216. Interessenvertretung

Zitat von macjackson
... von Sozialisten und Kommunisten haben in den letzten 120 Jahren genug Schaden angerichtet und genügend Menschen das Leben gekostet. Letztendlich führten sie alle entweder in eine Diktatur, in ein diktatorisches Einparteiensystem oder zum Komplettzusammenbruch des jeweiligen Staates. Kurzum: ist vielleicht eine nette Idee/ Modell/ Wolkenkuckucksheim was auch immer, funktioniert halt nur leider nicht. Der Großteil der deutschen Bevölkerung scheint das auch glücklicherweise begriffen zu haben. Ich weiß auch nicht, was an einem "gemeinsamen Aufbruch" vollkommener Realitätsverweigerung grundsätzlich erstrebenswert ist. Diese Erkenntnis bleibt wohl für ewig den Linken vorbehalten. Ist sicherlich besser so.
Naja eine bessere Vertretung der Interessen der sozial Schwachen und Schwächsten hätte schon meine Sympathie. Man muss die Mobilisierung von Nichtwählern ja nicht der AfD überlassen. Und: Es muss ja nicht gleich Kommunismus sein.

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aprilapril 30.12.2017, 14:45
217. Was ist eigentlich...

Zitat von tpro
Sie glauben wohl auch, das es reicht nur Links zu sein. Alles was bisher Links und an der Regierung war, hatte das Geld anderer leute ausgegeben bis es alle war und sein Land an die Wand gefahren. Nennen Sie mir ein Land, wo es funktionierte. Und wenn das Volk die Schnauze von Miß- und Mangelwirtschaft voll hatte, wurde es in Zuchthäuser und Lager weggesperrt.
das Geld anderer Leute? Stammt das von Außerirdischen oder meinen Sie das Steueraufkommen von uns allen?
In den skandinavischen Ländern klappt vieles erheblich besser als bei uns. Sogar Lettland wird uns bald überholen, weil den Rechten bei uns (CDU/CSU/AFD) nichts einfällt.
Im Übrigen zitieren Sie längst vergangene Zeiten. Bei uns landen nur Verbrecher im Gefängnis und Zuchthäuser gibt es auch schon lange nicht mehr (nur im Wortschatz Ewiggestriger).

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Neandiausdemtal 30.12.2017, 14:45
218. Ach was!

Zitat von keine-#-ahnung
... habe ich ja selber zwanzig Jahre erleben dürfen. "Demokratie heißt Herrschaft des Volkes schlechthin" Wie das gehen soll, weiss ich nicht - Synonyma dafür dürften "Chaos und Anarchie schlechthin" heissen. Der Klassenkampf ist vorbei, Genosse - schlicht mangels Klassen :-) !
Der Klassenkampf wird nachwies vor konsequent geführt. Vonnöten nach unten. Die meisten haben wohl auch dieses diffuse ungute Gefühl, sehen aber das Offensichtliche nicht.

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Neandiausdemtal 30.12.2017, 14:48
219. Das sehe ich anders!

Zitat von ziehenimbein
als er die SPD verlassen hat! Kinder- und Altersarmut gehen auf das Konto derer, denen ihre Pöstchen wichtiger als das wohl nicht oder nur kaum vorhandene Gewissen sind oder waren.
Ich hätte mir bei Oskar Kampfgeist und Halsstarrigkeit gewünscht und einen Verbleib in der SPD. Mit ihm wären wir heute weiter. Er hat sich von Schröder ins Bockshorn jagen lassen.

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