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"Sammlungsbewegung" als Machtoption: Lafontaine will neue linke Volkspartei
REUTERS

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".

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gersco 30.12.2017, 10:50
30. @ Klapperschlange # 16. Gefühlte Wahrheit

So, so, die Zeit der Märchenerzähler ist also vorbei und die AfD empfinden Sie als Bereicherung. Dem ist dann auch nichts mehr hinzuzufügen, beschreibt aber das Problem der imaginären Deutungshoheit der Rechten ziemlich eindrucksvoll. Tiefenpsychologisch sehr interessant!

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The Restless 30.12.2017, 10:51
31. Zustimmung

Ein Mitte-Links Block, der sich endlich einmal wieder für die Belange der Menschen einsetzt, nicht nur für die der Industrie mit ihren Lobbyisten. Seitdem die SPD von den Seeheimern gekapert wurde, ist mit dieser Partei nicht mehr zu rechnen. Die Linke ist etwas extrem und zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die Grünen haben den Erfolg gerochen und tragen seitdem Anzüge mit Krawatten. Ein neuer Block würde vermutlich nicht stark genug werden, um regieren zu können, aber wenigstens eine starke und konsistente Oppositionspolitik auf die Beine stellen können, so dass sich andere 'Alternativen' auf dem rechten Flügel nicht mehr lange halten können.

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herrmann.bar 30.12.2017, 10:51
32.

Zitat von kenterziege
..und ich hätte auch schon einen Namen für die Partei: "Alternative Linke Deutschlands" (ALD). Leider ist die Linke so zerstritten, dass es dazu nicht kommen wird. Wenn ich mir nur den intellektuellen Unterschied einer Frau Kipping zu Frau Wagenknecht betrachte, Ahne ich, was für Grabenkämpfe da ablaufen würden. Da hat es die AFD einfacher. Die braucht nur die Enttäuschten von Frau Merkel einfangen!
Was ist denn die Linke? Das ist doch eine AFD für die sozialistisch Eingestellten. Dort sammeln sich doch auch nur die Enttäuschten und diejenigen die im Zivilleben versagt haben und jetzt versuchen andere für ihre Inkompetenz zahlen zu lassen.

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skeptikerjörg 30.12.2017, 10:53
33. Nachtigall, ich hör ...

Ach Oskar! Nachdem ihn die SPD nicht genug geliebt hat und er ihr den Vorsitz vor die Füße geschmissen hat, nachdem sich die WASG als Eigentor herausgestellt hatte und er sie mit der PDS zur DIE LINKE vereinigt hatte, um der SPD etwas entgegen zu setzen, nachdem DIE LINKE in den westdeutschen Ländern nicht Fuß fassen kann und bundesweit eine 10%-Partei ohne Machtoption bleibt nun also eine neue SED? Oder was soll eine "linke Sammlungsbewegung", in der Oskar und Sahra die Marschrichtung bestimmen, sonst sein? Denn wer Oskar kennt weiß, dass er an eine "Vereinigte Linke" als Partei denkt. Wie sonst will er Mehrheiten gewinnen, die regieren ermöglichen. Und Jeremy Corbyn oder Jean-Luc Mélenchon als Vorbild? Zwei, die von völlig anderen Wahlsystemen profitieren und trotzdem nichts gewonnen haben? Zwei, deren einziges Programm Staatsverschuldung bis zum 'geht nicht mehr' ist? Und darauf sollen SPD und Grüne anspringen? Dann sollten doch lieber die, die das anspricht, zur LINKEN wechseln; die holt dann vielleicht 12 oder 13%, die Rest-SPD 15% und die Rest-Grünen 6%. Und alle zusammen könnten sich die nächsten 20 Jahre in der Opposition gegenseitig bemitleiden. Warum kann man sich mit 74 Jahren nicht einfach aufs Altenteil zurückziehen und sein Scheitern akzeptieren?

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demokrat2 30.12.2017, 10:54
34. Ob das Sahra gefällt ....

....die schon Jahre eine gemeinsame Linke verhindert hat? Die "Linke" hatte im deutschen Parlament zahlenmäßig schon einmal die Mehrheit. Leider hintertrieb Wagenknecht - vielleicht auch Oskar - die Zusammenarbeit und rettete so die Konservativen vor dem Machtverlust. Das schafft jetzt Merkel. Das Leben ist ein seltsames Spiel.

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reader001 30.12.2017, 10:54
35.

Bitte, nicht noch ein Greis! Man(n) muss wissen, wann es gut ist! Außerdem gibt es immernoch etwas aufzuarbeiten, was das Parteivernögen der SED betrifft. Wieso Mitbegründer der Linken? Eher wohl Umwandler und Abwickler alter Strukturen. Ich habe da ja vielleicht Gedächtnislücken....

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helmipeters 30.12.2017, 10:55
36. wieso ?

Neue linke Volkspartei ? Merkels Politik ist doch schon lange links, was soll da in Deutschland noch mehr verlinkst werden ?

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max_mustermann_stgt 30.12.2017, 10:55
37. Wer bitte schön

....ist Oskar Lafontaine? Ist das nicht derjenige, der Verantwortung scheut? Braucht er mal wieder Aufmerksamkeit?

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shokaku 30.12.2017, 10:58
38. Genialer Plan

Man nehme drei Parteien, die schon für sich alle deutlich ausgeprägtere Flügelkämpfe als Wahlerfolge haben, und vereine die unter einem gemeinsamen Dach. Was soll da schon schief gehen?

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colja_kosel 30.12.2017, 10:58
39. Richtig.

Eine wirklich linke Partei, realitätsnah am Bürger, fernab von Leuten wie Kipping, Roth oder Özoguz.
Das könnte was sein.

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