Forum: Politik
"Sandy" und der US-Wahlkampf: Krisengewinnler Obama
DPA

Kurz vor der Präsidentschaftswahl verzichtet Barack Obama ganz auf Wahlkampf. Er gibt den Sturm-Manager der Nation und setzt Herausforderer Mitt Romney unter Druck. Der US-Präsident gewinnt dabei ungewöhnliche Partner.

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udocolonia 31.10.2012, 10:00
40. Kuba ist weniger relevant

Zitat von corsario
wenn ich auf SPIEGEL-ONLINE auch mal Bilder vom Ausmass der desaströsen Schäden auf Cuba und Haiti sehen würde...
Kuba und Haiti sind weniger relevant für uns als die USA. Länder wie Bangladesh ebenfalls.
Und ich meine das nicht als Kritik, sondern als Feststellung.

Oder haben Sie sich mal für den Wahlkampf in Bangladesh interessiert? Während Ihnen die Namen der amerikanischen Präsidentschaftsbewerber höchstwahrscheinlich geläufig sind, kennen Sie vermutlich nicht einmal den Wahlsieger in Bangladesh (immerhin ein Land mit mehr Einwohnern als Russland). Ich übrigens auch nicht.

Mit Ungleichheit á la Animal Farm hat das nichts zu tun, sondern mit Relevanz. Und vielleicht noch damit, wo der SPIEGEL seine Korrespondenten vor Ort verfügbar hat.

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gapun 31.10.2012, 10:00
41.

Zitat von umbert
Obama wollte auch nach NYC kommen. Und Boomberg riet ihn davon ab, mit dem Argument, dass die Stadt die Ressourcen (Geld Polizei und was sonst es braucht fuer solch einen Media Stunt) besser verwenden koenne.
Quelle?

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Atheist_Crusader 31.10.2012, 10:00
42.

Zitat von cheechago
Obama muss genau das Gegenteil machen was Bush damals bei "Katrina" gemacht hat
Bush KONNTE manche Dinge ja gar nicht tun, die Obama heute möglich sind. Zum Beispiel war ein Gutteil der Nationalgarden der betroffenen Staaten - speziell deren schweres Gerät - zu dem Zeitpunkt ja im Irak stationiert.
Nicht, dass ich hier versuche, Bush zu verteidigen. Dass diese Leute und das Material da drüben waren, war ja ebenfalls seine Schuld.

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mwroer 31.10.2012, 10:09
43.

Zitat von texas_star
ich wage jetzt einmal zu behaupten, dass fuer die 500 millionen $ die Obama bei dem imsolventen solar-hersteller solyndra auf nimmer wiedersehen versenkt hat - man das gesamte ubahn netz von New York haette "sturmfest" machen koennen.
Sie können kein U-Bahn Netz wassersicher machen. Das geht rein technisch nicht und mit 500 Millionen Dollar ... ich weiss das klingt erstmal viel, relativiert sich aber wenn Sie sich einfach nu die 1800 Meter lange Linie 55 in Berlin angucken. 320 Millionen Euro (ziehen sie 50 ab für reine Show) dann wissen Sie hoffentlih wie weit man mit 500 Millionen in einem U-Bahn Netz der Dimensionen von New York kommt.

Abgesehen mal von der technischen Unmöglichkeit :)

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kurpfaelzer54 31.10.2012, 10:11
44. Ich verstehe dieses Herumgejammere hier nicht

Ich finde es legitim im Vorfeld dieser nicht unbedeutenden Wahl auch nüchtern die Auswirkungen dieser Katastrophe auf das Wahlverhalten zu betrachten. Dieses typisch deutsche moralisieren ist schon lächerlich und im Kern verlogen. Den Amis wünsche ich möglichst schnell wieder halbwegs normale Verhältnisse. Ich hoffe aber auch, dass dort nun ein Umdenkungsprozess zur Rolle des Staates einsetzt und die Menschen sich endlich von markradikalen neoliberalen Hassadeuren abwenden. Obama sollte .nach seiner Wahl- durchaus wieder den Mut aufbringen in diesem Zusammenhang auf die Auswirkungen des Klimawandels hinzuweisen und konkrete Schritte angehen.

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mwroer 31.10.2012, 10:13
45.

Zitat von okokberlin
den satz vestehe ich nicht: "Denn "Sandy" hat nicht zuletzt offenbart, wohin es führt, wenn ein Staat allein auf das freie Spiel der Marktkräfte setzt: Wegen fehlender öffentlicher Investitionen ist die US-Infrastruktur derart fragil, dass noch tagelang Millionen ohne Strom sein werden; etliche Straßen und Schienen haben dem Sturm nicht standhalten können" da mußte der verfasser ,wohl noch irgendwie die "bösen marktkräfte" im artikel unterbringen? nur igendwie unpassend - die bösen marktkräfte haben ja wohl kaum etwas mit den fehlenden öffentlichen investitionen zu tun. aber vermutlich meint der verfasser der böse markt hat "sandy" geschickt? jaja dem bösen markt ist alles zuzutrauen
Doch der 'böse Markt' hat. Die Lobbyarbeit hat zu einer enormen Privatisierung geführt. Will meinen: Die Leitungen gehören Privatunternehmen, der Staat kann nicht investieren, und die halten die Wartungskosten so niedrig wie möglich.

Das werden Sie verstehen wenn die Netze in Berlin in 10 bis 15 Jahren anfangen zu bröckeln weil dort das selbe passiert.

Und in den USA ist der Umfang der nicht staatlichen aber öffentlichen Infrastruktor nun mal weitaus höher. Historisch gewachsen könnte man sagen.

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bognatz 31.10.2012, 10:14
46.

Zitat von okokberlin
den satz vestehe ich nicht: "Denn "Sandy" hat nicht zuletzt offenbart, wohin es führt, wenn ein Staat allein auf das freie Spiel der Marktkräfte setzt: Wegen fehlender öffentlicher Investitionen ist die US-Infrastruktur derart fragil, dass noch tagelang Millionen ohne Strom sein werden; etliche Straßen und Schienen haben dem Sturm nicht standhalten können" da mußte der verfasser ,wohl noch irgendwie die "bösen marktkräfte" im artikel unterbringen? nur igendwie unpassend - die bösen marktkräfte haben ja wohl kaum etwas mit den fehlenden öffentlichen investitionen zu tun. aber vermutlich meint der verfasser der böse markt hat "sandy" geschickt? jaja dem bösen markt ist alles zuzutrauen
dann sehen Sie sich doch einmal die Stromleitungen in Gebieten außerhalb der Städte an, Leitungen an Holzmasten wie in Deutschland der 1950-er Jahre.

Und das in einem Land, das Roboter auf andere Planeten schickt und dessen Landsleute bereits vor längerer Zeit den Mond besucht haben.

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spiritof81 31.10.2012, 10:30
47.

Zitat von hasimen
Komisch, irgendwie kommt mir das bekannt vor, als der Gazprom-Schröder, ja der - der immer von der Berliner Republik geredet hat anstelle an die Bundesbürger zu denken, mit der Oderflut uns nochmal auf den Tisch gespült wurde. Ich hoffe nur das es den Amerikanern unter dem Strich ( also nach Abzug aller Zigarren und HighFashion-Lodenmäntel - wie bei Schröder ) besser ergeht ! Viel Erfolg den Misserfolg vom Gazprom-Onkel nicht zu wiederholen wünsche ich.
Schröder wurde uns mit der Elbeflut 2002 wieder auf den Tisch gespült und in Anbetracht seines "Nein, basta!" bezüglich Irakeinsatzes der Bundeswehr geht das auch i.O. bei all den aus meiner Sicht Verfehlungen im Zusammenhang mit der Agenda 2010. Die Oderflut fand 1997 statt, "Deichgraf" war damals der SPD-Umweltminister des Landes Brandenburg und heutige Ministerpräsident selbigen "neuen" Bundeslandes, Matthias Platzeck. Ich nehme an, Sie entstammen den "alten" Bundesländern bei Ihren mangelhaften Kenntnissen der ostdeutschen Geographie und Politik.

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seppedoni 31.10.2012, 10:39
48. existenzielle Situationen

Zitat von sysop
Kurz vor der Präsidentschaftswahl verzichtet Barack Obama ganz auf Wahlkampf. Er gibt den Sturm-Manager der Nation und setzt Herausforderer Mitt Romney unter Druck. Der US-Präsident gewinnt dabei ungewöhnliche Partner.
schärfen häufig den Blick. Gouverneur Christie, der mir bei seiner gestrigen Rede einen sehr rationalen Eindruck machte, hat angesichts der Gefahr durch den Sturm klar erkannt, welchen Präsidenten die Vernunft gebietet und dass der Kandidat ein gefährlicher Blender ist.

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bauerbernd 31.10.2012, 10:41
49. Schröder und die Elbflut

Habt ihr es immer noch nicht überwunden, dass Schröder den Dicken aus dem Amt gekickt hat. Angie profitiert seit Jahren von Schröders Reformen. Sie sollte täglich einen Blumenstrauss nach Hannover schicken - oder ein Bier mit ner Currywurst

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