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Sanktionen gegen Russland: Obamas vergiftetes Abschiedsgeschenk an Trump
REUTERS

Mit beispiellosen Sanktionen hat Obama Russland für die mutmaßlichen Hackerangriffe im US-Wahlkampf bestraft. Ein Cyberkrieg ist unvermeidlich - und Trump hat sein erstes großes Problem am Hals.

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lsdeep2000@aol.com 30.12.2016, 12:11
150. schon vergessen...

unsere lauteren, lieben freunde jenseits des atlantik haben selbst ihre partner auf hoechster ebene abgehoert (ja da war doch was mit der kanzlerette, oder?). und das war auch nur ein sandkorn am strand ihrer aktivitaeten.
fuer alle mit langzeitgedaechtnisproblemen... das kann man umstandslos alles wieder ergooglen, sollte man es schon vergessen haben. auch der fakt das selbst computerspezialisten eher uneinig sind ueber die beweislage hilft wenig.
aber man sammelt halt daten wo man kann. und das putin & co das nicht anders machen sollte weder erstaunen noch empoeren. eigentlich eher der als normal anzusehende fall... das sieht beim ausspionieren der verbuendeten schon aerger aus.

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klmo 30.12.2016, 12:13
151.

Zitat von kobra21
Trump kann dem Abschiedsspiel von Obama, sowohl gegen Israel, als auch gegen Russland, ruhig und gelassen zuschauen. Obama verschießt "Platzpatronen". In 3 Wochen spielt der Name Obama keine Rolle mehr in der US-Politik.
Obama war nie gegen Israel, sondern gegen die extreme Haltung von Netanjahu. Allein solche simplen Unterscheidungen bereiten offenbar schon Schwierigkeiten. Auch hat sich im Syrienkonflikt Obama richtig verhalten. Warten wir mal ab, wenn der zukünftige Präsident statt Platzpatronen (die Metapher für Diplomatie) scharfe Munition verwendet.

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Oberleerer 30.12.2016, 12:27
152.

Zitat von 123egal
Außer dem Klassenclown Trump, der so viel politischen Nonsense redet, dass man Ohrenbluten davon bekommt. Oder erklären Sie uns mal, was die Worte und Ziele hinter dem "Great und greater" bedeuten. Können Sie nicht? Aber vertrauen darauf, dass Herr Trump einen weltpolitischen Plan hat? Ihre einfache Weltanschauung möchte ich gern haben.
Es ist wirklich eine einfache Sache.In Verbindung mit "great again" ist klar, daß man sich eben nicht mehr als "great" sieht.
Zwar sind die wertvollsten Unternehmen in den USA, aber davon hat dort im Grunde niemand etwas, wenn die Wertschöpfung nicht auch dort stattfindet.
Und Handel ist keine Wertschöpfung.

Schlagzeilen wie diese:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uebernahmen-chinesische-investoren-im-kaufrausch-a-1127577.html
deuten an, wohin es führt, wenn man die Dinge einfach so laufen läßt.
1950 hätte es keinen Konflikt im südchinesischen Meer gegeben. Plötzlich ist China dort, besidelt die Inseln mit Militär und beansprucht die Bodenschätze und das Meer als Hoheitsgewässer.

Trotz der abgeworfenen Atombomben ist man fast geneigt zu sagen, die USA haben sich damals zurückgehalten und ihre Macht eben nicht ausgeübt. Heute würde man sich wünschen, daß sie damals konsequent Fakten geschaffen hätten.

Heute kann die USA nichts mehr alleine. Der Golfkrieg war zwar schnell entschieden, aber mit einer Nachkriegsordnung ist man auf ganzer inie gescheitert. Sogar die Ölkonzessionen hat China ersteigert.

Die USA können nichts unternehmen, wenn der irre Kim mit dem Atom spielt, man kann nichts in Israel unternehmen, man kann nichts im südchinesischen Meer ausrichten, Machtspielchen in Georgien und in der Ukraine gingen gehörig nach hinten los. Afghanistan ist eine Katastrophe und in Syrien mußte man sich mit AlQuaida verbünden, die vor wenigen Jahren die Zwillingstürme zerstörten.

An den USA ist nichts mehr great und das weiß jeder. Genau darauf zielt Trumps Kampange ab.

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taglöhner 30.12.2016, 12:48
153. Du du, immer nur du

Trump wäre nicht der erste US-Präsident, der eine Affinität zu autoritären Regimes zeigt. In der Vergangenheit war das mit den geopolitischen Interessen des Landes verbunden, was die Republikaner meist goutierten. Wenn Trump als tolpatschender Günstling des finsteren, destruktiven Lügen- und Kriegsverbrecherregimes empfunden wird, bekommt er in den Parlamenten allerdings kein Bein auf den Boden. Und das will was heißen in den USA.

Fast wahrscheinlicher aber ist, das die Sowjetnostalgiker recht bald aus ihren feuchten Träumen gerissen werden, wenn Mr. Twitter in das wirklich wahre Leben eingeführt wird.

Einstweilen stellt sein Vorgänger noch ein paar Windmühlen auf, gegen die der Ritter mit dem güldenen Haar schneidig anreiten kann.

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blitzunddonner 30.12.2016, 13:05
154. sollte sich erweisen, dass trump tatsächlich eine russische marionette ist, könnte sogar seine vereidigung platzen.

sollte sich erweisen, dass trump tatsächlich eine russische marionette ist, könnte sogar seine vereidigung platzen. also, in dem falle, dass trump von den russischen einmischungen gewußt hat, sich bewußt darauf eingelassen hat, versprechungen gemacht.

ich persönllich habe keine zweifel daran, aber es geht darum, es ihm nachzuweisen. obamas aktion ist ein wichtiger, notwendiger schritt in diese richtung. vielleicht fängt die nächste amtszeit gar schon von vornherein mit einem vizepräsidenten an. dann hätten wir in 2 jahren neuwahlen. und eine michelle als kandidatin.

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instant feedback 30.12.2016, 13:12
155. Hacks haben Clintons Interessen geschadet und der Demokratie genutzt

Zitat von SPON
Obama nannte die Sanktionen und Ausweisungen die Antwort auf Russlands "Versuche, den Interessen der USA zu schaden."
Was für eine arrogante Haltung. Es wurden durch die Veröffentlichung der gehackten Emails doch nur die Interessen Hillary Clintons und der Demokraten, die sie als Präsidentin wollten, geschadet, den USA insgesamt haben sie nur die Augen geöffnet. Auch diejenigen, die sich von den Republikanern über die angeblich russischen Hacker aufregen, wie der anti-russische Haudegen John McCain, sind alle Trump Gegner, die sich bei jeder Gelegenheit gegen ihn gestellt haben, McCain hatte Trumps Wähler ja sogar als Verrückte bezeichnet.

Obamas Erklärung ist so abwegig, wie die Behauptung, durch die auf illegalem Weg beschafften Steuer-CDs Schweizer Banken, durch die unzählige deutsche und amerikanische Steuerhinterzieher enttarnt wurden, hätte den Interessen Deutschlands oder der USA geschadet. Wie die Wahrheit ans Licht gebracht wird, durch investigativen Journalismus oder Hacker, spielt doch gar keine Rolle. Beide sollten dafür einen Orden bekommen, aber nicht durch Sanktionen o. ä. bestraft werden.

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geotie 30.12.2016, 13:32
156.

Zitat von rebelrat
Gottseidank ist die Amtszeit dieses unsaeglich schlechten Imitats eines Praesidenten in 20 Tagen vorbei. I wish him eternal purgatory.
Für einen, der eine total zum Erliegen gebrachte Wirtschaft wieder auf die Beine geholfen hat, der den Menschen die Möglichkeit für eine Krankenversicherung gegeben hat (weitere Erfolge googeln Sie mal selbst, da wollen wir doch mal sehen wie ein Trump die Wirtschaft, eine laufende Wirtschaft wohlgemerkt, noch toppen kann! Wie sagt ein russisches(!) Sprichwort, man soll den Pelz des Bären nicht verteilen, bevor der erlegt ist. Und ein ewiges Fegefeuer jemanden zu wünschen, spricht für Ihren Charakter!

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instant feedback 30.12.2016, 14:13
157.

Obamas Sanktionen gegen Russland haben Ähnlichkeit mit dem Gebahren der mexikanischen Mafia, die Journalisten umbringt, welche ihre Straftaten aufdecken. Solche Einschüchterungen sind schädlich für die Demokratie und nutzen den Übeltätern, die dann ungestaft und unerkannt ihre Machenschaften fortsetzen können. Aus dieser Perspektive sollte man den Vorfall betrachten und nicht durch verbales Einschlagen auf den Boten von dem Inhalt der Emails ablenken.

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die-metapha 30.12.2016, 15:09
158. Wow

Zitat von instant feedback
Obamas Sanktionen gegen Russland haben Ähnlichkeit mit dem Gebahren der mexikanischen Mafia, die Journalisten umbringt, welche ihre Straftaten aufdecken.
Das ist aber ein gewagtes Statement.

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ATLien 30.12.2016, 18:25
159. Impeachment in Vorbereitung

Dies könnte ein kluger Schachzug sein, um Trump auf die Probe zu stellen und gegebenenfalls per Impeachment abzuservieren.
Trump hat jetzt nur die Wahl, sich hinter die Sanktionen zu stellen. Sollte er hingegen seiner gegenüber Russland unterwürfigen Linie treu bleiben und Cyberangriffe ungestraft lassen und die Geheimdienste an der Aufklärung gar einschränken ist der Weg nicht mehr weit zum Impeachment. Potentieller Vorwurf: "High Treason".

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