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Sanktionen wegen Ukraine-Konflikt: Anti-Russland-Front der EU zerbröselt
AP

Die EU wird ihre Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise wohl verlängern. Doch die Strafen haben ihr Ziel weitgehend verfehlt - und die Front gegen den Kreml wackelt.

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olivervöl 21.06.2016, 07:29
20. Wer wen?

Die Russen provozieren die Nato, wo denn? Steht nicht die Nato gerade in den ganzen Nachbarstaaten vor Russland und unternimmt Riesen Militärmanöver?

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etna 21.06.2016, 07:39
21. Gerücht

Das halte ich aber für ein Gericht, dass es hier kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft gäbe, durch die erliegenden Handelbeziehungen zu Russland. Was ist im Tourismus in Südeuropa und in der Landwirtschaft? Wollen wir jetzt z.B. Die Probleme der Milchbauern unter den Tisch kehren und der Landwirtschaft allgemein...?

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fliegenhorst 21.06.2016, 07:46
22. Interessant

RU hat also den Westen mit einer "Intervention in Syrien" überrascht. War eigentlich nie jemand überrascht über die "Intervention der USA in Afgh,, Irak, Kuwait, Uganda usw.?! Achso, war alles legitimiert durch die UN oder für die Absetzung der regierenden Herrscher.
Mit Renzi und Steinmeier gibt es endlich mal Politiker die erkennen und es auch aussprechen, dass die Sanktionen kaum etwas gebracht haben und dass gerade die Ukraine nicht daran interessiert ist, das Minsker Abkommen mit Leben zu erfüllen. Aber der Autor ist weiterhin der Auffassung, dass alles nur von Putin abhänge, oder der Ukrainekonflikt zu lösen wäre. So ist es halt, wenn man mit dem Ohr zu nah an der EU in Brüssel hängt.

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eurorentner 21.06.2016, 07:50
23. Und wenn

der deutsche Aussenminister nicht mehr vom Erfolg der Sanktionen überzeugt ist, dann muss der französische AM einspringen. Immer wieder überraschend, wie sich die EU selbst bestraft, von Sanktionen gegen die Ukraine, die ja anscheinend nicht beteiligt ist, ganz zu schweigen.

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avers 21.06.2016, 07:50
24. Was soll das?

Das die Strafen ihre Ziel weitestgehend verfehlt haben, kann nur jemand schreiben, der keine Ahnung von Russland hat, die Augen vor den Fakten verschließt oder aus nicht ersichtlichen Gründen an der Beschönigung der Situation interessiert ist. Alle, aber auch alle wichtigen makroökonomischen Parameter sprechen eine andere Sprache.Warum ist den Putin viel zurückhaltender geworden, die Sanktionen kamen ja erst nach der ersten Aggression, nicht umgekehrt!

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Allgemeinbetrachter 21.06.2016, 07:56
25. Zuckerbrot und Peitsche

der alte Bismarck hat es doch schon mal früher vorgemacht. Setzt Euch alle gemeinsam an den Tisch. Hebt einen Teil der Sanktionen auf und schließt nebenbei einen Gasabnehmevertrag mit Russland. Als Gegenforderung versucht Eure politischen Interessen durch zu setzen. Auf jeden Fall nicht immer vor den Kopf stoßen, sonst ist die Mauer bzw. das Misstrauen zu hoch und ein entgegenkommen wird schwieriger, je länger der Konflikt dauert. Ihr seid doch die Elite da oben. Dann zeigt mal ein bissl "Elite".

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erzengel1987 21.06.2016, 07:58
26. Sanktionen...

Wann haben Sanktionen schon etwas gebracht. Meist leidet das einfache Volk aber die Politik ändert sich nicht. Im Gegenteil es kann dazu führen dass die Politik extremer wird weil die bösen Mächte von draußen uns hassen.

Sanktionen sind in der Hinsicht absolut falsch ein politischer Dialog ist immer der bessere Weg. Selbst dann wenn die eine Seite erstmal macht was sie will. Die andere Alternative hieße eben Krieg.
Sanktionen sind so die kleine Vorstufe zum Krieg.

Zudem sind Sanktionen absolut gegen Wirtschaftliche Interessen. Die ja doch angeblich so wichtig sind wenn man sich TTIP anschaut. In beiden Fällen leidet das einfache Volk. Super die Ukraine ist mir immernoch egal Gena wie Irak Iran und sonstige Länder.

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10prozentfett 21.06.2016, 07:59
27. Merkwürdig

ist doch, mit welch billigen Taschenspielertricks Putin unsere Politiker aufs Glatteis locken kann. Da die wohl nicht doof sind muss etwas anderes dahinterstecken. Aber was?

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Korf 21.06.2016, 08:04
28.

Wieder ein Beitrag, der Ursache und Wirkung auf den Kopf stellt. Nicht Russland hat mit seinen (tatsächlich fragwürdigen) Schritten den ersten Schachzug getan, sondern die NATO mit ihrer permanenten Osterweiterung - und das bereits zu Zeiten als Russland harmloser war als die Schweiz. Ein vollkommen unbelasteter Putin hat vor 15 Jahren eine gemeinsame Sicherheitsallianz mit Europa vorgeschlagen - ein außerordentlich vernünftiger Vorschlag. Aber das war nicht gewollt, stattdessen ist das sichtlich antirussische "Verteidigungs"-Bündnis bis an die russichen Grenzen vorgerückt. Natürlich alles in bester Absicht. Dass dabei ein 1990 gegebenes Wort gebrochen wurde - davon will heute in der NATO niemand mehr etwas wissen. Klar, die Osteuropäer wollten ja freiwillig in die Allianz eintreten. Aber wenn ich - wie Augenzeugen wie Horst Teltschik heute bestätigen - mein Wort gegeben habe, muss ich auch Nein sagen. Sonst mache ich mich lächerlich. Und das ist die NATO heute schon auf ganzer Linie.

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hans.rueckert 21.06.2016, 08:05
29. Ziel weitgehend verfehlt

und zusätzlich unserer deutschen (europäischen) Wirtschaft geschadet.

Man kann es als besondere Leistung der deutschen Bürger und der medialen Öffentlichkeit ansehen, dass man zu unseren Politikern, die uns durch ihre Entscheidungen schaden, auch noch applaudiert.

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