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Sarkozy vor der Stichwahl: Hohn für einen Gernegroß
AP

"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

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stanislaus2 05.05.2012, 17:09
1. "Die Intervention in Libyen"

Die meisten Franzosen sehen das offensichtlich nicht als Erfolg. Ich kann ihnen für ihre Vernunft und menschliche Grösse (nie wieder Krieg) nur gratulieren.

Man kann vielleicht in den USA eine Wahl als Präsident gewinnen, wenn man einen Krieg vom Zaune bricht, aber nicht in Frankreich.

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recardo 05.05.2012, 17:11
2. .

Zitat von sysop
"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.
Wenn die Umfragen genauso falsch liegen, wie bei den Wahlen davor, dann hat der Sarko ganz einfach gewonnen. Das sich hier Leute dazu hinreissen lassen den Sieg Hollandes zu feiern, obwohl noch garnicht gewählt wurde, verstehe ich nicht. Er muss kämpfen und auch ich glaube, es wird knapp. Plötzlich bleibt Sarkozi Präsident: Was wird dann bloss, europäische Presse??? Die haben den schon abgeschrieben, verspotten Sarkozi jetzt. Das alles kann! sehr peinlich werden; nur dafür muss! der Sarkozi gewinnen. Ich freue mich jetzt schon.

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MiniDragon 05.05.2012, 17:14
3. Außenseiter zu wetten

ist zwar riskant kann aber sehr profitabel sein

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liesalott 05.05.2012, 17:24
4.

Zitat von recardo
Wenn die Umfragen genauso falsch liegen, wie bei den Wahlen davor, dann hat der Sarko ganz einfach gewonnen.
Wann lagen denn die Umfragen um über fünf Prozent falsch?

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DMenakker 05.05.2012, 17:25
5.

Natürlich hat sich Sarkozy ganz einfach überschätzt. Na und? Es gibt wohl kein Land auf der Welt - USA noch nicht mal ausgenommen - das sich selbst im Ganzen so überschätzt wie Frankreich. Sarkozy also ein echtes Kind der "Grande Nation".

Hollande wird Präsident. Kein Zweifel. Wie gut er sich als Bettvorleger von Angie macht wissen wir, sobald seine Träumereien vom Kapitalmarkt mit 1 - 1,2 % Aufschlag abgestraft werden ( eine mir zu Ohren gekommene Insiderschätzung )

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cap2012.blogspot 05.05.2012, 17:40
6. D'Ormesson

Nur soviel : Der Mann ist kein Philosoph sondern Schriftsteller. Auch Aznavour, Lelouch und Depardieu haben sich zu Narkozy bekannt. Das war's dann aber auch schon.

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herr_kowalski 05.05.2012, 17:42
7. Die Torries in England

Zitat von recardo
Wenn die Umfragen genauso falsch liegen, wie bei den Wahlen davor, dann hat der Sarko ganz einfach gewonnen. Das sich hier Leute dazu hinreissen lassen den Sieg Hollandes zu feiern, obwohl noch garnicht gewählt wurde, verstehe ich nicht. Er muss kämpfen und auch ich glaube, es wird knapp. Plötzlich bleibt Sarkozi Präsident: Was wird dann bloss, europäische Presse??? Die haben den schon abgeschrieben, verspotten Sarkozi jetzt. Das alles kann! sehr peinlich werden; nur dafür muss! der Sarkozi gewinnen. Ich freue mich jetzt schon.
wurden eben geohrfeigt vom Wähler.
Sarko wird es morgen ebenfalls von mündigen Wählern.
Die Griechen zittern sich durch bis zum Bankrott oder Bürgerkrieg und
Sie schwafeln von Irrlichtern, die deutschen Wählern morgen und kommenden Sonntag den Blick trüben sollen ?

Ein ganzes Volk ist eben nicht blöd.
Auch wenn Teile desselben das durchaus sein können.

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haraldstrauß 05.05.2012, 17:47
8.

Es war ganz unterhaltsam, eine Zeitlang.
Und wenn Du gehts, dann nimm doch die Angie gleich mit. Du weißt doch noch, die Dame aus Berlin. Du kannst sie nicht gebrauchen? Ja, wir aber auch nicht ...

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satissa 05.05.2012, 17:53
9. Szenario

Zitat von sysop
"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.
Sarkozy verliert. Segolene ist sauer, sie darf nur in den Elyseepalast um ihre Kinder zu besuchen. Nicolas macht dann den Schröder: erst im Staatsamt viel arbeiten für wenig Geld, danach in der Wirtschaft umgekehrt.
In der französischen Rechten kommt es zum Erbfolgekrieg. Hollande muss seine Versprechen bei den Kommunisten einlösen und dreht den Geldhahn auf. Merkel sagt weiter "Nein" zu den Eurobonds, weil sie wiedergewählt werden will. Die Eurozone spaltet sich. In Frankreich verschärfen sich die wirtschaftlichen Probleme, Hollande entpuppt sich endgültig als hohle Lach- und Luftnummer, Marine Le Pen rückt ein wenig in die Mitte. Nächste Wahl: Hollande gegen Le Pen und Frankreich hat die erste Präsidentin, aber nicht, weil Hollande Segolene traut.

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