Forum: Politik
Sarkozys neues Gesetz: Muslime machen Front gegen Schleierverbot

Frankreichs Präsident Sarkozy will Burka und Nikab von der Straße verbannen - und erntet den Zorn der Muslime. Nachdem jetzt ein strenger Strafkatalog gilt, demonstrieren sie gegen das Verbotsgesetz.*Eine Frau will sogar bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.

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dreamcaster 12.04.2011, 23:48
190. wir sind bald in der Unterzahl

Zitat von iron mace
Hier gibt es auf 1600 Einwohner, keine 20 Muslime, da dürfen die aber ganz schön loslegen, wenn die die Mehrheit stellen wollen.
Schön, dass es bei Ihnen so ist, aber im Land meiner Vorfahren ist das schon etwas anders, in vielen Städten von Frankreichs Süden und in den Vorstädten von Paris wohnen fast ausschließlich Moslems und es dauert keine 20 Jahre mehr bis sie in ganz Frankreich die Mehrheit stellen. Auch wir werden dies etwas später erleben, schon jetzt sind unsere Kinder in vielen Schulen in der Unterzahl und müssen sich gegen militante islamische Schüler behaupten.

Jemand hat hier im Forum gefragt, ob es dafür Belege gibt - ja gibt es, das BBC hat eine Studie veröffentlicht:
http://www.youtube.com/watch?v=6-3X5hIFXYU
Hoffe der Link geht auch in Deutschland, da ich mich in geschäftlich Miami befinde, wo viele Verkäufer in den Geschäften kein Englisch mehr sprechen, spanisch wird hier gesprochen und Bürgermeister und Stadtrat sind auch Kubaner bzw. Südamerikaner - aber das ist eine andere Geschichte.

Ich bin für alle persönlichen Freiheiten in einer Gesellschaft, solange sie Freiheiten der anderen nicht beeinträchtigen (Burka wäre also kein Problem) doch bin ich auch für die Verteidigung unserer freiheitlichen Gesellschaft und Werte und da hat die Burka keinen Platz, weil sie ein Symbol der Frauenunterdrückung ist, auch wenn es die Betroffenen nicht so empfinden, aber dann sind sie in unserer Gesellschft auch nicht wirklich integriert.

Dreamcaster, der von einer freiheitlichen Welt träumt

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durin89 12.04.2011, 23:56
191. Pech gehabt!

Zitat von endingway
Ach kommen Sie! Sparen sie sich dieses Gequatsche von "Integrationswilligkeit"! Ich bin bestens ......
Wenn oben genanntes stimmt, dann dürfen sich sich glücklich schätzen! Sie sind integriert!
Doch die Problematik die sie ansprechen ist folgende: Sie erscheinen anders! Das ist scheinbar, nach ihren Äusserungen, Fakt.
Doch sie verkennen die Sitation. Das angstrebte gestetz richtet sich nicht direkt gegen sie. Faktisch richtet es sich gegen die ungebildteten muslimischen Fanatiker die es auch in Frankreich wohl vermehrt gibt. Anders ist die Protestwelle gegen eine Vermummung, die religös angeblich nicht belegbar ist und gleichzeitig gegen das solidarische Sittempfinden verstößt (Unterdrückung der Frau) nicht zu erklären.
Weiterhin möchte ich ihnen mein Mitleid aussprechen. Wenn man sich aber die Psyche des Menschen anguckt ist dies nur rein logisch, wenn man als westlicher Mensch mit heller Hautfarbe nach Zentralafrika zieht fällt man auch auf. Damit muss man leben.

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steamie 12.04.2011, 00:00
192. Es gibt Ecken .....

Zitat von sysop
Frankreichs Präsident Sarkozy will Burka und Nikab von der Straße verbannen - und erntet den Zorn der Muslime. Nachdem jetzt ein strenger Strafkatalog gilt, demonstrieren sie gegen das Verbotsgesetz.*Eine Frau will sogar bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.
....auf dieser Welt, das ist so ein Kohlensack nicht nur erwünscht, sondern Pflicht für die Damen. Da sollten sie hingehen, dort wohnen und arbeiten. Zu Europa gehören solche Sitten nicht... definintiv! Wer glaubt hier sein zuhause gefunden zu haben, muß sich unserer Kultur anpassen. Dies durchzusetzen ist Staatspflicht, das sind wir unseren Kindern schuldig.

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kaiserjohannes 12.04.2011, 00:02
193. Merkwürdig

Zitat von nilmim
das sind antworten auf faschistisches gedankengut, der einem hier entgegenkommt...
Im Forum beweisen die Faschisten ihren Faschismus in dem sie den Islamofaschismus ablehnen.
Habe ich Sie richtig verstanden?

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lezel 12.04.2011, 00:03
194. Befremdlich

Ich finde es befremdlich, einer Frau gesetzlich vorschreiben zu wollen, ob sie einen Sack über dem Kopf trägt oder nicht.
Natürlich ist es häßlich und unkommunikativ, manche Leute verstehen es als Ausdruck religiöser Verblödung und manche Leute holen sich regelmäßig einen runter bei der Vorstellung, die Damen seien unter der Burka allesamt nackt - na und?
Das sollte jede halten dürfen wie ein Dachdecker.

Auch das Argument, die Muslime sollten sich "unserer Gesellschaft anpassen", ist schwach. Nicht nur, daß sie selbst zum großen Teil unsere Gesellschaft sind. Es hat in Europa geradezu tradition, sich demonstrativ gegen die Gesellschaft zu stellen. Punks zum Beispiel haben das jaherlang getan, und das rituelle Tragen eigens dafür erzeugter Laufmaschen hat wahrscheinlich etliche Strumpfhäuser vor dem Ruin gerettet. Hat irgendein europäisches Land ernsthaft erwogen, Laufmaschen zu verbieten, weil doch die Punks sich, wenn sie schon bei uns wohnen, bitteschön unserern Gebräuchen anzupassen haben? Nichts da.

Natürlich ist es höflich, sich so zu verhalten, daß es die Mitmenschen nicht allzusehr irritiert. Aber Europa schätzt auch die Freiheit, die Erwartungen der Gesellschaft demonstrativ zu mißachten. Ich rülpse nicht im Cafe, und wenn ich es oft und laut täte, würde der Wirt vielleicht irgendwann von seinem Hausrecht Gebrauch machen. Aber ein Gesetz, welches das Rülpsen verbietet, wäre völlig unsinnig.

Höflichkeit ist etwas freiwilliges, ebenso wie die Anpassung an Sitten und Gebräuche. Nicht jeder Punk macht das, nicht jeder Muslim nacht das. Und es ist Unsinn, so etwas per Gesetz zu erzwingen.

Es ist bloße Vermutung, aber für mein Empfinden zielt dies Gesetz recht einseitig auf Muslime. Vielleicht mit besten Absichten, vielleicht in der Hoffnung, auf diese Weise würden unterdrückte Analphabetinnen zu Vorkämpferinnen der Menschenrechte und der Aufklärung. Aber auch das sollte man nicht per Gesetz erzwingen wollen.

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weisserTiger 12.04.2011, 00:03
195. volle Zustimmung

Zitat von Easyrider1958
egal ob es sich um die Christen, Juden, Muslims handelt.... wenn sie ein Land dominieren, dann versuchen sie auch, die Machtzentren des Landes zu besetzen und so Einfluss auf die Politik zu .......
volle Zustimmung. Leider sind auch die Buddhisten keine Ausnahme. Beispiel: Sri Lanka.

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lucaner 12.04.2011, 00:09
196. Ein gutes Gesetz

Ich würde ein solches Gesetz auch gerne in Deutschland sehen.
Das hat nichts mit Fanatismus zu tun. Jeder Mensch,
Ein Schleicher / Ganzkörperschleier ist schlicht gegen das Vermummungsverbot. Jeder Mensch kann sich innerhalb des vom Gesetzgeber festgelegten Rahmens frei bewegen. Übertritt man diesen Rahmen muss ebend mit Einschränkungen seine persönlichen Rahmens gerechnet werden. So haben wir das damals in der Schule gelernt - und so sollte es auch sein.
(In einigen Ländern gibt es übrigens auch die Pflicht einen Schleier zu tragen.. )

Die hiesige Argumentation, Motorradfahrer seien ja auch vermummt, ist blödsinn. Ich persönlich habe noch keinen Motorradfahrer (oder auch andere Leute, die aus beruflichen Gründen eine Maske - etwa eine Atemschutzmaske tragen müssen) seine Maske/ seinen Helm beim Spazieren auf dem Kopf tragen gesehen. Ansonsten weise ich nur auf Nummernschilder hin.

Natürlich kann jeder seine Religion leben wie es ihm gefällt. Ich persönlich bin gar nicht religiös - respektiere aber alle Religionen - so lange sich die Menschen, die diese Religionen ausüben an die geltenden Gesetze halten. Da wir ja Religionsfreiheit haben könnte ich wohl meine eigene Religion gründen und sagen, dass ich aus religiösen Gründen gegen andere Gesetze verstoßen muss (Tierschutzgesetz durch Tieropfer die nicht fachgerecht erbracht werden, Suizidbeihilfe usw. usw. (VORSICHT: ÜBERTREIBUNG).

Um an Gott zu glauben braucht es keiner Zeichen. Die Burka ist doch nicht für den Zusammenhalt - sondern begünstigt eher die Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Ich jedenfalls sehe Personen, die so etwas tragen, als Fremdartig an. ..

Meine Meinung..

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diracdamm 12.04.2011, 00:11
197. Klartext!

Zitat von nilmim
der erste kluge beitrag hier...mir wird durch diese ständige islam und türken bashing immer klarer wie ängstlich die deutschen doch sind. das finde ich unglaublich...man redet über eine verschwindend geringe minderheit und stilisiert diese minderheit zu eine grossen bedrohung.
Wir wissen nicht genau wie klein diese Minderheit ist. Verschwindend gering ist sie mit Sicherheit nicht. Die Islamvertreter haben bei der Islamkonferenz die sogenannte Sicherheitspartnerschaft, eine Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz, verweigert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...753527,00.html

Die radikale Minderheit wird damit von der Mehrheit der Muslime vor der Strafverfolgung geschützt. Die Solidarität zu den radikalen Glaubensbrüdern wird damit über die Solidarität zum säkularen Deutschen Staat gestellt. Das ist Schariah.

Es bedarf auch nicht vieler radikaler Muslime, um großen Schaden anzurichten. Die Selbstmordattentate in New York, Mumbai, London, Madrid, Moskau, Bali, Israel, .... zeigen das überdeutlich. Die Religion des Friedens hat sich Ihren Ruf selbständig erworben.

http://www.thereligionofpeace.com/

Ich erinnere auch an die Mordaufrufe gegen Islamkritiker wie Salman Rushdie, Kurt Westergaard, Hirsi Ali, ...Vor kurzem hat ein islamischer Mob nach den Freitagsgebeten eine Uno-Mission in Afghanistan gestürmt und mehrere Mitarbeiter kaltblütig ermordet, weil irgendein Pastor in den USA einen Koran verbrannt hat.

http://www.bild.de/politik/ausland/a...1460.bild.html

Der von Ungläubigen lautstark und gewaltsam geforderte Respekt gegenüber dem Islam steht in einem auffälligen Missverhältnis zu dem islamischen "Respekt" für Kuffar (Ungläubige). Auf die Religionsfreiheit wird sich gerne und mit großer Geste berufen, aber der Islam selber gewährt keine Religionsfreiheit, denn Apostasie und Blasphemie steht unter der Todesstrafe. Das ist Schariah:

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam
http://en.wikipedia.org/wiki/Islam_and_blasphemy

Das alles sickert in das Bewusstsein der Deutschen allmählich ein. Der Deutsche Michel sorgt sich um seine Freiheiten und das zu Recht. Die Zeit der Beschwichtigung nähert sich Ihrem Ende. Frankreich macht vor, wie es geht.

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Jens Siegfried 12.04.2011, 00:18
198. Zur Umsetzung des Gesetzes

Abgesehen davon, daß ich ein Vermummungsverbot abseits von Demonstrationen für dumm und nicht in Einklang mit der Verfassung zu bringen halte:
Wozu eine Strafe von 150,-€?
Eine Personenkontrolle darf die Polizei jederzeit durchführen.
Hat jemand seinen Ausweis nicht dabei, hat die Polizei das Recht, diesen zur einddeutigen Identifikation mit auf die Wache zu nehmen.
Da die eindeutige Indentifikation mittels Personalausweis über den Vergleich Lichtbild <> Gesicht geht, ist ein vermummtes Gesicht als nicht eindeutig zu identifizierbar zu sehen.
Ergo darf dieser Bürger mit auf die Wache genommen werden, um in da zu identifizieren.
Das nervt doch dermaßen, wenn ich das dreimal pro Woche mitmache, daß ich die Burka / die Verschleierung entweder auf Verlangen abnehmen oder gar nicht mehr trage.
=> völlig ohne Gesetzesänderung, einfach durch Schikane auch hierzulande umzusetzen.
Zum Glück hat unsere Polizei noch ein Gespür für wichtigere Sachen. Oder wenigstens keine entsprechende Order.

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Bärchen09 12.04.2011, 00:59
199. Nonnen was?

Zitat von Ohli
Zuerst denkt man, das es doch eine Befreiung für manche Frauen sein müsste. Ich kenne eine Frau, die eine Vollschleier-Burka tragen möchte, wenn sie aus dem Haus geht. Sie ist Amerikanerin. Würde sie in Frankreich leben, hätte das zur Folge, das sie das Haus nicht mehr verlassen wollte. Möge Gott der Frau vor dem europäischen Gerichtshof beistehen. Das Verbot eine Burka zu tragen ist diskriminierend. Was kommt als Nächstes, Nonnen nur noch im Minirock und ohne Haube?
Na, einer Nonne kann man ins Gesicht sehen. Und es ist die Kleidung einer bestimmten Personengruppe. Katholische Frauen tragen normale Kleidung. Und wenn die Dame nicht ohne ihr "Verkleidung" aus dem Haus gehen will, dann halt nach Afghanistan, dort ist sie herzlich willkommen.
Diskriminierend? Unsinn. Wer hier lebt, sollte sich anpassen, integrieren. Dazu muss man nicht gerade einen Minirock tragen oder sich sonst ungebührlich anziehen. Wir sollen hier immer den Muslimen in allem nachgeben. In den muslimsichen Ländern werden Christen verfolgt und benachteiligt - bis hin zum Mord. Und selbst in sogenannten "christlichen" Ländern wird es z.B. einer Stewardess verboten, ein kleines Kreuz zu tragen. Da regt sich niemand auf. Dabei stört es nicht. Ach doch, die lieben Muslime fühlen sich gestört. Merkt hier noch jemand etwas, der hofft, dass Gott dieser verschleierten Frau auch noch vor dem Europ. Gerichtshof beisteht.
Islam ist nicht nur eine Religion, sondern eine Politik, welche die ganze Welt zur Umma hinzufügen möchte. Das sollten unsere Politiker bedenken, ehe sie immer nachgeben. Noch leben wir in Religionsfreiheit für jeden. Das ist gut. Aber Verschleierung gehört nicht dazu.

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