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Sassnitz auf Rügen: SPD streitet über Zusammenarbeit mit der AfD
Arne Bänsch/ dpa

Auf der Insel Rügen plant die SPD offenbar eine Zusammenarbeit mit der AfD. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Generalsekretär will das nicht hinnehmen: Die Genossen vor Ort müssten sich andere Partner suchen.

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macarthur996 19.09.2019, 17:07
1. Politik

es gibt nur eines in der deutschen Politik: eine Zusammenarbeit mit Nazis geht nicht

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FrankDunkel 19.09.2019, 17:18
2.

Die ostdeutschen Inseln sind zumindest zum Teil leider Hochburgen der AfD. Warum Menschen, die gut von Urlaubern leben, eine fremdenfeindliche Partei wählen, dieses Paradoxon konnte mir bisher noch niemand erklären.

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josho 19.09.2019, 17:41
3. Wie oft muss man noch sagen....

.....dass man der Basis garantiert nicht einen irgendwie gearteten Umgang mit der AfD wird verbieten können? Ich vermute mal, dass wir in Kürze wöchentliche Meldungen dieser Art bekommen, bis sie langweilig werden. Ob man bei einem kommunalen Beschluß über die Anschaffung von Kanaldeckeln erst einmal die AfD ausschließen muss - oder andernfalls zum Nazi wird? Das ist der Höhepunkt der Lächerlichkeit....

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ulrich-lr. 19.09.2019, 17:51
4. Volksvertreter

Die SPD-Genossen auf Rügen sind nicht auf der Höhe der Zeit und haben den Begriff Volksvertreter gründlich missverstanden. Ein Volksvertreter wird vom Volk gewählt, damit er gegenüber dem Volk die Politik und Beschlüsse seines Bundesvorstandes vertritt. Das heißt also nicht, dass er willkürlich machen kann, was er persönlich für richtig hält. Schon gar nicht darf er nach Gutdünken handeln und sich dabei darauf berufen, nur seinem Gewissen gegenüber verantwortlich zu sein. Das wäre ein grober Missbrauch des Grundgesetzes:

https://dejure.org/gesetze/GG/38.html

Deshalb war es höchste Zeit, dass sich die Führungsspitze eingemischt hat, um die Demokratie auch auf Rügen vor Tabubrüchen zu beschützen.

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6a18fb2be1063bfd460818c4f 19.09.2019, 18:00
5. SoSo

Die Mitglieder der Nazipartei sind nicht auffällig geworden. Na dann ist ja alles nicht so schlimm!
Genau durch diese Mentalität konnten sich die Ansichten dieser Mitmenschen so weit verbreiteten. Wacht endlich auf!

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Abahallo! 19.09.2019, 18:04
6. Mit der AFD

sollte es keine Zusammenarbeit geben, denn sie ist keine menschenrechtsorientierte Partei. Es bleibt allen Stadtverordneten unbenommen, Anträge einzubringen und für oder gegen sie zu stimmen, auch über Kanaldeckel und Bahnhöfe. Gemeinsame Anträge jedoch setzen ein anderes Zeichen. Sobald die SPD das irgendwo zusammen mit der AFD macht, kann man ihr nicht mehr trauen, und sie wird unwählbar für alle, die in Sachen Menschenrechten sicher vertreten sein wollen.

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6a18fb2be1063bfd460818c4f 19.09.2019, 18:07
7. @ulrich-lr.

Es sollte sich für jeden Menschen verbieten mit dieser Partei zu kooperieren! Das man dies Mitgliedern der SPD sagen muss ist kein gutes Zeichen!

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Harry1 19.09.2019, 18:17
8. Ignoranz

gegenüber einem Viertel der Bevölkerung die AfD wählt.
Noch kann man 25 % des Wahlvolkes stigmatisieren, die Nazikeule schwingen.
Die AfD Wähler sind Ausdruck der Konzeptlosigkeit und des Masseinimportes von Migranten seitens der Regierungsparteieen.
Ausgrenzung eines so großen Anteils der Bevölkerung trifft wohl das Demokratieverständnis einiger Leute.
Wie wäre es mit einer Politik welche die Wähler zurück bringt?

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Jochenberlin 19.09.2019, 18:19
9. Keine Kooperation mit AfD!

Diese Überschrift muss das Credo für alle politischen Bestrebungen aller Parteien sein, egal ob CDU, SPD, Grüne oder FDP. Wenn dadurch etwas nicht läuft, dann läuft es eben nicht, was auch immer es sei! Es gibt immer einen anderen Weg, man muss es nur versuchen, und sich mit dem Hinweis, dass man die AfD in dieser oder jener Sache umgehen wolle, andere Verbündete suchen. Man darf der AfD keine Gelegenheit geben, irgendwo "den Fuß in die Tür" zu bekommen!!

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