Forum: Politik
Schadet das Kunduz-Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers?

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit der Behandlung der Kunduz-Affäre erhebliche Probleme. Das kratzt am bisher glänzenden Bild des neuen Politstars. Schadet das Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers? Diskutieren Sie mit!

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nachthai 13.12.2009, 15:27
500.

Zitat von haltetdendieb
Waren Sie dabei, dass Sie die Anzahl der getöteten Zivilisten so genau kennen? Da wäre ich mal sehr vorsichtig, was die Angaben der ach so Unbeteiligten betrifft! Am Ende sind es einige Tausend.....
Erst waren es "Zivilisten", jetzt waren es plötzlich "unbeteiligte Zivilisten" die den Talibankomandeuren halfen das Beutegut zu mobilisieren - morgends um halb drei - mitten im Niergendwo.

Am Ende waren es noch einige tausend Spaziergänger!

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Alter_Reservist 13.12.2009, 15:27
501.

Zitat von unente
Gegenlesetipp: Nun wissen wir ja nur zu gut, dass diese "Zentralregierung" alles andere als "frei gewählt" ist, weshalb diese USA-forcierte "ISAF-Resolution" nur eine Farce ist.
Letzte Argumentation das die UN von den USA dominiert ist ???

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pietro-del-cesare 13.12.2009, 15:27
502.

Zitat von Rainer Daeschler
Über die Anzahl gibt es widersprüchliche Aussagen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass eine beträchtlicher Anteil der Getöteten Zivilisten waren.
Nur für den Fall, dass sich unter den Getöteten auch Taliban - das ist ja bis jetzt noch nicht geklärt - befanden, so sind diese, sofern sie keine Uniform oder kein einheitliches Abzeichen tragen, als nichtrechtmäßige Kombattanten und nicht als Zivilisten einzustufen.
Falls sich diese Regelung geändert hat, lasse ich mich gern belehren.

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Alter_Reservist 13.12.2009, 15:28
503.

Zitat von Rainer Daeschler
Über die Anzahl gibt es widersprüchliche Aussagen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass eine beträchtlicher Anteil der Getöteten Zivilisten waren.
Woher nehmen Sie IHre Gewissheit ?
Persönlich gezählt ??

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notty 13.12.2009, 15:28
504.

Zitat von jolip
Ivh frage mich, ob Sie, falls wir hier in Deutschland auch mal durch einen unnötigen Waffeneinsatz von Besatzern über hundert Tote hätten, auch noch von einer lächgerlichen Angelegenheit sprechen, die unnötig aufgebauscht wird. Ich wette dagegen. MFG jolip
Noch weiter herholen, wie Sie es taten, kann man eigentlich die Theorie nicht mehr...
Vielmehr waere zu fragen, was denn passieren wuerde, wenn ein Grossanschlag auf deutsche Soldaten in Afgh, zig Tote gekostet haette.....
Auch ich wette hier, >>>dass das weit weniger Echo nach sich ziehen wuerde, als das Bomben dieser entfuehrten Tanklaster, um die sich nicht nur 'Betschwestern' versammelt hatten....

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fintenklecks 13.12.2009, 15:28
505. Neues aus Uhlenbusch!

Hier ein sehr lesenswerter Artikel über das politische Gerangel:
http://www.zeit.de/newsticker/2009/1...TAN23258040xml

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ach-nur-so 13.12.2009, 15:30
506.

Zitat von worm80
Gehe die Wette eher nicht ein. Weil G. für Merkel gefährrlich werden könnte, wird er jetzt niedergemacht, und zwar mit Hilfe von Merkel.
Was gibt es da eigentlich niederzumachen? Für den Anfang würde doch die neutrale Faktenlage ausreichen um Guttenberg in seiner kurzen bundespolitischen Laufbahn der mehrfachen Lüge zu überführen. Nochmal: warum darf er das?

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Pancho Villa 13.12.2009, 15:33
507. Paßt!

Zitat von unente
Ich bin im Gegenteil froh, dass es kein "Deutschland" mehr gibt, denn früher war es einfach nur verbrecherisch. Allerdings hat auch die BRD jetzt diesen Weg eingeschlagen.
Das war bisher das ehrlichste und klarste Statement aus den Reihen der Entrüsteten. Vor allem deshalb, weil es ohne die schleimigen, personalisierten Attacken auf Guttenberg und Klein auskommt.

Damit ist die Position abgesteckt und die Diskussion dann allerdings auch am Limit angekommen: Ein nicht geringer Teil der Diskussionsteilnehmer hier denkt genauso, hat allerdings nicht den Mut und die Konsequenz es auszusprechen.

Sie wünschen unseren Soldaten das Scheitern, sie wünschen letztlich der Verbrechernation das Scheitern, sie sehen sie auf ewig und drei Tage in Sack und Asche, im Büßerhemd. Sechzig Jahre Demokratie und Rechtsstaatlichkeit können nichts daran ändern, daß sie ihrer eigenen Nation - und ganz besonders deren Waffenträgern - mit Abscheu begegnen.

Leute, für Euch hat nicht nur der 2. Weltkrieg noch nicht geendet, Ihr wärt ums Verrecken gern die 5. Besatzungsmacht.

Achtung für unentes Mut, das einfach mal auf den Punkt zu bringen.

Aber Kopfschütteln über soviel Selbsthaß. Wir schreiben 2009, und so eine "meine Ehre heißt Reue"-Show können selbst unsere ehemaligen Gegner nicht mehr ohne Bauchweh ansehen.

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Rene W. 13.12.2009, 15:34
508.

Zitat von Rainer Daeschler
Über die Anzahl gibt es widersprüchliche Aussagen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass eine beträchtlicher Anteil der Getöteten Zivilisten waren.
Wie viele in Zahlen sind den ein "beträchtlicher" Anteil?

Die Unterscheidung wer (oder was) in Afghanistan und gerade erst bei der Tanklasterbombardierung Zivilperson, wer Taliban, Kombattant, Sympathisant oder sonst was dazwischen ist, ist für die Afghanen selbst nicht möglich, geschweigedenn für andere.

Scheinbar gibt es hier aber immer wieder Leute, die, wie immer, alles besser wissen.... die sogenannten Besserwissis

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Alter_Reservist 13.12.2009, 15:36
509.

Zitat von worm80
Sollte Oberst Klein von einem Gericht wg. Kriegsverbrechen oder Tötungsdelikten verurteilt werden, hätten alle deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz das Recht zur Befehlsverweigerung.
Wie kommen Sie denn zu dieser Schlußfolgerung ??

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