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Schäfer-Gümbel, Dreyer, Schwesig: SPD soll kommissarisch von Trio geführt werden
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig und Malu Dreyer: Diese drei sollen den kommissarischen Vorstand der SPD übernehmen. Das besagt ein Vorschlag der engeren Parteiführung.

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yabba-dabba-doo 03.06.2019, 13:31
90.

Hach ja. Ein außerordentlich kompetentes Spitzentrio. Frau Nahles kann nun beruhigt ihren Berufswunsch Hausfrau ausüben. Auch kann sie zukünftig in Ruhe Katastrophen in Serien-Liebrsromanen durch schmökern. Analysiert hat sie diese ja bereits erfolgreich.

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vorschau 03.06.2019, 13:31
91. Schäfer-Gümbel???

Dann doch lieber das Original : Ypsilanti !

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unixv 03.06.2019, 13:32
92. Wiklich schade!

Hätte Nahles nicht auf die Seeheimer, unter anderen Steinmeier gehört, wäre die SPD jetzt noch in der Opposition und mit über 25% Rückhalt!

Leider hat sie auf Leute wie Steinmeier gehört! 15% für diese SPD, ob Steinmeier Stolz darauf ist?

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claus7447 03.06.2019, 13:35
93. Sie sehen was passiert was im Koalitionsvertrag drin steht

Zitat von tpro
Nein, das ist zu einfach, alles der CDU zuschieben zu wollen. Wenn ich meine Ziel in einer Koalition nicht durchsetzten kann, dann muß ich den Koalitionspartner stellen. Die SPD war in einer guten Position als sie der CDU ermöglichte wieder zu regieren. Da hätte man Forderungen stellen und diese in den Koalitionsvertrag schreiben können.
... und dann eben einfach abgelehnt wird - wie aktuell auch.

https://www.mitwelt.org/cdu-klima-klimawandel-partei.html

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arvin 03.06.2019, 13:37
94. Sie haben recht

Zitat von malcom1
Lieber Mitforist, Kevin Kühnert ist bereits Mitgleid im Präsidium. Bitte informieren.
Sorry Sie haben recht!

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cobaea 03.06.2019, 13:37
95.

Zitat von Emderfriese
Genau das wird "die engere Parteiführung" zu verhindern wissen, denn es geht um Kopf und Kragen aller, die diese Situation in der SPD zu verantworten haben. Und das wiederum sind alle, die den unsozialen, wirtschaftsfreundlichen Kurs der Partei guthießen. Die "engere Parteiführung" eben. Um einen Kühnert nach vorne zu bringen, bedarf es einer innerparteilichen Revolution von unten, die die alten Klüngel wegfegt.
1. kann Kühnert den Job gar nicht übernehmen - er hat kein Bundestagsmandat, weshalb er nicht Fraktionsvorsitzender werden könnte. Das wiederum ist für den Parteivorsitz auf Dauer unumgänglich. 2. Wird auch Kevin Kühnert derzeit nicht Vorsitzneder werden wollen - zumindest dann nicht, wenn er so clever ist, wie es bisher den Anschein macht. Der Vorsitz einer Partei wie der SPD ist wie ein Vorstandsjob eines grösseren Unternehmens. Allein in der Berliner Zentrale arbeiten über 200 Leute. Auch wenn der/die GeneralsekretärIn die operative Führung inne hat, bleibt doch festzustellen, dass der/die Vorsitzende zusätzlich auch noch FraktionsvorsitzendeR wird und dort den Platzhirsch vor altgedienten "Streitrössern" geben muss. Das gilt zudem für den Parteivorstand, in dem auch alle Landesvorsitzenden "aufschlagen". Gleichzeitig steht jedeR Parteivorsitzende unter medialer Dauerbeobachtung und muss jedes Wort auf die Goldwaage legen. Mit 28 - wie Kühnert es ist - fehlt da noch Erfahrung im Umgang mit all den ProfilneurotikerInnen, die jede Partei massenweise bevölkern und die unbedingt so diplomatisch geführt werden müssen, dass sie den Parteikurs mittragen.

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dieter.rodewald 03.06.2019, 13:38
96. Die SPD im Niedergang

Die beste Lösung wäre, die Koalition zu beenden und eine grundlegende Findung bzw. Erneuerung in der Opposition suchen, nach dem Motto: " Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. "
Herr Weil, der sich ebenso wie Scholz vor der Verantwortung drückt, fordert Profilschärfung der SPD. Herr Weil sollte mal was anderes schärfen, nämlich seine Sinne und sich mit den Realitäten auseinandersetzen.
Und dem so hochgelobten Herrn Kühnert sei dringend angeraten, ersteinmal Lebenserfahrung zu sammeln , bevor man anderen Menschen, die im Beruf stehen, Ratschläge zu erteilen.
Und zu dem anderen, namentlich genannten " SPD-Politikern " ist nicht viel Positives festzustellen: Mittelmaß und Dilettantismus ohne
Ende.

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spiegelneuronen 03.06.2019, 13:39
97. KAMPA 2019 - wreck the rest

Zitat von hardeenetwork
Schon interessant was die politischen "Fachleute" hier so alles schreiben. Keiner hat Ahnung, weiss aber alles besser. Lasst die SPD einfach mal machen. Es braucht Zeit, Ruhe, gute und neue Überlegungen und eine klare Richtung. Wird schon.
Genau alles tolle sozialdemokratische Erfolge. Mindestlohn - bei einer Rot-Rot-Grünen Mehrheit 2013 macht man eine Koalition mit der CDU um da noch ganz viele Lobbyisten-Ausnahmen einbauen zu können.
Erfolg-Erfolg

Das Gewerkschafts-Schredder-Gesetz
Erfolg - Erfolg

Abstimmung im Parlament gegen!!! die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung - die hat man aber als Ziel im Wahlropgramm, will aber nicht gegen die CDU, sondern lieber gegen die Wähler. Erfolg - Erfolg

Warum verkaufen sich denn diese sozialdemokratischen Erfolge nicht?
Kommt noch eine KAMPA, mit Sarrazin, Scholz, Schulz, Dreyer und Kahrs feat. Bodo Hombach und die neue PR-Offensive zu "spd-Erfolgein der GroKo"?

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Das Grauen 03.06.2019, 13:40
98. @Emderfriese Kühnert wäre ein toller Kandidat für die Linke.

Zitat von Emderfriese
Genau das wird "die engere Parteiführung" zu verhindern wissen, denn es geht um Kopf und Kragen aller, die diese Situation in der SPD zu verantworten haben. Und das wiederum sind alle, die den unsozialen, wirtschaftsfreundlichen Kurs der Partei guthießen. Die "engere Parteiführung" eben. Um einen Kühnert nach vorne zu bringen, bedarf es einer innerparteilichen Revolution von unten, die die alten Klüngel wegfegt.
Ich kann es langsam nicht mehr hören, wie dieser weitgehend unerfahrene Wichtigtuer als ernsthafte Option für den Parteivorsitz oder gar eine Kanzlerkandidatur hochgejubelt wird. Da kommt bei mir der Verdacht auf, die so aktiven Kommentatoren wählen selbst die Linke. Da würde der junge Sprücheklopfer mit seinen marxistischen Fantasien aus der Mottenkiste gescheiterter Konzepte allerdings wunderbar hereinpassen. Daß aber eine Mehrheit potentieller SPD Wähler jemanden mit so wenig Erfahrung und so abstrusen Ideen als Regierungschef haben wollen, halte ich für ausgeschlossen. Der Typ hat doch bisher noch nicht einmal in seiner Heimatbasis Berlin gezeigt, daß er irgendwelche Führungsqualitäten hätte!

Wenn er tatsächlich ein Ausnahmetalent wäre, dann hätte er schon längst die intriganten Berliner Platzhirsche aus dem Weg geboxt und die zerstrittene Landespartei hinter sich vereinigt. Davon kann aber keine Rede sein, der genießt stattdessen seinen Ruheposten als Jusochef und geht jeder echten Herausforderung und Verantwortung aus dem Weg. So einer kann vielleicht in 20 Jahren zum ernsthaften Politiker reifen (siehe Schröder), aber im Augenblick tritt der doch in der Fliegengewichtsklasse an. Also, Schluß endlich mit dem lächerlichen Hype, die SPD braucht jetzt realistische Pläne für die Zukunft!

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polza_mancini 03.06.2019, 13:40
99. Is klar,

Zitat von Das Grauen
Daß bei der SPD viel zu oft Typen nach oben kommen und als Kandidaten aufgestellt werden, die reines Wählergift sind, ist leider richtig und habe ich auch schon angeprangert. Aber ich finde nicht, daß der eher weniger ambitionierte TSG dazu gehört. Er ist eher ein Parteisoldat denn Karrierepolitiker. Trotzdem hat er zumindest 2013 ein recht gutes Ergebnis eingefahren. 2009 hat's nicht geklappt, wegen des Ypsilanti-Durcheinanders, und 2018 hat der miese Bundestrend auf die Landtagswahl durchgeschlagen. Also, es gibt schlechtere als TSG, z.B. Stegner und Kohnen. Zudem tritt er jetzt nicht als Kandidat an, sondern als Teil eines Führungstrios, und dafür ist er gerade mit seiner zurückhaltenden Art gut geeignet, um Ruhe in's schwankende Parteischiff zu bringen. Das jetzt schon schlechtzureden, finde ich unfair. Wir werden früh genug sehen, ob's funktioniert. Und bessere Alternativen sind sowieso nicht in Sicht.
deswegen hat der bescheidene Herr TSG auch kein Problem damit, ab Oktober eine mit 200.000 Euro p.a. dotierte Stelle bei der GIZ anzutreten, für die er ähnlich qualifiziert ist wie für die Leitung eines Teilchenbeschleunigers. Schlimmer geht immer, da haben Sie recht, aber das kann doch (nicht mal für den Übergang) ein Kriterium sein, auf solche Leute zurückzugreifen. Und meine Kritik an der fleischgewordenen Mutlosigkeit Malu Dreyer (Stichwort Aufarbeitung Nürburgring/ Flughafen Haan) wurde eben schon "wegadministriert"...außerdem interessiert mich doch einen Sch..., wer diese Partei im Jahreswechsel führen darf - ich will wissen: wer sind die wählbaren Köpfe und was sind die künftigen Inhalte???

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