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Schäfer-Gümbel, Dreyer, Schwesig: SPD soll kommissarisch von Trio geführt werden
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Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig und Malu Dreyer: Diese drei sollen den kommissarischen Vorstand der SPD übernehmen. Das besagt ein Vorschlag der engeren Parteiführung.

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bitterlemon 03.06.2019, 12:37
60. Erneute verpasste Erneuerung

Schon sehr speziell, wie die Sozen die Erneuerung 'verschieben' um sich und die Wähler weiterhin zu täuschen und sich die Posten zuschieben, um die eigenen Pfründe zu sichern. Aber - seit Gasgerd - zumindest stringent am Thema vorbei....

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f36md2 03.06.2019, 12:38
61. Die grüne Alternative!

In Massen sind hier negative Kommentare zu lesen. Geschrieben von den deutschen Besserwissern, die immer die richtigen Lösungen parat haben. Zugegeben, die Hartz-4-Reform hatte Schwächen, schaffte aber wirtschaftliche Stabilität, in anderen Ländern sieht es schlimmer aus. Mit dem Atom- und Kohleausstieg haben wir sehr gut angefangen, wenn es schneller weiter gehen kann, hätten wir eine Vorbildfunktion, denn Kohledreck und Atom-Müll, das sind sehr schlechte Alternativen. Fragt sich nur, ob die Grün-Wähler, die in der Wahlkabine ihr ökologisches Wissen beruhigten, wissen, was ihnen blüht. Vorausgesetzt, die GRÜNEN ziehen auch ihr Programm durch. Dann erklären Sie einmal dem Gelsenkirchener Schalke-Fan, dass er die fünf Kilometer mit dem Fahrrad zum Stadion fahren soll oder dem Düsseldorfer, dass in seiner autoverliebten Stadt große und breite Schneisen für Radfahrspuren gebaut werden sollen. Weitere ökologischen Zielsetzungen: Die Umweltsauerei Autorennen verbieten, Kreuzfahrtschiffe auf alternativen Antrieb umstellen, endlich konsequente Fahrverbote für Diesel-Autos, Plastiktüten und Plastik-Kaffebecher verbieten, den McDonalds-Müll ebenfalls rigoros einschränken usw., usw. Danach sieht die Sache anders aus. Denn Programmatik und Realität, da befindet sich eine großer Widerspruch.

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Ghandhi 03.06.2019, 12:38
62. Die Nachfolge eines/r Parteivorsitzenden ist festgelegt und dass...

....das kommissarisch Mitglieder des Vorstands werden, ist nur logisch.
Ich befürchte nur, dass bei der endgültigen Wahl des/der Parteivorsitzenden wieder nur etablierte Politiker zum Zuge kommen und dann wird der Untergang, der ja schon längst besiegelt ist, noch schneller vollzogen.
Hr. Kühnert ist allerdings keine Lösung, das ist nur ne Luftpumpe der sich ausdrücken kann, aber das war es dann auch schon.
Vielleicht nutzte es der SPD, wenn sie ihre festen Hierarchien an den Nagel hinge?
Ich warte auf den kompetenten, charismatischen Nachfolger des Hr. Brandt mit Zielen, die es wert waren verfolgt zu werden und nicht nur das eine allgemein gültige Ziel, die nächste Wahl nicht zu verlieren....den gab es bisher nie.

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hardeenetwork 03.06.2019, 12:41
63. Interessant

Schon interessant was die politischen "Fachleute" hier so alles schreiben. Keiner hat Ahnung, weiss aber alles besser. Lasst die SPD einfach mal machen. Es braucht Zeit, Ruhe, gute und neue Überlegungen und eine klare Richtung. Wird schon.

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mantrid 03.06.2019, 12:42
64. Not-Vorstand

Wenn jetzt die SPD einen Vorsitzenden aus dem Hut gezaubert hätte, der überall Begeisterung ausgelöst hätte, wäre es sehr seltsam. Der Dreier-Vorstand führt die Geschäfte bis zur Neuwahl eines neuen Vorsitzenden und dafür sind die drei Personen geeignet.. Aufgebe ist es, jemanden zu finden, der die Truppen hinter sich sammeln kann. Richtungsweisende Entscheidungen für die SPD sind nicht zu erwarten. Damit ist Zeitdruck schon mal vorgegeben. Und der Vorschlag Kühnert ist wohl ein schlechter Scherz. Der soll erst einmal eine von seinen abgebrochenen Berufausbildungen zu Ende machen. Einen Typen, der auf halber Strecke hinwirft, ist das Allerletzte was die SPD jetzt gebrauchen kann.

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kodu 03.06.2019, 12:46
65. Zwischenlösung für etwas Mutigeres!

Ohne sich eindeutig von der Agenda2010-Politik loszusagen, kann - m.E. - ein erfolgsversprechender Neustart nicht gelingen. Die SPD sollte weniger auf die hören, die sie scheinheilig gegen ihre potenziellen Wähler unterstützen. Das müsste doch für inzwischen jeden ambitionierten SPD-Politiker eine Binsenweisheit sein.
Klar, das mediale Sperrfeuer würde enorm sein, wenn es die SPD tatsächlich schaffen sollte, sich glaubwürdig auf ihre Wurzeln zu besinnen.
Doch zum Trost: Mit dicken Zigarren, Champagnerempfängen und Wiener Opernball würde es eh bald vorbei sein. Denn die "Bosse der Genossen" werden auch kein Interesse mehr an der Partei haben, wenn sie in Zukunft bestenfalls eine parlamentarische Splittergruppe ist. Und das wäre die verbleibende Alternative, wenn die SPD nicht endlich Mut fasst und sich ohne Wenn und Aber den "kleinen Leuten" zuwendet.

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Soziopathenland 03.06.2019, 12:46
66. Au ja, bitte bis 2021 durchzappeln...

...koste es was es wolle.

Wenn es jetzt Neuwahlen gibt, bleibt die CDU stärkste Kraft. 2021 wird die CDU allenfalls noch Juniorpartner der Grünen. Bestanfalls. Und die SPD verschwindet irgendwo in der totalen Bedeutungslosigkeit.

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cobaea 03.06.2019, 12:50
67.

Zitat von Pango
... da wird nochmal alles in die Waagschale gemschmissen, was da gerade noch so rumläuft. Nach den aufgetürmten Anschuldigungen/Erwartungen der Basis, unerreichbar und überzogen, ist klar, dass hier nun in der Folge auch das Triumvirat verheizt wird. Hoffe die drei Damen und Herren machen sich bereits Gedanken über einen auskömmlichen Exit in Richtung der freien Wirtschaft!
Falls es Ihnen entgangen sein sollte: weder Schwesig noch Dreyer noch Schäfer-Gümbel brauchen sich "Gedanken über einen auskömmlichen Exit in Richtung der freien Wirtschaft" zu machen. Schwesig und Dreyer sind im Hauptjob immer noch Ministerpräsidentinnen - daran ändert auch der zusätzlich und initerimistisch übernommene Parteivorsitz nichts. Diese "Hauptjobs" dürften auch der Grund dafür sein, dass die Dreierspitze überhaupt installiert wird. Und Schäfer-Gümbel tritt zum Herbstparteitag sowieso aus dem SPD-Vorstand zurück (das hat er längst mitgeteilt) und wird zum 1. Oktober Arbeitsdirektor bei der staatlichen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Ihre "guten" Ratschläge sind also völlig überflüssig.

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Das Grauen 03.06.2019, 12:50
68. @Pless1 Große Ambitionen und Selbstdarstellung sind nicht hilfreich.

Zitat von Pless1
Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein! Der Mann ist der Inbegriff des farblosen Dauer-Wahlverlierers. Wer stünde mehr für die Perspektivlosigkeit der SPD? Auch wenn es nur um die kommissarische Führung geht: das ist ein absolut falsches Signal zu diesem Zeitpunkt. TSG, der ja politisch keine Ambitionen mehr hat, war genau deshalb aber nicht "bei drei auf dem Baum". ganz im Gegensatz zu Scholz und Weil, die sich jetzt nicht verbrennen wollen. Das ist aber der vollkommen falsche Ansatz. Will man überhaupt noch einmal eine politische Rolle spielen als Sozialdemokratie darf sich jetzt keiner vor Verantwortung drücken.
Gerade ein relativer Mangel an Ehrgeiz, verglichen mit manchen Platzhirschen, und ein bescheidenes Auftreten anstelle arroganter Profilierungssucht sind für die Mitarbeit in einem konstruktiven Führungstrio eher günstig, finde ich. TSG als guter Parteisoldat wird da sicher einen guten Job machen und mithelfen, Ruhe ins schwankende Schiff zu bringen. Nichts wäre jetzt schädlicher, als eine Dreierspitze, die die knappe Zeit bis zu den nächsten Wahlen damit verschwendet, sich gegenseitig zu bekriegen und mit Ellenbogeneinsatz in den Vordergrund zu drängen.

Daß sich Weil und Scholz jetzt zurückhalten, könnte tatsächlich taktisches Verhalten sein, da sie den Zeitpunkt für ungünstig halten. Der Ehrgeiz für's Kanzleramt (und das geht nicht ohne Parteivorsitz) wird ja zumindest Scholz nachgesagt. Aber sein Zeitspiel könnte für ihn sehr nach hinten losgehen, es wird ja von vielen zunehmend negativ vermerkt, daß er seine eigenen Interessen über das Parteiwohl stellt. Und falls das Triumvirat zum Erfolg wird, gibt das Dreyer (und eventuell Schwesig, aber das mag ich mir nicht vorstellen) erheblichen Rückenwind für eine Kandidatur. Dann hätte Scholz zu lange gewartet. Na, schau'n wir mal, wie's läuft.

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philipp_henneke 03.06.2019, 12:51
69. So sehen Sieger aus

TSG - er erzielte 2018 in Hessen das schlechteste Ergebnis seit 1946. Die SPD hat einfach keine Kultur darin leute mit Potential zu entwickeln.

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