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Schäuble vor EU-Brexit-Gipfel: "Nichts ist umsonst. Das müssen die Briten wissen"
REUTERS

Kurz vor dem Gipfel über den EU-Austritts Großbritanniens plädiert Finanzminister Wolfgang Schäuble für eine harte Haltung gegenüber London. Für Deutschland dürfe der Brexit keine höheren Ausgaben bedeuten.

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benzle 29.04.2017, 09:23
20.

Die Briten wären ja froh wenn es vieles kostenlos gäbe. ;-)
Die Haltbarkeit der Aussagen von Herrn Schäuble kennen
wir ja aus den Verhandlungen mit Griechenland.

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kevinschmied704 29.04.2017, 09:26
21. ja ne is klar

da a selbst für Schäuble die eigenen Landsleute alles zahlen müssen, sogar die zeche für die reichen.
is es natürlich logisch das die Engländer auch für alles bezahlen müssen. kann ja nicht sein, das für die Engländer andere regeln gelten, wenn selbst wir für alles zahlen müssen. aber nur so viel, auch der herr Schäuble wird eines Tages für zahlen...

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conrath 29.04.2017, 09:28
22. Es wird nicht spaßig. ...

...und die Vertreter der Nationalstaaten sollten einfach den Mund halten und abwarten. Jede Drohung, jede Ankündigung von negativen Folgen für den Austritt GB aus der EU ist Wasser auf die Mühlen der Frau May. So wird der Widerstand und der Wille zusammen eher unterzugehen als den "Krauts" (DE) oder gar den "frog-eaters" auch nur einen Inch entgegen zu kommen oder Kompromisse einzugehen. Dann wird jedes Mittel des "perfiden Albions" recht sein. Darauf genau schwört May die Briten ein : Blood, sweat, and tears' - but we will never give in". Das ist jenseits dessen, was Europa braucht. Die Vernunft mag es schwer haben derzeit; allein sie ist die einzige nachhaltige Lösung. Herr Schäuble macht Wahlkampf, aber das Thema ist kontraproduktiv. Wie gesagt : Keep a low profile Germany...

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derjuergie 29.04.2017, 09:32
23. Späte Erkenntnis

Schäuble: "Das Geld im EU-Haushalt muss reichen, es muss effizienter ausgegeben werden als jetzt", sagte er. "Da ist noch viel Luft nach oben." Heißt im Umkehrschluss, bisher wurde geprasst. Das ist dem Bürger schon lange bekannt.

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romeo_mike 29.04.2017, 09:34
24. Sie haben natürlich recht!

Zitat von mc_os
Zitat: "Für Deutschland dürfe der Brexit keine höheren Ausgaben bedeuten." und "Das Geld im EU-Haushalt muss reichen, es muss effizienter ausgegeben werden als jetzt". Das klingt zwar alles ganz nett und bedient gezielt seine Wählerschicht / weniger gebildete Zeitgenossen - ist aber in vollkommenem Widerspruch zu nahezu allen Berechnungsgrundlagen innerhalb der EU.
Passt aber doch genau ins Schema: Gemäss dem hier besprochenen Artikel soll es sich nun um " rund 60 Milliarden Euro für ausstehende britische EU-Beiträge" handeln. "Ausstehend" heisst doch, dass die das heute (29.4.2017) der EU schulden! Sonst müsste es doch korrekterweise heissen "bis zum Austritt". Oder "bis zum Sankt Nimmerleinstag" oder so.

Und um welche "Beiträge" geht's da eigentlich?

Offenbar hat die kabaretreife Theorie nicht funktioniert, wonach es sich bei diesen angeblichen 60 Milliarden um die "Rentenansprüche" der britischen EU-Mitarbeiter/innen handeln soll. Also benutzt man nun den Begriff "Beitrag", damit's so gut wie möglich wie eine "Verpflichtung" aussieht.

Wäre doch mal ein Thema für den SPON genau aufzulisten, von was der Herr Schäuble hier genau redet (wenn der das überhaupt weiss).

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marcaurel1957 29.04.2017, 09:47
25.

Zitat von derjuergie
Schäuble: "Das Geld im EU-Haushalt muss reichen, es muss effizienter ausgegeben werden als jetzt", sagte er. "Da ist noch viel Luft nach oben." Heißt im Umkehrschluss, bisher wurde geprasst. Das ist dem Bürger schon lange bekannt.
Das Gelder nicht immer optimal ausgegeben werden, gilt für jede staatliche Administration.....vom Bürgermeisteramt über die Bundesregierung bis zu Europäische Union...

Wobei das meist eine Frage des Standpunkts ist.

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kuac 29.04.2017, 09:49
26.

Zitat von juergen.albrink
Warum prügelt man bereits im Vorhinein auf die Briten ein? Das ist ja schlimmer wie im Kindergarten. Die EU will die Briten bestrafen, weil sie eine demokratische Entscheidung über den Austritt beschlossen haben.......
Nein, nicht deshalb. Sondern, weil GB auch nach dem Austritt alle Vorteile der Mitgliedschaft genießen möchte. Das wäre das Ende der EU.
Alle Ehepflichten sollten sofort mit der Scheidung beendet sein.

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hassoa 29.04.2017, 09:50
27. Rate zur Vorsicht

Wenn ich Schäuble (oder sonst ein Mitglied der Bundesregierung) wäre, würde ich mich mit dummen Sprüchen gegen die Briten zurückhalten - vielleicht brauchen wir die noch!

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MütterchenMüh 29.04.2017, 09:57
28. alles dem Wahlkampf geschuldet

Zitat von romeo_mike
Passt aber doch genau ins Schema: Gemäss dem hier besprochenen Artikel soll es sich nun um " rund 60 Milliarden Euro für ausstehende britische EU-Beiträge" handeln. "Ausstehend" heisst doch, dass die das heute (29.4.2017) der EU schulden! Sonst müsste es doch korrekterweise heissen "bis zum Austritt". Oder "bis zum Sankt Nimmerleinstag" oder so. Und um welche "Beiträge" geht's da eigentlich? Offenbar hat die kabaretreife Theorie nicht funktioniert, wonach es sich bei diesen angeblichen 60 Milliarden um die "Rentenansprüche" der britischen EU-Mitarbeiter/innen handeln soll. Also benutzt man nun den Begriff "Beitrag", damit's so gut wie möglich wie eine "Verpflichtung" aussieht. Wäre doch mal ein Thema für den SPON genau aufzulisten, von was der Herr Schäuble hier genau redet (wenn der das überhaupt weiss).
Ich fürchte das kann keiner so genau auflisten.
Scheinen offensichtlich Schätzungen zu sein, und betreffen Projekte , die noch laufen wenn der Brexit schon vollzogen ist.

Allerdings fehlt in den EU-Verträgen die Detail. Da gibt es wohl keine Regelungen, also ist die Forderung als "zweifelhaft" anzusehen.

Wird uns hier im Wahlkampf aber auch keiner so genau erklären wollen .

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wastl300 29.04.2017, 09:59
29. Wer hat genaue Zahlen?

Zitat von De facto
Die Verhandlungen werden keine zwei Monate dauern wenn EU auf die Zahlung von 60 Mrd. beharrt bevor irgendwelche handelspolitische Themen diskutiert wird - Die Briten begehen doch kein politisches selbstmord!
60 Mrd. zahlen die Briten
x Mrd. bekommen sie für ihre Zuschußregionen Cornwall, Wales und Schottland
x Mrd. bekommen sie durch den Briten-Rabatt zurück.

Unter Berücksichtigung dieser Zahlen schaut die Summe nicht mehr so schlimm aus. Oder?

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