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Schafft die neue SPD-Spitze die Wende?

Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?

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Dietmar Stadler 07.11.2009, 10:37
1.

Zitat von sysop
Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Man kann sich doch immer wieder über die SPD auslassen. Ein Thread nach dem anderen, der hier auftaucht. Nun, es scheint wenigstens noch breites Interesse zu bestehen, über die SPD nachzudenken oder herzuziehen.
Ihren Untergang wird das aber kaum verhindern.

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SaT 07.11.2009, 10:47
2.

Zitat von Dietmar Stadler
… Nun, es scheint wenigstens noch breites Interesse zu bestehen, über die SPD nachzudenken oder herzuziehen. ….
Stimmt – macht irgendwie Spaß. Weiß auch nicht so recht warum.

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profprom 07.11.2009, 10:49
3.

Zitat von sysop
Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Wie bitte? Die SPD stellt sich neu auf? Mit dem altgedienten Kader?

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Rainer Daeschler 07.11.2009, 11:04
4.

Zitat von sysop
Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Gabriel ist Resteverwalter, nicht der Moses, der die SPD ins gelobte Land führt. Die SPD ist zur Zeit ein Chamäleon, das mal das Gesicht einer Arbeitnehmerpartei zeigt, dann wieder den Hort der Wirtschaftsversteher darzustellen versucht. Sie ist wie Gewerkschafter größerer Unternehmen, mit dem Aufsichtsratssitz und dem Co-Management ausgefüllt, aber immer noch ein kariertes Flanellhemd im Büroschrank griffbereit, wenn es dann doch mal in die Niederungen der Werkshallen gehen sollte. Die SPD muss entweder zwischen den beiden Extremen ihren Weg finden, oder sich für eines der beiden entscheiden. Der Wähler mag keine Überraschungseier wählen und Sigmar Gabriel mit ausgewiesenen Chamäleoneigenschaften ist nicht der Parteivorsitzende, der die entscheidende Wende verspricht.

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Meerkönig 07.11.2009, 11:25
5.

Zitat von sysop
Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Die SPD braucht Visionäre, die sich voll und ausschließlich den Normalbürgern verschreiben. Das sind Kleinbeamte-Arbeitnehmer, /Beitragszahler mit Familien, Rentner, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger aber auch Geschäftstreibende, Mittelstandsbetriebe. Es gibt genug Möglichkeiten in Deutschland um alle mit Wohlstand ,Zukunftssicherheit( Vollbeschäftigung) und Gesundheit zufrieden zu stellen, ohne dem Rest eines staatlichen Gemeinwesens weh tun zu müssen. (Weh tun zu müssen im wahrsten Sinne des Wortes). Man braucht nur auf L. Erhards soziale Marktwirtschaft zurückzugreifen. (Heute tiefster Marxismus) Hauptaufgabe ist, Ungerechtigkeit, Kriminalität und Korruption erbarmungslos in Regierung ,Opposition und Wirtschaft ohne Rücksicht und Bevorzugung (ja, z. B. Kohl gehört ins Zuchthaus) zu bekämpfen. Die Bildung muss Priorität haben mit Schwerpunkt Bekämpfung der Raffgier, Gesund- und Alterssicherungslehre und natürlich all die anderen Schwerpunkte. Man kann das auf alle Felder ausdehnen, wie Verkehr, Verteidigung, Umwelt ,Ernährung, Geldkontrolle, Erbschaft usw. Dafür fehlen mir Sahra Wagenknechts in der SPD. Ich sehe jedenfalls keine.

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Brand-Redner 07.11.2009, 11:30
6. Zwei Gründe dagegen

Zitat von sysop
Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Es wurde seit der Nominierung des vermeintlichen Heilsbringers (Erzengel?) Gabriel schon oft betont: Diese SPD-Spitze ist wieder einmal mit dem Geburtsmakel undemokratischer Nominierung auf die Welt gekommen. Den wird sie nicht los, der sorgt für weiteren Mitglieder- und Wählerschwund - selbst wenn der Papst den Vorsitz übernähme!

Außerdem leidet die SPD seit fast 100 Jahren an der in Schüben auftretenden Erbkrankheit "Opportunismus": Nicht mehr Interessenvertretung für die ursprüngliche Basis (Arbeitnehmer) ist ihr Ziel, sondern Überleben um jeden Preis. Und das möglichst in komfortablen Sesseln, versteht sich.

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Klapperschlange 07.11.2009, 11:36
7.

Zitat von sysop
Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?
Anstatt mal ein paar Jährchen die Oppositionsbänke zu drücken und sich von Grund auf neu zu sortieren, versucht diese SPD um etwas Macht zu haben, sich mit den Kommunisten zusammen zu tun!

Das geht in die Hose, aus 10% Wählerverlust innerhalb eines Jahres in Hessen, haben die Parteioberen nichts gelernt.

Nur gut für unsere Republik ist, dass Rot und Dunkelrot es alleine nie schaffen werden und die Grünen bestimmt keine Steigbügelhalter hierfür sein möchten.

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Brand-Redner 07.11.2009, 11:46
8. Die Grünen Jungs

Zitat von Klapperschlange
Anstatt mal ein paar Jährchen die Oppositionsbänke zu drücken und sich von Grund auf neu zu sortieren, versucht diese SPD um etwas Macht zu haben, sich mit den Kommunisten zusammen zu tun! Das geht in die Hose, aus 10% Wählerverlust innerhalb eines Jahres in Hessen, haben die Parteioberen nichts gelernt. Nur gut für unsere Republik ist, dass Rot und Dunkelrot es alleine nie schaffen werden und die Grünen bestimmt keine Steigbügelhalter hierfür sein möchten.
Nee, die ´grünen Knechte haben sich inzwischen schon den schwarzen Gutsherren angedient, wie man im Saarland sieht. Was ihre Polularität gewiss riesig erhöhen wird; vor allem die grünen Stammwähler werden begreistersein, wie nächste Wahlen uns zeigen dürften.

Die SPD, bisher Hauptsteigbügelhalter der Union auf Bundesebene, hat diesem, ihren letzten Job nun auch noch eingebüßt. Nun kann sie wirklich bloß noch bei den Linken um Kooperation betteln. Vielleicht bekommt sie dort sogar einen "Ein-Euro-Job"? Ist ja schließlich 'ne typische SPD-Erfindung...

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Klapperschlange 07.11.2009, 12:03
9.

Zitat von Brand-Redner
Nee, die ´grünen Knechte haben sich inzwischen schon den schwarzen Gutsherren angedient, wie man im Saarland sieht. Was ihre Polularität gewiss riesig erhöhen wird; vor allem die grünen Stammwähler werden begreistersein, wie nächste Wahlen uns zeigen dürften. Die SPD, bisher Hauptsteigbügelhalter der Union auf Bundesebene, hat diesem, ihren letzten Job nun auch noch eingebüßt. Nun kann sie wirklich bloß noch bei den Linken um Kooperation betteln. Vielleicht bekommt sie dort sogar einen "Ein-Euro-Job"? Ist ja schließlich 'ne typische SPD-Erfindung...
Versuchen Sie doch bitte nicht die Grünen für dumm zu verkaufen. Die wissen genau wer sich in der Partei Die Linke versammelt hat. Glauben Sie wirklich, die Grünen stünden soweit links, dass sie dem Kommunismus hier den Boden vorbereiten?

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