Forum: Politik
Schafft die neue SPD-Spitze die Wende?

Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?

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Keine Panik 18.11.2009, 16:20
3190.

Zitat von Puttappel
Jetzt werden Sie aber richtig putzig. Welche Spendenaffäre? Meinten Sie die Sache mit dem Schwarzgeld in der Schweiz? Auch die hat Koch nicht zu verantworten. Dafür angeklagt und verurteilt wurde M. Kanther. Paßt aber besser in Ihren Kram, den Dreck Roland Koch anzuwerfen, es wird schon etwas hängen bleiben.
Koch war Vorsitzender der Hessen-CDU zu der Zeit. Er soll nichts davon gewusst haben? Wer's glaubt, wird selig ...

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Roter Teufel 18.11.2009, 16:25
3191.

Zitat von sichersurfen
Lieber Roter Teufel, glaube, Sie haben MediaThor falsch verstanden. Er hat eben nicht geschrieben, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt 12 Mio Menschen Hartz IV Bezieher gewesen seien, sondern in den 5 Jahren hätten 12 Mio Hartz IV bezogen. Kann man doch ganz einfach rechnen. Sie müssen sich nur davon lösen, daß immer nur die gleichen Menschen Hartz IV bezogen hätten. Gehen Sie davon aus, daß z.B. jahrlich 1 Mio wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben und damit aus Hartz IV rausgefallen sind, hingegen eine andere 1 Mio neu in Hartz gerutscht sind. Wenn Sie also mit den Angaben aus der von Ihnen angegebenen Quelle so oder ähnlich rechnen würden, können Sie auf 8, 10, 12 oder noch mehr Millionen von Menschen kommen, die in 5 Jahren irgendwann mal Hartz IV-Empfänger waren. Es ist also immer nur die Frage, wieviele Menschen sind in diesen 5 Jahren rausgefallen und wieviele sind neu in Hartz IV gekommen. Ob es darüber Statistiken gibt?

Ich schlafe nicht auf dem Baum.
Media Thor wollte offensichtlich den Eindruck erwecken, es seinen 12 Mio von AlG-II abhängig.

Als erfahrene Kraft werden Sie seinen Stil ja kennen.

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uli67 18.11.2009, 16:31
3192.

Zitat von Dieter12345
Die Dumm-Wähler entscheiden die Wahlen Schwarz/gelb wird es durch Lügen und Verschweigen von allen Parteien immer wieder am besten schaffen, für ihren Machterhalt überproporzional viele Stimmen aus dem großen Reservoir der Dumm-Wähler zu rekrutieren. Dumm-Wähler sind jene meist ärmeren, politisch sehr oft ungebildeten Zeitgenossen, die entgegen ihren eigenen objektiven Interessen die Parteien der Millionäre einfach mitwählen und von denen Bert Brecht deshalb gesagt hat: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“. Wenn ein Reicher in diesem Land die neoliberalen Klientel-Parteien Union und FDP wählt, muss man den Hut ziehen und sagen: Dieser Mann hat das demokratische Wahlrecht verstanden. Wenn aber ein Arbeitsloser, Arbeiter, kleiner Angestellter oder Rentner diese Parteien der Reichen einfach mitwählt, stellt man sich resignierend die Frage, ob es sich eigentlich noch lohnt, sich für solche ungebildeten Leute überhaupt politisch einzusetzen. Manchmal möchte man sagen, überlasst sie sich doch selber, bis sie am Ende ihrer materiellen Verelendung nur noch die Alternative einer blutigen Revolution haben. Demokratie kann mit diesen ungebildeten Leuten auf Dauer leider nicht funktionieren.
Sie sind ein Parade-Beispiel eines selbsgerechten Anti-Demokraten - ein hier im Forum und im linksextremen Milieu weit verbreiteter Typus. Ich finde Ihre eigene Demaskierung klasse - dann ist jedem Leser hier klar, welche politische Kultur bei den Linken vorherrscht.

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matthias schwalbe 18.11.2009, 16:41
3193.

Zitat von Keine Panik
Und nochmals: Die Abweichler können sich nicht auf ihr Gewissen berufen, denn es war keine Gewissensfrage. Wer das meint, versteht nichts von Politik.

Stimme Ihnen zu.

Parteien sind wie Vereine,wem es nicht passt der kann ja gehen...
Noch haben die Parteien m.W.keine Arbeitsverträge-ala FC Bayern ;)

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Meerkönig 18.11.2009, 16:54
3194.

Zitat von privatbahn
Diesem Gedanken folgend müßte dies für ein Land wie Bayern bedeuten, dass es dort seit Jahrzehnten entweder vor reichen Menschen oder extrem dummen Menschen nur so wimmelt. Ihrer Meinung nach müßten ja - aus welchem Grund auch immer - Arbeitslose, Arbeiter, kleine Angestellte und Rentner die übrigen Parteien des politischen Spektrums wählen. Das klingt zu sehr nach schwarz-weiß. Außerdem reduzieren Sie die Wahlentscheidung der Bürger durch diese Aussage auf die....
Parteien werden von ihren Klientel aus guten Grund gewählt, die für eine Entscheidungsmehrheit die Dummwähler brauchen und alle Hebel in Bewegung setzen um die Verdummung voranzutreiben, z. B. über die Medien. Dazu kommt der populistische und verlogene Wahlkampf der FDP. Analysen nach der Wahl haben ergeben, dass 2009 von den FDPCSUCDU- Wähler 70% wegen dem Versprechen mehr "netto vom brutto" gewählt haben, auch wenn 70% aller Wähler nicht daran glauben . Zu allen Zeiten haben sich dumme Menschen, blind und taub aus Habgier, in das eigene Unglück gestürzt.

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Hardliner 1 18.11.2009, 17:07
3195.

Zitat von Keine Panik
Das sagt nichts, entscheidend ist die Relation. SPD-Zahlen BT-Wahl 2005: NRW 45,5%, Hamburg 38,7%, Berlin 34,3%. Verlust in NRW 17%, Hamburg ca. 11%, Berlin 14%. Berlin ist also kein Ausreißer, sondern befindet sich im Mittel.
Schön, dann liegen die SPD-Verluste in Berlin mit 14 Prozent im Mittel. Geht es Ihnen damit besser?

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Hardliner 1 18.11.2009, 17:17
3196.

Zitat von Keine Panik
Leute wie Hardliner 1 sowie die ganze FDP-Klientel wollen den Sozialstaat zuerschlagen. Sie wollen immer weniger an die Allgemeinheit abgeben. Die anderen sollen bleiben, wo sie wollen, Hauptsache dieser Klientel geht es prächtig. Nichts anders steckt hinter dem "Mehr Netto von Brutto" ...
Nachdem ich inzwischen fast 40 Jahre versicherungspflichtig arbeite (Studium wird ja in der Rente nicht mehr angerechnet) maße ich mir an, einiges zum Thema Brutto- und Netto-Einkommen sagen zu können.
Ich
finde es aber toll, dass Sie immer mehr abgeben wollen. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da gab es keine Mehrwertsteuer, da waren die Rentenkassen voll, die Krankenkassen hatten genug Geld von den Beitragszahlern und wenig Kranke, es gab keinen Soli, keine Ökosteuer, in den Schulklassen saßen 35 bis über 40 Schüler, auch an meinem Gymnasium. Wenn ich mir die heutige staatliche Abzocke ansehe, dann kommt schon etwas Nostalgie auf. Immer mehr Menschen rufen heute nach dem Staat, nach staatlichen Leistungen. Erstmal als Erwachsener selber 20, 30, 40 Jahre arbeiten statt von Kindesbeinen an von staatlicher Unterstützung zu leben, diese Anstrengung, die Disziplin bringt wo mancher heute nicht mehr auf.

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Brand-Redner 18.11.2009, 17:24
3197. Zustimmung

Zitat von Negotiator
Grundsätzlich habe ich nichts gegen "Mehr Netto von Brutto", und eben nicht von dem immer mehr schrumpfenden Brutto des Lohnes, das der Arbeitgeber ....
Dem kann man nur beipflichten. Der Slogan "Mehr Netto vom Brutto" soll - in seiner unsäglichen Verlogenheit - doch nur suggerieren, es könne Arbeitnehmern besser gehen, ohne dass ihr (oft nicht einmal existenzsichernder) Lohn erhöht wird.

Wer solchen Unsinn glaubt, dem ist nicht zu helfen!

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Henner Dehn 18.11.2009, 17:24
3198.

Zitat von Puttappel
Jetzt werden Sie aber richtig putzig. Welche Spendenaffäre? Meinten Sie die Sache mit dem Schwarzgeld in der Schweiz? Auch die hat Koch nicht zu verantworten. Dafür angeklagt und verurteilt wurde M. Kanther. Paßt aber besser in Ihren Kram, den Dreck Roland Koch anzuwerfen, es wird schon etwas hängen bleiben. Merke: Wer andere mit Dreck bewirft, kann selber nicht ganz sauber sein.
das sollte man bei Hamburger Genossen mit den verschwundenen Stimmenzetteln und den Auseinandersetzungen um diese Beiden auch nicht so überberwerten ;)

http://www.danial-ilkhanipour.de/cms/
http://nielsannen.blogspot.com/

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backtoblack 18.11.2009, 17:28
3199. Walter

Zitat von yogtze
Hat Sie doch versucht, Sie hat ihn, soweit ich mich erinnere, das Ministerium für Verkehr und Europa angeboten. Dies lehnte er ab, nicht wegen Gewissensqualen, sondern weil er das Wirtschaftsressort noch hätte dazu haben wollen, vielleicht war es dumm von Frau Ypsilanti, ihm dies nicht zu geben.
Bei aller Kritik an Ypsilanti. Sie hatte recht, Walter das Wirtschaftsressort nicht zu geben. Sein erste Aktion wäre es gewesen, den mühsam mit den Grünen ausgehandelten Kompromiss bezüglich letzter Interventionen zum Flughafenausbau durch juristische Möglichkeiten, die eben nur der Wirtschaftsminister hat, ad absurdum zu führen.

Das wussten die Grünen, das wusste Ypsilanti. Der Rest ist bekannt. Mit einer solchen, in intrigante Flügel erfallene Partei wie in Hessen, ist halt kein Staat zu machen.

Das zeigte sich ja soeben auch in Thüringen und in NRW wird es nicht anders sein. Frau Kraft hat nicht das Format, eine Koalition gegen schwarz-gelb zu begründen.

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