Forum: Politik
Schafft die neue SPD-Spitze die Wende?

Nach dem für die SPD desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl stellte sich die Partei neu auf um schnell wieder Tritt zu fassen. Hat die neue SPD-Spitze um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel das Zeug, die Wende zu schaffen?

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Hyäne 25.11.2009, 13:48
3390.

Zitat von Kurt2
Könnte man nicht daraus schließen, dass die Wähler wie die verirrten Schafe zwischen den Parteien hin-und herirren, ohne die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen? Ist man als Wähler/Bürger einfach nicht in der Lage, zu begreifen, dass es die politische Partei, die ihnen ihr Rundumversorgungs- und Wohlfühlpaket erhalten kann, nicht gibt. Die ganze Welt ist in Aufruhr, rundherum kracht es und verändert sich, nur hier in D glaubt man, man könne weiterhin seinen Tagträumen nachhängen.
Ich glaube das weiß der Wähler schon. Nur er bemerkt nicht, dass Gejammer bei jeder Zuckung der Politik niemals zur Besserung der Situation führen wird. Weil es im Moment keinen richtigen Plan gibt.

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Kampfbuckler 25.11.2009, 13:52
3391. Die SPD kennt ihre Stammwähler nicht

Die SPD kennt ihre Stammwähler nicht
Das ist die untere Mitte der DEUTSCHEN, das ganz Unten ist schon vergeben an die Nichtwähler und die Linke und die NPD. Außerdem gibt’s keine andere demokratische Partei in Deutschland, die die Meinungsfreiheit ihrer Mitglieder so sehr einengt wie die SPD. Beispiele gibt’s genug, von Clement über Sarrazin zu den Hessen. Und dann die eklatanten Versagerbiografien ihrer Führungstruppe, bei der ewigen Studentin auf Kosten der Steuerzahler, Nahles, angefangen

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seiwol 25.11.2009, 13:56
3392.

Zitat von Kurt2
Könnte man nicht daraus schließen, dass die Wähler wie die verirrten Schafe zwischen den Parteien hin-und herirren, ohne die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen? Ist man als Wähler/Bürger einfach nicht in der Lage, zu begreifen, dass es die politische Partei, die ihnen ihr Rundumversorgungs- und Wohlfühlpaket erhalten kann, nicht gibt. Die ganze Welt ist in Aufruhr, rundherum kracht es und verändert sich, nur hier in D glaubt man, man könne weiterhin seinen Tagträumen nachhängen.
Doch gerade der SPD Wähler hat die Realität zur Kenntnis genommen.
Er hat die Erkenntnis von Walther Leisler Kiep und vielen anderen Politikern der alten Garde ebenfalls bemerkt, dass heutzutage immer mehr Menschen in die Politik gehen nicht um einer Überzeugung willen, sondern um der Persönlichen Karriere willen.
Und der SpD wähler hat realisiert, dass in der SPD erstens ganz besonders viele von dieser Sorte sitzen und, dass sie ganz besonders verschlagen und verlogen ihre persönlichen Karriere Ziele verfolgen.

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_meinemeinung 25.11.2009, 13:57
3393.

Zitat von Kurt2
Könnte man nicht daraus schließen, dass die Wähler wie die verirrten Schafe zwischen den Parteien hin-und herirren, ohne die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen? Ist man als Wähler/Bürger einfach nicht in der Lage, zu begreifen, dass es die politische Partei, die ihnen ihr Rundumversorgungs- und Wohlfühlpaket erhalten kann, nicht gibt. Die ganze Welt ist in Aufruhr, rundherum kracht es und verändert sich, nur hier in D glaubt man, man könne weiterhin seinen Tagträumen nachhängen.
Man kann daraus schließen, dass die Wähler wie die verirrten Schafe zwischen den Parteien hin- und her laufen. Aber nicht wegen Realitätsverlust, sondern wegen Identifikationsverlusten. Denn welche Partei vertritt denn tatsächlich die Interessen von "Otto Normalverbraucher"? Ich meine, ohne Polemik wie die Linke?
Gewählt wird, wer seine später zu brechenden Wahlversprechen am glaubhaftesten als nicht brechbar verkauft...Siehe Guido mit "mehr Netto vom Brutto...."

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Hans Bergman 25.11.2009, 14:13
3394.

Zitat von _meinemeinung
... Ich meine, ohne Polemik wie die Linke? ...
Die Wahrheit ist nicht zwangsläufig gleich Polemik. Inzwischen fordert ja schon Herr Hundt eine Verstaatlichung der Banken, bzw.staatliche Eingriffe, weil er keine Kredite mehr bekommt.

Hätte er alles schon früher haben können - und die Krise wäre auch ausgeblieben. Die LINKE ist die einzige Partei, die der Kriminalität in der Wirtschaft (noch) Einhalt gebieten kann.

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Roter Teufel 25.11.2009, 14:17
3395. Fünf-Parteien-System

Zitat von Rainer Daeschler
Sie meinen, der Wähler wählt dann einen Partei, die sich vormals damit zu profilieren suchte, dass sie Schwarz-Gelb imitierte? So wie es aussieht, entscheiden sich die Stammwähler der SPD entweder dafür, gleich das Original zu wählen, oder eine andere Partei.
In einem "5-Parteien-System" werden die Grundsätze von allen Beteiligten schneller "über Bord" geworfen, als man bis "drei zählen" kann.

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csaa6966 25.11.2009, 14:20
3396.

Zitat von Hyäne
Mit Eurer Kritik erreicht Ihr nichts außer die eigene Befriedigung Recht gehabt zu haben.
Stimmt. Die SPD hat vor der Wahl konsequent auf selbstpostulierte Themen gesetzt, von denen sich das Volk bewegt und betroffen zu zeigen habe. Es waren die falschen. Das ignorierte die SPD vor der Wahl, das ignoriert sie nach der Wahl. Die Menschen jedoch bewegt anderes.

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Epistemiker 25.11.2009, 14:26
3397.

Zitat von seiwol
Das hab ich als ehemaliger SPD Wähler nicht gesagt.
Behaupten kann man es immer, dass man einst SPD Wähler war. Es lässt sich von niemandem überprüfen.

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seiwol 25.11.2009, 14:35
3398.

Zitat von Epistemiker
Behaupten kann man es immer, dass man einst SPD Wähler war. Es lässt sich von niemandem überprüfen.
Wozu auch, ich weiß es und ich weiß auch, dass ich die SPD nie wieder wählen werde.

P.S.
Wenn Sie mir einen Ansprechpartner nennen könnten, der bereit ist für meine hier geäußerte Meinung Geld zu bezahlen, wäre ich ihnen sehr dankbar.
Sie haben wohl Ihre letzte Niederlage noch nicht verkraftet.

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Hyäne 25.11.2009, 14:51
3399.

Zitat von csaa6966
Stimmt. Die SPD hat vor der Wahl konsequent auf selbstpostulierte Themen gesetzt, von denen sich das Volk bewegt und betroffen zu zeigen habe. Es waren die falschen. Das ignorierte die SPD vor der Wahl, das ignoriert sie nach der Wahl. Die Menschen jedoch bewegt anderes.
Die SPD hat auf gar keine Themen gesetzt. Zumindest hatte sie keine, die die anderen Parteien nicht auch irgendwie hatten. Und neue Themen gibt es noch gar nicht, weil der Parteitag nur dazu diente sich erst einmal mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

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