Forum: Politik
Scharfmacher in der Euro-Krise: Die zehn gefährlichsten Politiker Europas

Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.

Seite 13 von 54
walter_rsr 06.08.2012, 16:54
120. Denken Sie doch mal logisch!

Zitat von Ameisenbauer
Weil weder Söder, noch Dobrindt eine Alternative als Lösung anbieten. Joa, Kein einziges! Im Gegenteil: Damit halsen wir uns noch eine ganze Reihe weiterer Probleme auf. Na das wage ich doch zu bezweifeln. Aber ich stimme Ihnen tatsächlich dabei zu, dass man den Bürger wirklich mal darüber abstimmen lassen sollte.
Griechenland drinlassen wäre also die Lösung?
Dass das Land in Bezug auf Reformen unfähig und vor allem unwillig ist, haben Sie aber schon gemerkt? Oder sehen Sie das anders.
Also, bleibt Griechenland drin, wird es den Rest von Euroland immer mehr und immer wieder weitere Milliarden kosten. Die allerdings nur teilweise bei den Griechen landen.
Und wer der finanzkräftigste ist, der zahlt das meiste, und am Schluss alles.
Das wollen Sie?
Nein, danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WernerT 06.08.2012, 16:54
121. INzwischen ist ja der Focus richtig seriös

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
Unter Augstein wären die Verantwortlichen vom Spiegelhochahus geflogen, nur hätte es damals niemand gewagt. Da galt noch, dass ein Spiegel-Heft auch in 5 Jahren nicht widerlegt werden darf. Heute dagegen dauert es bis zum Widerlegen keine 24h, selbst die Bild hat da einen höheren Wahrheitsgehalt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abwaschhilfe 06.08.2012, 16:54
122. Wen wundert's

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
Vielleicht hätte man die deutschen Steuerzahler zuerst mal fragen sollen, ob sie denn Europa und den Euro überhaupt haben wollten. Andere Länder haben ihr Volk vorher gefragt. Wir wurden nicht gefragt, aber jetzt sollen wir das alles bezahlen.
Wen wundert es also, wenn es auch Politiker gibt, die das so nicht hinnehmen wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
konvexspiegel 06.08.2012, 16:54
123. In der Aufstellung

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
fehlen auf den Plätzen 1 und 2 Frau Merkel und Herr Schäuble. Für unsere Zukunft sind diese beiden allemal gefährlicher als alle aufgezählten Quasselstrippen zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
totalmayhem 06.08.2012, 16:55
124.

Zitat von Silversurfer2000
Hier ist Spon der Taktik von Frau Merkel ("Scheitert der Euro, scheitert Europa) zur Erpressung des Bundestages auf den Leim gegangen.
Erhebt sich wirklich die Frage wer nun die gefaehrlichsten Politiker Europas sind. Schade dass Merkel hier ausser Konkurrenz mitlaeuft, die Goldmedaille wuerde sie locker fuer Deutschland einheimsen.

Hier noch mal schnell meinen Dank an the glorious nation of Kasachstan zum Ausdruck bringen. Nun da die uns um Medaillenspiegel abgehaengt haben, ist Olympia auf die hinteren Seiten verbannt und wir haben wieder Zeit, und ausgiebig den Euro-Schurken Farage, Le Pen und Konsorten zu widmen. ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
conforma 06.08.2012, 16:55
125. Die Ressentiments von SPIEGEL-Online

SPIEGEL-Online,
welches "Projekt Europa" meinen Sie eigentlich.? Das Projekt des "Zentral-Sozialistischen-Europas" oder den ESM, die "Europäisch-Sozialistische-Machtergreifung" zur Zerstörung aller Länder-eigenen Souveränitäten, der Demokratie, der Freiheit, der eigenen Identität und der Würde.? Wollen Sie lieber das Europa der links-grün-roten Realitätsverweigerer, der Einheits-Medien und der linken Nachplapper-Presse.? Wollen Sie das anti-bürgerliche und anti-demokratische Europa, in dem die Bürgerlichen arbeiten und leisten und die Sozialisten arbeiten und leisten lassen - für alle, die gern von anderen nehmen und leben.?
Und dazu gehören auch Italien, Griechenland und andere EU-Länder.! Deutschland hat über viele Jahre bereits mit sehr vielen Milliarden gegenüber der EU und auch weltweit Solidarität bewiesen, aber es muss auch gesunde Grenzen geben.!
SPIEGEL-Online, Sie tragen so dazu bei, dass immer mehr Menschen dem eigenen Land und diesem Europa gegenüber die innere Kündigung vollziehen und zu Feinden des eigenen Landes und gegenüber Europa werden.!

Der Beweis für ihre Einstellung wird sein: Ihre Presse-"Freiheit" lässt ja bürgerliche Meinungen kaum noch zu..!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
funxxsta 06.08.2012, 16:55
126. Eine gewagte These, SPON.

Wenn ich dem Autor in Punkto Populismus doch Recht gebe, finde ich die These das die abgebildeten Personen Europa und den Euro in Gefahr bringen, abstrus. Die EU wurde ohne funktionierende Kontrollinstanzen und vertreten durch demokratisch nicht legitimierte Gremien installiert, um eine funktionierende EWG abzuloesen. Der Euro wurde - handwerklich dermassen schlecht, das in oekonomen und Staatsrechtler Kreisen offen von Dilletantismus gesprochen wird - an den respektiven Buergern der Mitgliedstaaten vorbei installiert um die europaeische Integrattion zu staerken und eine starke Waehrung fuer die Freihandelzone EU zu schaffen. In Zeiten der Globalisierung "alternativlos"(diesen Terminus sollten wir noch oft zu hoeren bekommen). Derzeit zeigt sich, das die gewaehlten "Verwalter" unserer Interessen und Steuergelder den Anforderungen, die die Konsequenz ihrer Handlungen und derer ihrer Amtsvorgaenger darstellen, nicht mehr gewachsen sind. In Zeiten der frei verfuegbaren Information hat ein Teil Europas erkannt, das ein anderer Teil der Mitgliedstaaten besser gewirtschaftet hat und seine Verwaltung effizient arbeitet. Als Ergebniss stehen einige Staaten der Gemeinschaft der Krise relativ gesichert gegenueber und verfuegen ob ihrer Leistungsfaehigkeit sowie sozialer Kompetenz ihrer Steuerzahler ueber ein adaquates finanzielles Polster. Da "die Maerkte" ihrem ureigenen Geschaeftsmodel folgen und die "schwachen sowie reformunwilligen Staaten" als Spekulationsobjekt ausgemacht haben, verbuenden sich Diese und fordern(!) finanzielle Unterstuetzung von den solide wirtschaftenden Staaten. Um diese Solidaritaet zu begruenden, werden die Hoehe zu zahlender Zinsen, welche vor Jahren keinerlei Problem darstellten und dies auch derzeit nicht darstellen, zum Anlass erhoben. Das diese Zinsen nur so hoch sind weil Reformen zu spaet und nur unter Druck bzw gar nicht UMGESETZT wurden, wird verschwiegen. Die "politische Fuehrung" der soliden Staaten schweigt dazu, um nicht Fehler in der Vergangenheit eingestehen zu muessen. Der Platz hier reicht leider nicht aus, um diese These weiterzufuehren, aber ich denke ich konnte auf den reellen Grund dieser Misere hinweisen. MfG, M.S.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ameisenbauer 06.08.2012, 16:55
127.

Zitat von verinet
Griechenland hätte nie in den Euro gedurft
Richtig, aber Ihre Erkenntnis kommt da irgendwie 10 Jahre zu spät. Auch der damals CDU/CSU-dominierte Bundesrat hat der Aufnahme Griechenlands zugestimmt ... inklusive des CSU-regierten Bayern.

Aber irgendeine Aussage "Man hätte damals ..." oder "Griechenland hätte nie .." löst man keine Probleme.

Zitat von verinet
wenn es drin bleibt wird es zum Dauertransferempfänger
Das wird es auch, wenn es ausscheidet. Stellen Sie sich mal einen Winter vor und keiner will Ihnen für Ihre Schrottwährung Heizöl verkaufen. Klar können Sie dann sagen: "Tja, selber schuld" und können dann ein Dritte-Welt-Land in Europa aufmachen. Aber was glauben Sie, wohin all die Griechen gehen werden, wenn ihr Land dem wirtschaftlichen Tode geweiht ist? Na, fällt Ihnen da was ein? Und dann? Alle Grenzen wieder dicht machen?

Zitat von verinet
Zahler sind hauptsächlich wir
Na eigentlich sind wir nur zu 27% Zahler. Also sind hauptsächlich die anderen die Zahler, aber ich weiß was Sie meinen. Aber auch Italien zahlt 18%, Spanien zahlt 14%, Frankreich zahlt 21% und dann gibt's noch ein paar kleine Länder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheBear 06.08.2012, 16:55
128. Scharfmacher?

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
Ich will zwar nicht diese sogenannten Scharfmacher verteidigen, aber dennoch darauf hinweisen, wer die eigentlichen Europaschädlinge sind (genauer gesagt waren):
Es sind die Gestalten, die wider besseres Wissen die Griechen trotz ihres Betrugs in die Eurozone gelassen (getrieben?) haben und/oder sie nicht sofort aus der Eurozone entlassen haben, als der Betrug allgemein bekannt wurde.

Jetzt ist es vermutlich zu spät für irgendeine vernünftige Reaktion, egal in welcher Richtung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
antizins 06.08.2012, 16:56
129. Darf man heutzutage...

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
...pro Europa sein, aber gegen den (T)Euro sein, oder ist der Euro Europa? Frage nur. Vor dem Euro gab's Europa auch schon und soweit ich weiss besitzen auch nicht alle europaeischen Laender den Euro, oder?

Also, ein Hoch auf das Europa der Voelker, nieder mit dem Euro der Politiker und Eliten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 54