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Scharfmacher in der Euro-Krise: Die zehn gefährlichsten Politiker Europas

Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.

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Andi Arbeit 06.08.2012, 21:25
400. Haha, super :)

Geiles Ding, die ganzen Pappnasen mal in einer Reihe aufzuzählen ;)

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glücklicher südtiroler 06.08.2012, 21:29
401. Verdienen und Interessen...

Zitat von luny
Hallo De-Fakto, genau, das ist ja auch das Perfide daran. Fällt Griechenland, kostet der Ausstieg 80 Milliarden. Fällt die ganze EUR-Zone sind wir angeblich mit 700 Milliarden via Target II dabei. Wenn das alles noch ein paar Jahre weitergeht, wird es in der Tat Billionen kosten. Der aktuelle Haushalt der Bundesregierung beträgt 320 Milliarden EUR. Verläßliche Zahlen gibt es nirgends und da fragt man sich schon: Warum gibt es keine zwei Szenarien? Im EUR bleiben oder rausgehen und was kostet das jeweils? LUNY
Sehen Sie; meiner Ansicht machen Sie den Fehler daß sie 'nur' an das Geld denken. Sie können natürlich eine Liste von Ländern zusammenstellen und es wie viele Institute es machen die einzelnen Verluste pro Land berechnen. Das Problem bei der €Zone ist daß man sich einen 'Ausstieg' Hellas' zwar wünschen kann; es aber wohl nicht dazu kommen wird. Lassen Sie sich von Söder und den anderen Kettenhunden nicht die Sicht vernebeln; es gibt keine rechtliche Handhabe ein Land auszuschließen. Und öffnet man einmal die Tore dann ist es wie eine Drehtür; weil die schließt Keiner mehr. Die Länder werden dann eins nach dem anderen hinausmarschieren; die Verluste für D werden dann das Bip um eine Vielfaches übersteigen. Was ein Desaster eines Ausmaßes wäre für die es heute keine Vorstellung gibt. Es wird dann richtig lustig in D wenn die ganzen Forderungen auf einmal nicht mehr existieren und abgeschrieben werden müssen. Ziel der Politik muß es sein daß in den Problemländern Reformen in Gang kommen und so die Wirtschaft wieder wächst. Das angesichts der hohen Zinsen in Esp und I sadistische Hochgefühl manch deutschen Politikers ist gelinde gesagt dumm; sogar sehr dumm. Wohlgemerkt; es braucht Druck aus Brüssel um bsw. in Italien Reformen anzuschieben; ohne Druck gäbe es eine Reformreg. wie die Mario Montis gar nicht. Überspannt man aber den Bogen so erreicht man das Gegenteil; am Ende haben die Bürger dieser Länder das Gefühl daß sie für die Zinsen arbeiten und Reformieren. Bei zuviel Schmerz bekommt man Lust auf die Abkürzung; im schlimmsten Fall als default mit Mittelfinger für die Gläubiger; im leichteren Fall Lust auf einen haircut. Daß das im € geht haben die Griechen demonstriert. Nichts sollten die Deutschen mehr fürchten als einen haircut in I oder Esp; weil der wäre die Hölle für die deutschen Institute die unten voll mitdrinnenhängen...

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fabfabfab 06.08.2012, 21:36
402. Kurzsichtig und ohne Vision

adazaurak heute, 16:01 Uhr
hoffentlich gelingt es dieses unsägliche Projekt Europa ad acta zu legen.

Ein winziges Deutschland wir in der Welt allein mit teurer Währung null Chance haben. Ich bin zum Glück schon ausgewandert...

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neanderspezi 06.08.2012, 21:40
403. Solche Scharfmacher werden hoffentlich zur Randerscheinung verkümmern

Borniertheit ist für die Idee eines geeinten Europas nur dann eine Gefahr, wenn Kräfte, die mit ihrer separatistisch nationalistisch großväterlichen Rhetorik zu viele Anhänger aus den Grüften mangelnder Einsicht mobilisieren und damit dem Ganzen fortwährend ein spaltendes Gift einflößen können. Damit Europa zusammenwachsen kann, braucht es eine gemeinsame Währung, wobei auch die Initiatoren dieser Währung sich durchaus der vielen Gefahren bezüglich deren Stabilität mit großer Wahrscheinlichkeit bewusst waren. Aber ein fortwährendes Kleinklein ohne den Willen auch große Schritte zu wagen, hätte auf Dauer eher einer Totgeburt gleich gesehen, als einem im globalen Zusammenspiel lebensfähigen Ganzen, das mit jeder Krise lernt sich immer selbstbewusster zu behaupten. Gegenseitiger Respekt der Involvierten ist jedoch eine Grundvoraussetzung, dass die ganze Sache einmal rundläuft.

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romanalbert 06.08.2012, 21:40
404. Die eigentlichen Scharfmacher

Die grössten Scharfmacher sind die Rechtspopulisten aller EU Staaten. Die bergen sogar eine hohe Kriegsgefahr nach dem Auseinanderbrechen der Eurozone und automatisch der EU in sich.
Die anderen Scharfmacher sind die unverbesserlichen Ultraliberalen in jeder Partei: FDP, CSU und CDU.

Denn die Lösung heisst nicht eine freie Marktwirtschaft in der exklusiv der Markt, das heisst eine Klicke von Grossspekulanten, das sagen hat, sondern eine regulierte Marktwirtschaft in der immer noch der Markt das Sagen hat, aber nicht das Alleinige.
In dieser Perspektive ist Deutschland das Hauptproblem, denn da ist Ultraliberalismus Religion. Unter anderem ist in Deutschland eine gewisse Blindheit am rechten Auge weit verbreitet.

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helmsby 06.08.2012, 21:44
405. Nein !

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
Allein der gleichermaßen größenwahnsinnige wie skrupellose Juncker ist gefährlicher als die 10 aufgeführten Personen zusammen. Der größte Puppenspieler aller Zeiten zieht sein Projekt gnadenlos und ohne jede Rücksicht auf Verluste durch.

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benkolo 06.08.2012, 21:45
406. optional

"Orbáns Satz, er beuge sich der Macht Brüssels, aber nicht deren Argumenten, sorgte für außenpolitische Irritationen". Worum es konkret babei ging wird natürlich nicht erwähnt. Denn er hatte damit recht gehabt ...

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Rheinwein 06.08.2012, 21:46
407. @kleiner-moritz

Zitat von kleiner-moritz
Das steht zu befürchten! Man muss sich das noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen: Das Montische ! Irgendwie kommt da wieder die Erinnerung an die legendären Dogenkonvents der 68er hoch, die zwar von nichts eine Ahnung hatten - und haben -, aber zu allem eine Meinung, die sie regelmäßig mit Gewalt verkünden!
Kann es sein, dass Sie des Lesens nicht mächtig sind? Und des Schreibens auch nicht? Ich kann mir auf Ihre Antwort keinen Reim machen...

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eduardschulz 06.08.2012, 21:46
408.

Zitat von glücklicher südtiroler
(...) Überspannt man aber den Bogen so erreicht man das Gegenteil; am Ende haben die Bürger dieser Länder das Gefühl daß sie für die Zinsen arbeiten und Reformieren. Bei zuviel Schmerz bekommt man Lust auf die Abkürzung; im schlimmsten Fall als default mit Mittelfinger für die Gläubiger; (...)
Das ist ein altes Problem in dieser Diskussion. Die Gefühle der Bevölkerungen anderer Nationen als Deutschlands werden als Gradmesser einer gelungenen Europapolitik dargestellt. Den deutschen Bürgern gesteht man das erstaunlicherweise nicht zu. Deren Gefühle werden bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls als nationalistisch betrachtet.

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luny 06.08.2012, 21:47
409. Alternativlos

Zitat von glücklicher südtiroler
Sehen Sie; meiner Ansicht machen Sie den Fehler daß sie 'nur' an das Geld denken. Sie können natürlich eine Liste von Ländern zusammenstellen und es wie viele Institute es machen die einzelnen Verluste pro Land berechnen. Das Problem bei der €Zone ist daß man sich einen 'Ausstieg' Hellas' zwar wünschen kann; es aber wohl nicht dazu kommen wird. Lassen Sie sich von Söder und den anderen Kettenhunden nicht die Sicht vernebeln; es gibt keine rechtliche Handhabe ein Land auszuschließen. Und öffnet man einmal die Tore dann ist es wie eine Drehtür; weil die schließt Keiner mehr. Die Länder werden dann eins nach dem anderen hinausmarschieren; die Verluste für D werden dann das Bip um eine Vielfaches übersteigen. Was ein Desaster eines Ausmaßes wäre für die es heute keine Vorstellung gibt. Es wird dann richtig lustig in D wenn die ganzen Forderungen auf einmal nicht mehr existieren und abgeschrieben werden müssen. Ziel der Politik muß es sein daß in den Problemländern Reformen in Gang kommen und so die Wirtschaft wieder wächst. Das angesichts der hohen Zinsen in Esp und I sadistische Hochgefühl manch deutschen Politikers ist gelinde gesagt dumm; sogar sehr dumm. Wohlgemerkt; es braucht Druck aus Brüssel um bsw. in Italien Reformen anzuschieben; ohne Druck gäbe es eine Reformreg. wie die Mario Montis gar nicht. Überspannt man aber den Bogen so erreicht man das Gegenteil; am Ende haben die Bürger dieser Länder das Gefühl daß sie für die Zinsen arbeiten und Reformieren. Bei zuviel Schmerz bekommt man Lust auf die Abkürzung; im schlimmsten Fall als default mit Mittelfinger für die Gläubiger; im leichteren Fall Lust auf einen haircut. Daß das im € geht haben die Griechen demonstriert. Nichts sollten die Deutschen mehr fürchten als einen haircut in I oder Esp; weil der wäre die Hölle für die deutschen Institute die unten voll mitdrinnenhängen...
Hallo Glücklicher Tiroler,

was Söder und Dorindt sagen, interessiert mich nicht. Beide haben
dem ESM zugestimmt.

Was Monti von sich gibt, ist eine Katastrophe. Die Regierungen sollen
gefälligst den EUR und natürlich Italien retten und das an den
jeweiligen Parlamenten vorbei.

Gut, das Wasser steht Italien bis zum Hals, das wissen Sie besser
als ich.

Wieso muß denn die EU Italien zu Reformen zwingen? Kann das
Italien nicht selbst? Ich kann Ihnen da nicht folgen.

Die Italiener verfügen über mehr Vermögen als die Deutschen.
Warum soll Deutschland als "Retter" einspringen und die Vermögen
der Deutschen dabei verbraten?

LUNY

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