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Scharfmacher in der Euro-Krise: Die zehn gefährlichsten Politiker Europas

Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.

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Väs 06.08.2012, 16:35
80.

Nach den Grimassen der Olympiade nun eine weitere Peinlichkeit seitens Spiegel Online zur Füllung des Sommerlochs. Ich überlege mir gerade ob ich Spiegel Online mit seinen Bildzeitungsansätzen weiter als Starseite im Browser lassen soll oder ob ich lieber auf eine weniger reisserische Seite wechsele. Die Zweit-/Drittligisten Söder und Dobrint in einem Athemzug mit Victor Orban oder Silvio Berlusconi sorgt schon für Stirnrunzeln. Da fällt es einem schwer die Redaktion ernst zu nehmen. Haben Sie denn in anderen Ländern auch in der zweiten Liga gesucht und in ganz Europa nur Söder und Dobrint ausgemacht? Ich bin für keinen der hier gezeigten Damen oder Herren, aber vom Kaliber her würde ich die zwei nicht auf eine Ebene mit den anderen setzen. Überhaupt muß man sich Gedanken machen welchen Sinn solch eine Liste hat? Das ist mal wieder schönes Futter für die Bildungsunterschicht.

Ich finde den Euro übrigens eine ganz tolle Sache. Man hätte nur die anfangen dürfen die Kriterien aufzuweichen die für dessen Sicherheit uns Stabilität installiert wurden. Die "Märkte" richten es eben nicht. Ich bin absoluter Europäer - auch nach der Erfahrung des im Ausland Lebens. Jedem der dagegen ist würde ich raten nicht zuviel darauf zu schauen wie es früher war, denn das können wir nicht mehr beeinflussen und diese Zeiten kommen auch nicht mehr...denken wir an das Morgen und versuchen unsere gemeinsame Zukunft in Europa gut zu gestalten, denn letztlich gehören wir alle zusammen!

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mmtwg 06.08.2012, 16:35
81. free bayern

Zitat von l.augenstein
Also, die beiden CSUler mit diesen ganzen Politchaoten in einen Topf zu werfen ist fast schon eine Beleidigung. Die reden zwar auch viel Dampf, aber mit einem Berlusconi, Wilders und wie die anderen sonst noch heißen verglichen zu werden, das haben die beiden nicht verdient.
Sollen doch Seeheofer und Söder ihren Lechtaler und Chiemgauer nehmen und raus aus Europa gehen,
was Geld ist und macht, wissen beide nicht .

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pfirsichscheibchen 06.08.2012, 16:36
82. Vier-Zehn Dinge......

.......die Europa wirklich gefährden: 0,01 / 0,05 / 0,1 / 0,2 / 0,5 / 1 / 2 / 5 / 10 / 20 / 50 / 100 / 200 und 500€ !

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rudig 06.08.2012, 16:36
83. !

Zitat von politökonom
Was für ein Humbug! Ohne Frage sind die genannten Politiker Populisten und Scharfmacher, auf die eine oder andere Weise. Die viel schlimmeren Scharfmacher sind aber vom Kaliber Merkel, Schäuble, Monti & Co., (inklusive des Autors dieses Artikels), die uns suggerieren, dass es NUR mit dem Euro geht, KOSTE ES WAS ES WOLLE. Das ist Scharfmacherei! Die Europäische Integration LEIDET unter dem Euro. Der Autor stellt sich als Pro-Europa dar, da er Pro-Euro ist. Das ist Augenwischerei. Die, die die ökonomischen Zentrifugalkräfte des Euros und seine Misskonzeption verstanden haben und dabei Pro-Europa und Pro-Demokratie sind, erkennen, dass der Euro die eigentliche Gefahr der Europäischen Integration ist. Im Sinne der europäischen Integration und der Demokratie muss das Experiment Euro schnellstmöglich beendet werden!
Man kann den Euro in Frage stellen, aber nicht so wie diese Herren aus Bayern! Wenn es darauf ankommt, knicken sie ein und machen das, was Merkel will. Was die machen ist reine Wahlpropaganda, ich hoffe die Wähler in Bayern geben ihnen die Quittung.

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treehugger 06.08.2012, 16:37
84. Wo ist denn..

...der Schäuble? Der dürfte hier aber nicht fehlen.

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chrimirk 06.08.2012, 16:37
85. Stimmt!

Zitat von Manollo
Sondern die Junckers, Barrosos, Schäubles, Merkels, Steinmeiers, Trittins und Westerwelles, die das EURO-Desaster als "alternativloses" Schicksal hinstellen und peinlich darauf achten, dass die deutsche Bevölkerung - im Gegensatz zu den Iren, Dänen, Schweden etc. - NICHT selbst darüber entscheiden darf, ob es den EURO annimmt oder aus ihm aussteigt! Neben einem demagogischen dilettantischen, nicht abwählbaren Eurokraten wie Juncker mutet selbst Berlusconi wie ein Franziskaner an.
Nur sowas auch zu sagen ist heutzutage verpönt eben von denen, die Sie genannt haben und deren PR-Kamarilla.
Söder hat nur deftig und deutlich gesagt, was unzählige Bürger denken und unteeinander sprechen. Bei der nächsten Wahl kommt die Quittung. Und Söder & Co haben das frühzeitig erkannt, das ist nicht schändlich.

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seine-et-marnais 06.08.2012, 16:37
86. In Gefahr?

Zitat von sysop
Der Ton in der Euro-Debatte wird schriller, zuletzt forderte Bayerns Finanzminister Söder "ein Exempel" gegen Griechenland. Auch in anderen Ländern schüren Politiker Ressentiments. Zehn Scharfmacher bringen das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr.
Das Projekt Euro ist ko. Wenn jemand von rechts oder links es wagt Kritik an diesem Eurodurcheinander, der nichts ist als eine Pauperisierungspolitik, anzubringen, dann ist er ein Scharfmacher? Wer hat es soweit gebracht einen Kontinent auf dem die sehr, sehr grosse Mehrheit gut leben konnte wirtschaftlich und sozial an die Wand zu fahren, wer haetschelt die Finanzmaerkte und kuemmert sich nicht mehr um die Wuensche seiner Waehler?
Populisten gibt es immer dann wenn die Elite dem Volk nicht mehr ihre Ziele vermitteln kann. Und da stochern Merkel, Schaeuble, Monti, Barroso, Hollande, Gabriel, Trittin oder Westerwelle um nur einige zu nennen nur noch im Nebel. Nicht die von Spon genannten Politiker sind gefaehrlich, sondern die Politiker die ihnen massenweise die Waehler zutreiben da niemand mehr den Sinn und Zweck der Euro-Politik erkennt.

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damoklesx 06.08.2012, 16:38
87. Natürlich ist das Wahlkampf

Zitat von Ameisenbauer
Die beiden sind schon im Wahlkampf. Das ist alles. Einen anderen Grund haben diese Äußerungen nicht, denn wieso sonst hätten sowohl Dobrindt im Bundestag und Söder im Bundesrat bisher allen Bankenrettungsschirmen freudestrahlend zugestimmt?
Das ist schon richtig. Dobrindt und Söder betreiben Wahlkampfgeklingel. Denen sitzt die pure Angst vor allem ausgehend von den "Freien Wählern" im Nacken. Die treten nämlich offensiv gegen die Euro-Phantastereien an und treffen damit Wählernerven.

Im übrigen halte ich einen kontrollierten Austritt Griechenlands für einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Damit hat man dann wieder einen Wechselkurs, der eine eigenständige griechische Fiskal- und Wirtschaftspolitik erlaubt.
Man vergleiche doch mal Griechenland mit der Türkei. Das eine Land versinkt im Elend, das andere hat Rekordwachstumsraten.

Insofern haben Dobrindt und Söder schon recht. Aber glaubwürdig sind sie nicht. Glaubwürdig ist Gauweiler, wenngleich ich den sonst auch nicht so mag.

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mps58 06.08.2012, 16:38
88. Europa ist kein Wert an sich

Die Verfassung verpflichtet die Regierung die Interessen des deutschen Volkes zu vertreten, nicht die der Banker in England oder der Steuerhinterzieher in Griechenland. Daran muss der Wert der europaeischen Einigung bemessen werden. Europa ist kein Wert an sich, sondern wuenschenswert wenn es unserem Land nuetzt, nicht wuenschenswert wenn es ihm schadet.

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chis 06.08.2012, 16:39
89. Da fehlt aber...

Schäuble. Als Beratungsresistenter Euro "Retter" der die Deutschen ins verderben "rollen" lässt...

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