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Scharfschützen am Maidan: Geheimdokumente enthüllen Janukowitschs blutigen Plan
REUTERS

Der Aufstand in der Ukraine hätte noch viel mehr Menschen das Leben kosten können. Das geht aus jetzt aufgetauchten Plänen des gestürzten Präsidenten hervor. Demnach plante Janukowitsch, die Demonstrationen von Tausenden Polizisten niederschlagen zu lassen - und Scharfschützen einzusetzen.

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sok1950 25.02.2014, 10:17
1. ein Staatsstreich ist das einzige Verbrechen

welches nicht bestraft wird, wenn es gelingt.

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polarwolf14 25.02.2014, 10:23
2. ja doch

bis zum Punkt Scharfschütze war alles richtig um die Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen, er kam viel zu spät damit, somit hatten Berufsdemonstranten und Arbeitslose und Rechte Zeit, sich zu sammeln. Hätte er die Leute früher festgenommen und verurteilt, wäre es nicht soweit gekommen.

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bstendig 25.02.2014, 10:24
3. Schon schräg,

Das Komiker-Duo Schulz & Schulz fordert also schnelle Hilfe. Soso, es ist ja noc hnicht mal eine sichere Adresse vorhanden, an die man die Hilfe schicken könnte.
Solang der Lladen in der Ukraine so unsicher läuft würde ich erst mal nichts schicken.

Ach, und Mutti Merkel hat die Timoschenko eingeladen - sooooo süss. Ich hoffe doch auf ihre Kosten und nicht die des Steuerzahlers.
Erstans kann sich die Timoschenko ja nach allem was man liest das wohl auch ohne Einladung leisten. Und zweitens muss jeder, der aus der Ukraine jemanden einlädt, dies bei der jeweiligen Gemeinde registrieren und unterschreiben, dass er für eventuelle Kosten und den Unterhalt etc. aufkommt. So war es zumindest bei mir jedes Mal, vorher kein Visum. Hat denn die Frau Merkel das gemacht? Würde ich gerne sehen..

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marky1974 25.02.2014, 10:34
4. Janukowitsch

Wo sind denn jetzt die fanatischen Janukowitsch Anhänger, die immer wieder betonen, dass er doch demokratisch gewählt wurde...

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wibo2 25.02.2014, 10:37
5. Was hätten die deutschen Sicherheitsbehörden in vergleichbarer Lage gemacht?

Zitat von sysop
Der Aufstand in der Ukraine hätte noch viel mehr Menschen das Leben kosten können. Das geht aus jetzt aufgetauchten Plänen des gestürzten Präsidenten hervor. Demnach plante Janukowitsch, die Demonstrationen von Tausenden Polizisten niederschlagen zu lassen - und Scharfschützen einzusetzen.
Die Ukraine scheint ein gescheiterter Staat zu sein. Nicht nur
wirtschaftlich sondern auch politisch. Schwarzmalerei ist dieser
Befund nicht. Janukowitsch verlor die Kontrolle und alles geriet
dann außer Kontrolle. Das könnte in anderen europäischen
Staaten wegen der sozialen Probleme genauso geschehen.

Wie die Deutschen mit Aufständen umgehen ist aus der Geschichte
und nach Stuttgart S21 auch in der Gegenwart bekannt.
Die Ausrufung des Kriegsrechtes und die Umsetzung eines
entsprechenden Maßnahmen Katalogs wäre wahrscheinlich gewesen.

Diese Einmischung deutscher politischer Kräfte in die inneren
Angelegenheiten der Ukraine werden alternativlos und systemrelevant ein Nachspiel haben. Schauen wir mal dann sehen wir schon wie
es in der Ukraine weiter gehen wird. Dort ist versucht worden, die
Rechnung ohne den Wirt zu machen. Und das sind die Russen.

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PK2011 25.02.2014, 10:37
6.

Zitat von sysop
Der Aufstand in der Ukraine hätte noch viel mehr Menschen das Leben kosten können. Das geht aus jetzt aufgetauchten Plänen des gestürzten Präsidenten hervor. Demnach plante Janukowitsch, die Demonstrationen von Tausenden Polizisten niederschlagen zu lassen - und Scharfschützen einzusetzen.
Ähnliche Pläne wird es wohl in jeder Hauptstadt zum Schutz des Regierungsviertel geben.
Oder präsentiert das Wachbataillon in Berlin mit Plastikgewehren?

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si-ar 25.02.2014, 10:40
7.

Ich würde gerne die geheimen Pläne der deutschen Regierung sehen, sollte es hier zu einem Aufstand kommen. Solche Notfallpläne liegen in den Schubladen aller Länder.

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ilytch 25.02.2014, 10:40
8. Notstandgesetze

Nun ja, auch hierzulande gibt es Notstandgesetze die die regeln wie man bei einem inneren Notstand vorzugehen hat. es wird Polizei, Bundespolizei und zur Unterstützung auch die Streitkräfte eingesetzt um den Grund des inneren Notstandes zu beseitigen. Mit Gewalt also. Ich erinnere mal an Heiligendamm: "Zur Sicherung des Gipfels wurden 16.000 Polizisten sowie zur logistischen Unterstützung und der Sicherung der See und des Luftraums mit militärischem Gerät wie Tornado-Kampfflugzeugen 1.100 Soldaten der Bundeswehr eingesetzt.Für die Koordination der Polizeikräfte im Zusammenhang mit dem Gipfel wurde unter dem Namen „Kavala“ eine besondere Organisationseinheit gebildet"
"Die gesamte Anlage umschloss die sogenannte Verbotszone I, in die nur Anwohner und Lieferanten Zutritt hatten. In einem Korridor von 200 Meter Breite um den Sperrzaun herum galt vom 30. Mai bis zum 8. Juni 2007 ein Versammlungsverbot.[9] Für den Schutz dieses Bereiches war die Polizei Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Zusätzlich wurde die Verbotszone I mit einem zweiten Sicherungsbereich, der sogenannten Verbotszone II, gesichert. Diese umfasste einen der Verbotszone I nochmals um mehrere Kilometer vorgelagerten Bereich. Für die Absicherung der Ostsee um Heiligendamm wurde das umliegende Seegebiet komplett gesperrt. Zur Durchsetzung der Sperrzone und die Überwachung der See sollte neben der Polizei auch die deutsche Marine eingesetzt werden. Auch der Luftraum war teilweise gesperrt: Im sogenannten „Flugbeschränkungsgebiet Heiligendamm“ war die zivile Luftfahrt bis FL100 (etwa 3 km Höhe) im Umkreis von 30 nautischen Meilen (55 km) untersagt[10], daneben wurde im Umkreis des Flughafens Parchim ein weiteres Sperrgebiet eingerichtet"
"Die Polizeidirektion Rostock hatte ein großflächiges Versammlungsverbot um den Tagungsort auf mehrere Kilometer um die Absperrungen und im seeseitigen Sperrgebiet vor Heiligendamm sowie einen Sperrbereich um den Flughafen Rostock erlassen."

Diese Zeilen könnten genauso auf den Maidan zutreffen.
Zudem habe ich noch in Erinnerung das die letzten Wahlen in der Ukraine demokratisch waren und von den Wahlbeobachtern der EU als den internationalen Standarts entsprechend bezeichnet wurden.

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exposes 25.02.2014, 10:42
9. Alles rechtmäßig!

In den Erklärungen zum Vertragswerk von Lissabon heißt es, dass eine Tötung unter anderem nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet wird, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die erforderlich ist, um jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen oder einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen. Also schön brav bleiben und immer das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen.

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