Forum: Politik
Scheidender Bundespräsident: Gauck geht. Gut.
DPA

Joachim Gauck war vom ersten Tag an ein Mann von gestern. Sein Abschied kommt gerade rechtzeitig. SPD, Grüne und Linkspartei können jetzt Handlungsfähigkeit beweisen.

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alsi 09.06.2016, 19:17
270.

Man sollte keine Pfarrer zu Politiker machen.
Gabriel wird sich nicht trauen und beweist einmal mehr die Unwählbarkeit der SPD.

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lachina 09.06.2016, 19:18
271. Ich empfehle Albrecht Müller

In seinem Buch "Der falsche Präsident" wurde schon vor Jahren alles gesagt.

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micromiller 09.06.2016, 19:19
272.

Zitat von Steve Holmes
Herr Augstein wurde als Millionär geboren und kann sich diese Realitäsferne leisten. Er musste auch nie in einem Unrechtsstaat leben, wie die ehemaligen DDR Bürger, und kann deshalb vom Sozialismus schwärmen.
Genau wie der extreme Kapitalismus ist der extreme Sozialsimus weder bürgerfreundlich noch bietet er ein lebenswertes System. Ein Kapitalismus mit klaren Grenzen und ein Sozialismus in dem Leistung und Wettbewerb gesichert sind, praktizierten in einer Volldemokratie, wie in der Schweiz wäre das Ideale Sytem.

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GinaBe 09.06.2016, 19:21
273. Mein Traum: ein zweiter Gustav Heinemann

---(und ein zweiter Willy Brand!)

Herr Augstein spricht mir bezüglich der empathisch neutralen Bestätigung des Abschieds von Joachim Gauck aus der Seele!
Möge sich seine Idee, die Wahl des neuen BuPrä als Chance für ein rot-rot-Grünes Bündnis zu begreifen, bewahrheiten.
Damit ist keinesfalls gesagt, daß sich anders regieren ließe als bisher, von wegen sachzwänge und so.
Hat nicht zuletzt die rot_grüne Koalition unserem Land dies beschämende und entwürdigende Hartz 4 - Gesetz eingebracht und den inzwischen fast gesellschaftsfähigen neuen Stand der Armut.

WER könnte denn als Kandidat(in) wirklich genannt werden- außer Georg Schramm?
:-)

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Eliza 09.06.2016, 19:24
274.

Zitat von santoku03
Völliger Unsinn. Nach dieser Logik könnte man CDU/CSU und FDP als Nachfolgerinnen der NSDAP bezeichnen. Völliger Unsinn.
Völliger Unsinn ist das, was SIE da von sich geben. Die SED ist nie aufgelöst, sondern nur umbenannt worden , und ihr seltsam errafftes Vermögen ist in das der Linken übergegangen.

Schon vergessen?

Der überall so stark hofierte Gregor Gysi, der diesen Überggang juristisch hingebogen hat, ist nicht erst 1989 auf die Welt gekommen, sondern hatte in der DDR eine glänzende, den Angepassten vorbehaltene Karriere, die ihn u.a. zum Vorsitzenden des Rates der Vorsitzenden der Kollegien der Rechtsanwälte der DDR gemacht hatte.

Der Verdacht, Gysi habe sich als IM Notar für die Stasi verdient gemacht und Mandanten wie Professor Havemann (dessen Zwangs-Verteidiger er war) verraten, ist ein äußerst schwerwiegender, durch starke Merkwürdigkeiten bezeugter und nie widerlegter.

Das Personal dieses Vereins ist noch immer trotz all der vergangenen Jahre zu einem erheblichen Anteil idientisch mit den alten Mitgliedern der SED bzw der Stasi.

Mit andern Worten: Dieser Verein hat sich seit 1989 nie entscheidend verändert, abgesehen von jugendlicheren Mitgliefdern, die vor allen Dingen die Erben des DDR-Establishments darstellen.

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dr.schmockbach 09.06.2016, 19:28
275. Gauck war nicht soo schlecht....

Er geht zum Ablauf. Er war, wie er halt ist. Alle wussten, wen sie da wählen mit dem Herrn Gauck.
Nach der Amtszeit des Herrn Wulff, des Schnäppchenjägers, kam Herr Gauck zur richtigen Zeit.
Er hat vieles wieder zurecht gerückt.
Als Nachfolger wünsche ich mir die Grüne Chefin
Frau Dr. Simone Peter.
Glückauf dem Amt......

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benyakov 09.06.2016, 19:30
276. Liberal-konservativer aus Weimar!

Herr Gauck ist ein typischer Vertreter des liberal-konservativen Milieus, die in der evangelischen Kirche die DDR durchtunnelt haben und mit dem Gesellschaftsbild der Weimarer Konservativen 1989 in die Bundesrepublik geriet, ohne deren Entwicklung mitgemacht oder nachgeholt zu haben.

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jojack 09.06.2016, 19:31
277. Die Frage ist eine andere

Dass sich Augstein an Gauck abarbeitet, war zu erwarten. Die Linke wird ihm seinen Einsatz als Stasi-Jäger nie verzeihen. Bundespräsident zu sein, ist allerdings eine denkbar undankbare Aufgabe. Null Entscheidungskompetenzen - statt dessen immer nur den nachdenklichen Redner mimen. Seien wir mal ehrlich: keiner von Gaucks Vorgängern der letzten 20 Jahre hat im Amt sonderlich beeindruckt. Oder erinnert sich noch jemand an die Amtszeiten eines Johannes Rau oder eines Roman Herzog? Wohlgemerkt: nicht deren Schuld - eher ein Ausdruck der Verzichtbarkeit des Amts.

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Eliza 09.06.2016, 19:32
278.

Zitat von Ossifriese
Ihre Metaphorik fand die vollendete Form im Faschismus. Da hatte der Profit eine absolute Diktatur errichtet,
Quatsch.

Nicht der Profit hat eine Diktatur errichtet, sondern ganz bestimmte Menschen haben das getan.

Nach Ihrer Denkweise wären die Haupt-Akteure des Dritten Reichs schon deshalb zu entschuldigen, weil Hitler & Co ja alles andere als "der Profit" waren.

Nach Ihrer Denkweise dürfte die Verantwortungslosigkeit von Papen und Schleicher zu entschuldigen. Slowie überhaupt die ganze politische Verantwortungslosigkeit, die die Weimarer Republik kennzeichnete.

Weil hinter den damaligen Politikern ja wie ein Gespenst im weißen nachthemd "der Profit" stand, der das alles ohne deren Zutun bewerkstelligt hätte.

Und selbst wenn man ihre rhetorische Verrenkung ignorierte, wäre es ebenfalls falsch, das deutsche Verhängnis seit den November-Wahlen 1932 nur einigen Kapitalisten in die Schuhe schieben zu wollen.

DA lag mehr im Argen. Und es waren noch andere Missgeschicke im Spiel als die Existenz jener Kapitalisten.

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Wellen-Reiterin 09.06.2016, 19:36
279. Occupy albern, Montagsdemos nicht?

Zitat von gerdmeuer
- wo der mutige Mann in den Jahren der DDR ? Ausser im allerletzten Jahr ??? Daher wohl das ständige Gefasel von der Freiheit. Jede soziale Komponente hatte ihm die aufrechte Journalistin aus Nürnberg wohl ausgeredet ? !!! Mal sehen, wer jetzt 'drankommt'. Ich bin für das Duo Schwan-Kermani: dsie können sich ja wöchentlich oder monatlich abwechseln. !!! Predigt-Geschwafel ist aber verboten !!! gerd meuer, 74
Womit Herr Gauck mir während seiner Amtszeit am meisten - und leider negativ auffiel, war eben sein verräterischer Kommentar zur Occupy-Bewegung: unsäglich albern.
Dann waren wohl auch die Montagsdemos in der Ex-DDR unsäglich albern, oder ? Zweierlei Mass. Doppelmoral. Oder einfach nur verliebt in den Finanzkapitalismus? Jedenfalls kein mutiger Demokrat. Kann gehen. Keine Träne.

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