Forum: Politik
Scheidender Bundespräsident: Gauck geht. Gut.
DPA

Joachim Gauck war vom ersten Tag an ein Mann von gestern. Sein Abschied kommt gerade rechtzeitig. SPD, Grüne und Linkspartei können jetzt Handlungsfähigkeit beweisen.

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Theke 09.06.2016, 12:21
50. Na endlich...

...mal ein Kommentar über Gauck auf Spon dem ich voll und ganz zustimmen kann. Diese unsägliche Lobhudelei im deutschen Blätterwald ist nicht zu ertragen.
Gauck geht und das ist gut so. Mir schwant nur Böses, sollte der nächste BP Schäuble heißen.

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ivanogor 09.06.2016, 12:21
51. 139 Mauertote

hat die SED zu verantworten. DIE LINKE als Rechtsnachfolgerin hat bisher keinerlei Aufarbeitung dieser Verbrechen an der Menschheit gezeigt. Die Frage, ob die Partei schon soweit sei ist an der Stelle richtig und wichtig.

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Spax73 09.06.2016, 12:22
52. Danke, Danke, Danke

Dieser Artikel hebt sich so wohltuend von der in den vergangenen Tagen üblichen Hofberichterstattung - man reibt sich beim Lesen ungläubig die Augen.
Zu Gauck wäre noch viel mehr zu sagen, aber wenn jemand am Boden liegt, soll man nicht nachtreten. Dass er am Boden liegt, mag ihm selbst und vielen anderen nicht klar sein, aber die Historiker werden einmal zweifellos ein entsprechendes Urteil fällen.

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Pfaffenwinkel 09.06.2016, 12:22
53. Die Kritik Augsteins

an Gauck ist vernichtend. Das hat der Mann m.E. nicht verdient.

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joachim.guck 09.06.2016, 12:22
54. Augstein irrt

Augstein schreibt: "Joachim Gauck war vom ersten Tag an ein Mann von gestern"

Das stimmt nicht. Joachim Gauck ist ein Mann von vorgestern. Unerträglich ist der Mann.

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peter.braun1@gmx.ch 09.06.2016, 12:23
55. Welche Wahrnehmung haben sie?

Zitat von veyrol75
...aber mir persönlich reicht's jetzt langsam endgültig mit ehemaligen DDR-Politikern und ihrem nicht vorhandenen Demokratie-Verständnis. Dass unsere Kanzlerin noch nie verstanden hat, was eine parlamentarische Demokratie ist, ist durch ihre "alternativlose" Politik bereits seit Jahren bekannt, aber wie Herr Gauck schleimend zu Obama gefahren ist und ihm vorgeschwärmt hat, ach wie toll die USA sind, ist einfach nur noch peinlich. Und mit seiner Äußerung damals nach seiner Einladung zur Münchner Sicherheitskonferenz und seinem Ausspruch, Deutschland sollte endlich wieder Kriege führen, hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Ich bin allemal geheilt von "Pastoren", "Pfarrern" und "Patorentöchtern". Mal sehen ob wir zu Lebzeiten in diesem Land irgend wann mal wieder einen Politiker erleben dürfen, der den Namen auch verdient...
Herr Gauck hat gefordert, dass Deutschland in aller Welt Krieg führen soll...?! Diese bewusste Verunglimpfung hat auch schon der berüchtigte Herr Todenhöfer, der sich immer gerne als selbsternannter Friedensapostel gefällt, zur Genüge ausgeschlachtet. Einfach widerlich. Ist das jetzt schiere Dummheit oder eher Böswilligkeit? Ich denke letzteres trifft zu... sehr traurig.

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appenzella 09.06.2016, 12:23
56.

Ein Reaktionär von der selbstgewissen Art und genau so eitel wie Altkanzler Kohl.
Mir Kohl wurde die Korruption in Germoney salonfähig, wie sie es nicht einmal zu Adenauers Zeiten (Globke) war, und Gauck brachte eine Menge Zweidenk- und Zweisprech im Sinne von "1984" in die Politik.
Vertraut habe ich ihnen nie, weder demAltkanzler noch dem baldigen Altpräsidenten.

Und Sie, werter Herr Augstein, stallen dem dicken Siggi aus Niedersachsen eine fast unlösbare Aufgabe: Woher soll er denn bloß einen repräsentablen Kandidaten nehmen?

Am liebsten wär mir das Bundes-Röschen, die U. v. d. L., dann bräuchte (und könnte) sie keine Drohnen mehr anschaffen zum Schutz der Bevölkerung oder der herrschenden und besitzenden Klasse vor dem Terror eines sich fern abzeichnenden Umsturzes. Dem Szenario, vor dem die Reaktionäre im Sinne von Gauck, Leyhen, Kohl und Co. wirklich Angst haben.

Grüezi, Herr Augstein, Ihr Artikel hat mir aus der Seele gesprochen.

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unbekanntgeblieben 09.06.2016, 12:23
57.

Zitat von kilminster
Freiheit war für den in der DDR sozialisierten aber mit dem System fremdelnden Gauck immer nur die Freiheit von der SED. Dass wirtschaftliche Unfreiheit auch reale Unfreiheit zur Folge hat? Egal. Wirtschaft ist gut. Schwamm drüber. Dass die USA massiv Unfreiheit gefördert haben? Egal. Die USA können nichts falsch machen. Sie waren schließlich der Gegner des SED Regimes. Dementsprechend kamen zur NSA Affäre mit viel verspätung nur ein paar butterweiche Allgemeinplätze von diesem angeblich die Freiheit doch so liebenden Präsidenten. Wenn Bodo Ramelow als Ministerpräsident tatsächlich die NPD nicht Nazis nennen darf (wegen der Neutralitätspflicht), dann wäre es höchste Zeit, dass ein Richter diesem Bundespräsidenten seine Anmerkungen zur Linken anlässlich Ramelows Amtsantrittes links und rechts um die Ohren haut. Mein Präsident war er nie!
In der Causa gleich Merkel und Kauder mit ... shöne Demokratie haben wir.

Ach ja, Maas, Gabriel gegen AfD?

Wäre Ramelow nicht Wessi, hätte er nie eine Chance gehabt.

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aalf 09.06.2016, 12:23
58. Beispiel Fischer

Nein, nicht unser Fischer, sondern der noch amtierende Bp in Österreich, Heinz Fischer, religionslos. Schön wenn wir auch mal von all diesen Predigern verschont blieben..

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beuerlein 09.06.2016, 12:24
59. Nicht nur im Zweifel links

für Augstein war Gauck nicht links genug. Aber auch im bürgerlichen Lager gibt es würdige Persönlichkeiten. Gauck war ein würdiger, aber kein alles überragender Präsident, frei vom Parteienstreit. Das er die PDS/Linke sehr kritisch sieht ist verständlich, er sieht die DDR nicht durch eine linke rosarote Brille.

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