Forum: Politik
Schiedshof in Den Haag rügt China im Inselstreit
AP/ Imaginechina

China hat im Südchinesischen Meer einige Riffe besetzt. Zu Unrecht, sagt der Ständige Schiedshof in Den Haag. Er gibt damit der Klage der Philippinen statt. Peking will das Urteil nicht akzeptieren.

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markus_wienken 12.07.2016, 12:46
60.

Zitat von AAAAABBBCC
Die Justiz steht bei China.Wenn Sie China gar nicht so gut kennen,finde ich persönlich lächerlich,dass man solche Antichina Sprüche äussern.Man hat eben immer die alten Ansichten,wenn man über China redet:China ist aggressiv,China hat selber Probleme,Chinesen können nicht selber regeln...Hahaha.Die sind aber falsch!Mann!Augen auf!Ihr sollt eben sich mehr über China informieren...
Und für dieses Post, bar von Fakten haben Sie sich extra angemeldet?

Und ja, ich kenne China relativ gut und erkenne klar, dass hier nach der Macht des Stärkeren gehandelt wird.

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symolan 12.07.2016, 12:47
61.

Zitat von reply
Das Gericht hat das Urteil gefaellt, was von ihm erwartet wurde. Interessant ist die Tasache, dass das Gericht zwar von den Philippinen bezahlt wurde, jedoch auf Draengen der USA zustande kam. Vier der 5 Richter sind US Amerikaner, obwohl die USA UNCLOS nie ratifiziert hat. Ein weiterer Beamter ist Japaner und eng mit dem Abe Regime verbunden. Neutrale Richter waren unerwuenscht. Eine Arbitration konnte nicht stattfinden, da hierfuer mindest. zwei Parteien haetten zustimmen muessen. Also ist das ganze eine Farce ohne Substanz. UNCLOS, also auch die UN, hat sich zum Hampelmann der USA machen lassen. Mal schauen, wie das weiter geht.
Sie haben natürlich Recht. Das ist alles USA-gesteuert und überhaupt gehört den Chinesen was immer sie auch wollen. Das (süd-)chinesische Meer heisst ja nicht zufällig so und ihr Arbeitgeber in der Botschaft ebensowenig.

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anti_g 12.07.2016, 12:50
62. Das Recht des Stärkeren entscheidet

Zitat von jowitt
China beansprucht ein Seegebiet, welches teilweise 1200 km von seiner Küste entfernt liegt und bis zu 20 km vor der Küste anderer Anrainerstaaten heranreicht. haben die anderen Staaten weniger Rechte?
Dafür gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte. Ein relativ aktuelles: die Falklandinseln oder auch Gibraltar. Haben die anderen Staaten weniger Rechte? Ja, denn es gilt immer noch das Recht des Stärkeren.

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markus_wienken 12.07.2016, 12:52
63.

Zitat von epiktet2000
Dass Fischerboote vertrieben und versenkt wurden, das erfahren Sie. Wie war das kürzlich mit dem Raketenabschuss von einem taiwanesischen Kriegsschiff in Richtung Festland, der allerdings einen taiwanesischen Frachter traf? Warum lesen wir das nicht in unserer Qualitätspresse? Dieses aus chinesischer Sicht anmaßende Gerichtsurteil wird jedenfalls nicht dazu beitragen, die angespannte Lage zu beruhigen.
Zum Raketenabschuss von einem taiwanesischen Kriegsschiff gab es einen Srtikel hier auf SPON, haben Sie wahrscheinlich übersehen.

Und Gerichte urteilen nach Recht und nicht um Lagen zu beruhigen.

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muellerthomas 12.07.2016, 12:55
64.

Zitat von anti_g
Dafür gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte. Ein relativ aktuelles: die Falklandinseln oder auch Gibraltar. Haben die anderen Staaten weniger Rechte? Ja, denn es gilt immer noch das Recht des Stärkeren.
Inwiefern sind die Falklandinseln und Gibraltar denn Ihrer Meinung nach mit dem aktuellen Fall vergleichbar?

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90-grad 12.07.2016, 12:55
65. Nun,

Zitat von H-Vollmilch
Nein da Argentinien keinen rechtmäßigen Anspruch darauf hat. Im übrigen hat das nichts mit dem Inselstreit mti China zu tun.
das kann man auch anders sehen.

Waren es nicht US-Marines der USS-Lexington, die im 19. Jahrhundert die Malvinas, damals unter der Verwaltung durch Buenos Aires, diese Verwaltung gewaltsam von diesen vertrieben haben?

Nun treiben wieder US-Kriegsschiffe ein "seltsames" Spiel in einer Gegend der Welt, wo zuletzt die USA etwas verloren haben.

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markus_wienken 12.07.2016, 12:56
66.

Zitat von Hermes75
China ist Mitglied des UN-Seerechtsabkommens, welches gegründet wurde um Gebietsstreitigkeiten auf See friedlich und nach international anerkannten Regeln beizulegen. China ist seit 20 Jahren dort Mitglied und hat den Vertrag ratifiziert. Warum nur sollte sich ein Land an Verträge halten, die es freiwillig eingegangen ist? Irgendeine Idee? Möchten Sie auch wissen wie viele Mrd. die Alternative zu diesem Verfahren (aka Krieg) kostet?
/einmisch

Ach... China verfolgt nur eigene Interessen und Papier ist nun einmal sehr geduldig.
Ist wie bei den Menschenrechten auch, viele Länder haben die UN Charta unterschrieben, viele Länder scheren sich einen Dreck darum.

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Freddy Kraus 12.07.2016, 12:57
67. China versorgt die Philippinen mit vielen

Konsumgüterartikeln und Lebensmitteln. Die Philippinen sind leider von China in vielerlei Beziehungen abhängig, weil das Land es nicht schafft sich von diesem Molloch abzukoppeln. Die Philippinen sind durchaus in der Lage aufgrund von allen wichtigen vorhandenen Ressourcen sich selbst zu versorgen. Nur wegen der großen Korruption und dem Einfluss der katholischen Kirche in dem Land der 7100 Inseln schaffen die Menschen in diesem wunderbaren Land das nicht.

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larsmach 12.07.2016, 12:57
68. Na, die neuen EU Nationalstaaten werden es China bald zeigen!

Wenn China erst Interessen der (dann aus der EU ausgetretenen) Republik Tschechien berührt, wird Václav Klaus es denen aber zeigen! Und erst die Niederlande, regiert von Geert Wilders, falls der nach einer einer siegreichen EU Austrittskampagne nicht selbst zurückgetreten sein wird wie sein britisches Vorbild.
Was in Südostasien passiert, bietet einen Vorgeschmack auf künftige (Wirtschafts-)Konflikte. Menschen schauen zudem nur auf das Heute und vergessen die Dynamik: Wächst China nur annähernd so rasch weiter wie bisher, dann stehen unsere Kinder einem Riesen gegenüber, der sich nimmt, was er will und der das Kratzen kleiner europäischer Nationalstaaten an seiner Tür nicht einmal wahrnehmen wird.

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anti_g 12.07.2016, 12:57
69.

Zitat von H-Vollmilch
Nein da Argentinien keinen rechtmäßigen Anspruch darauf hat. Im übrigen hat das nichts mit dem Inselstreit mti China zu tun.
Und die Rechtmäßigkeit des Anspruchs prüft wer? Richtig, ein "unabhängiges" europäisches (ja ja internationales) Gericht.

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