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Schlafen auf Steuergeld: Ministerin Schwesig spart sich eigene Berliner Wohnung
DPA

Günstiger geht es kaum: Familienministerin Manuela Schwesig wohnt während der Arbeitszeit mietfrei in ihrem Ministerium - und spart sich so eine Wohnung in Berlin. Auch andere Minister nutzen diese Möglichkeit. Opposition und Verwaltungsrechtler sind empört.

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Bezahler 16.02.2014, 10:54
1. Gehts noch?

Was für ein schmales Brett wird den da von der Opposition gebohrt? Das ist noch nicht mal lächerlich. Eher traurig. In Hinblick auf die Funktionalität der Opposition gar alamierend!!

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LapOfGods 16.02.2014, 10:54
2. Das ist nur vernünftig.

Wenn man schon nur zur Arbeit da ist, diese Räume existieren, dann ist es einfach praktischer die für die wenige Freizeit zu nutzen, als sich morgen und abends noch überflüssigerweise durch den Berufsverkehr zu quetschen. Dämliche Verwaltungsvorschriften (eigentlich Synonyme) hin oder her.

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dt15793467 16.02.2014, 10:55
3. Meine Güte...

...man kann aber auch aus allem einen Skandal machen.

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hermes69 16.02.2014, 10:55
4. Wundert das wirklich noch

jemand?
Dieses System ist doch dazu gemacht. Die Deutschen lassen es doch aber mit sich machen.
Von daher - startet die Online Empörung. Ändern wird sich eh nix.

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maa_2001 16.02.2014, 10:56
5. Vertrauen

Nachdem die Schilderungen der überaus kargen Übernachtungsmöglichkeiten der Minister unserer Bananenrepublik nun offensichtlich auf dem Stande eines Gefangenenlagers in der sibirischen Tundra gleichen, fällt es wohl nicht mehr schwer, auch dem Rest zu vertrauen, den man uns vorsetzt.

Das war der Befreiungsschlag!

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Erda 16.02.2014, 10:57
6.

Zitat von sysop
Günstiger geht es kaum: Familienministerin Manuela Schwesig wohnt während der Arbeitszeit mietfrei in ihrem Ministerium - und spart sich so eine Wohnung in Berlin. Auch andere Minister nutzen diese Möglichkeit. Opposition und Verwaltungsrechtler sind empört.
Das ist eine Schweinerei. Mein Vater war bei der Deutschen Reichsbahn, später Deutsche Bundesbahn und Bahnhofsvorsteher an verschiedenen Standorten, meine Eltern mußten für unsere große Bahnhofsdienstwohnung immer Miete bezahlen wenn auch niedriger wie die Durchschnittsmiete aber kostenloses Wohnen gab es nicht!

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medicus22 16.02.2014, 10:58
7. ach die Linke

Immer nur am meckern. Schlimm genug das man die Linken und Rechten Parteien mit Steuergeldern durchfüttert, aber so ist das nun mal in der Demokratie. In den politischen Systemen die die beiden Parteien wollen, würde es sowas nicht geben.

Die Linke schafft es aus jeder Debatte eine Neiddebatte zu machen und kassiert selber kräftig ab. "Wir wollen es ja nicht haben, aber es steht uns ja leider zu....blablabla."
Liebe Minister, mietet Euch ne Wohnung und lasst sie Sicherheitstechnisch für viel Geld umbauen. Die Rechnung veröffentlich ihr dann und verweist auf die Linkspartei.
Klar ist es nicht so gedacht, aber die Räumlichkeiten sind da und sollten genutzt werden. Am Ende kommen die Grünen jetzt auf die Idee, dort Asylanten aufzunehmen. Ein Lob an die Ministerinnen.
Wetten das Frau Lötsch jede noch so kleine Annehmlichkeit ausnutzt die ihr ihr Posten verschafft? Jaja die Genossen, ein neidisches Pack. Das waren sie schon früher bei uns in der "Zone". Und heute haben sie nix mehr zu melden und bekommen nur Verachtung. Diese Wendehälse....

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mehrgedanken 16.02.2014, 10:58
8. wo ist das Problem?

Zitat von sysop
Günstiger geht es kaum: Familienministerin Manuela Schwesig wohnt während der Arbeitszeit mietfrei in ihrem Ministerium - und spart sich so eine Wohnung in Berlin. Auch andere Minister nutzen diese Möglichkeit. Opposition und Verwaltungsrechtler sind empört.
Die "Empörung" verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wenn in den Ministerien Räumlichkeiten vorhanden sind-warum sie nicht nutzen??
Bei uns in Bonn gibt es ein nicht fertig gestelltes WCC, keiner nutzt es, ein Sicherheitsdienst bewacht es-Irrsinn hoch 3.
Ich finde die Aufregung falsch, bedenklich ist da eher dass bei fehlender Distanz zum job in der "Freizeit" keine echte Erholung möglich ist. Aber das müssen die Minister selbst wissen. Und die paar € "Einsparung"?, Leute pleeeease....

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berpoc 16.02.2014, 11:00
9.

Zitat von sysop
Günstiger geht es kaum: [..] ... die Minister müssen lediglich bei ihrer Steuererklärung einen geldwerten Vorteil in Höhe von bis zu 221 Euro monatlich angeben.
Na, dann weiß ich ja jetzt schon, welche Sorte Stress ich der Finanzverwaltung bei der 2013er Steuererklärung machen werde. Die, die Zweitwohnsitzsteuern bezahlen müssen, sollten sich ebenfalls dieser Auseinandersetzung widmen. Geldwerter Vorteil in Höhe von 221 Piepen. Ist ja lächerlich.

Es ist schon bemerkenswert, dass es kaum noch eine Ebene zu geben scheint, auf der ohnehin schon üppig gesegnete und mit Vorteilen ausgestattete Zeitgenossen aka unsere Eliten keine Gelegenheit auslassen ungeniert abzugreifen. So aus dem Vollen schöpfen können möchte ich auch mal.

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