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Schlappe in Stuttgart: Grüner Triumph entfacht CDU-Streit
DPA

Muss die CDU grüner und urbaner werden? Nach der verlorenen OB-Wahl in Stuttgart ist in der Partei ein Streit über den künftigen Kurs ausgebrochen. Ex-Generalsekretär Geißler forderte eine grundlegende Erneuerung. Andere Stimmen rufen zum Kampf um das bürgerliche Lager auf.

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uban1 23.10.2012, 08:20
1. einheitspartei?

Wenn die CDU nicht nur konservativ sondrn auch freiheitlich, sozial und grün werden soll dann kann man doch gleich eine Einheitspartei gründen. Ich meine, unsere geliebte Bundeskanzlerrin (Zuspruch in der Bevölkerung sehr hoch) kann dann ihre Ossi-Erfahrungen mit einbringen, so Blockflöten im Reichsttag, Pratien bzw Wahlkampfveranstaltungen mit bunten Fähnchen und zuvor sorgfältig ausgesuchten Statisten...

Ja, eigentlich ist das alternativlos um weiter an der Macht bleiben zu können.

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suum.cuique 23.10.2012, 08:23
2. Nur das nicht

Zitat von sysop
Muss die CDU grüner und urbaner werden? Nach der verlorenen OB-Wahl in Stuttgart ist in der Partei ein Streit über den künftigen Kurs ausgebrochen. Ex-Generalsekretär Geißler forderte eine grundlegende Erneuerung. Andere Stimmen rufen zum Kampf um das bürgerliche Lager auf.
Noch grüner und urbaner? Was soll das sein "urbaner"? Wie definiert sich das? Ein Neusprech für wischiwaschi, oder was? Der Union laufen die Waehler weg weil sie immer weniger Konturen hat, nicht weil sie nicht "gruen" genug ist. Der deutsche Stammwähler der CDU fuehlt sich nicht mehr vertreten, das ist es. Noch mehr Kuschelpolitik - Nein danke!

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nick115 23.10.2012, 08:24
3. Entscheidungen begründen!

Das ist doch das Hauptproblem. Eurorettung, Änderungen in der Energiepolitik, Stuidengebühren, Betreuungsgeld etc. werden einfach nicht sauber den Menschen in Deutschland erklärt! Herr Steinbrück hats im Bundestag auf den Punkt gebracht. Alles andere wird immer nach Stimmungsmache und Fähnchen im Winde riechen. Urbane Politk muss mit klaren Themen besetzt werden, die der Überzeugung der Partei entsprechen. Dann muss die Bevölkerung entscheiden, ob Sie z.B. flächendeckend Tempo 30 im Stadtgebiet und einen autofreie Innenstadt haben wollen. Und das werden Sie u.a. kurz oder lang mit den grünen Utopisten erreichen. Um den Anspruch einer Volkspartei gerecht zu werden ost es nunmal erforderlich, einen gewissen Ausgleich der jeweiligen Intressengruppen (Arbeitgeber, Arbeitnehmern, Gutverdiener, Arbeitssuchende, Großfamilien und Alleinstehende, Ökoaktivisten und Autolobby etc.) zu schaffen. Und das geht nur über klare Entscheidungen, die nachvollziehbar begründet werden können. Liebe Frau Merkel, Sie werden es niemals allen Recht machen können, gewöhnen Sie sich endlich dran!

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hottrod 23.10.2012, 08:24
4. ...

Zitat von sysop
Muss die CDU grüner und urbaner werden? Nach der verlorenen OB-Wahl in Stuttgart ist in der Partei ein Streit über den künftigen Kurs ausgebrochen. Ex-Generalsekretär Geißler forderte eine grundlegende Erneuerung. Andere Stimmen rufen zum Kampf um das bürgerliche Lager auf.
Vielleicht sollte sich die CDU mal Gedanken machen, wo die Mehrheit der Bevölkerung lebt. In der Stadt oder auf dem Land? Und wenn sie dann zu einem reelen Ergebnis gekommen ist, dann kann sich die alte Adenauerpartei ja mal Gedanken machen wer welche Bedürfnisse hat und sich daran mit einem Parteiprogramm orientieren.
Als kleiner Hinweis: Auf dem Land wohnen nur noch 15% der Menschen in Deutschland. Wenn die CDU nur noch Politik für dieses Klientel machen möchte, dann dürfen sie sich über einen weiteren Absturz nicht wundern.

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Hinrich7 23.10.2012, 08:25
5. wertlose Diskussion

denn die sogenannten Wertkonservativen sichern in erster Linie werthaltige Einkünfte zu Lasten der Steuerzahler für sich und ihre nahen Familienmitglieder. Das ist übrigens bei allen Parteien so, an sich wäre dagegen nichts einzuwenden wenn sie nebenbei auch noch an die Erde auf der wir alle leben denken und entsprechend handeln würden.

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einsteinalbert 23.10.2012, 08:27
6. wer von beiden

hat recht . . . . Geissler oder Bosbach ? Im Moment ist das noch völlig nachrangig. Fakt ist, dass der Wähler eine andere Politik will und beispielsweise die Vetterleswirtschaft in B-W satt hat. Dafür werden auch grünen Kröten geschluckt. Deren oft etwas verquere Panik-Politik . . . siehe Atomausstieg . . . . ist auf Dauer nicht gut für Deutschland. Frau Merkel sprang auch auf diesen Zug auf und Otto Normalverbraucher zahlt mit höheren Energieausgaben die Zeche. Solange er aber mehrheitlich nicht die falsche Weichenstellung erkennt, wird sich an der Hü-Hott-Politik in der BRD nichts ändern. Frau Merkel mag in Stuttgart eine " Schlacht " verloren haben . . . der " Krieg " ist damit aber noch lange nicht entschieden.

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Hinrich7 23.10.2012, 08:37
7. wertlose Diskussion

denn die sogenannten Wertkonservativen sichern in erster Linie werthaltige Einkünfte zu Lasten der Steuerzahler für sich und ihre nahen Familienmitglieder. Das ist übrigens bei allen Parteien so, an sich wäre dagegen nichts einzuwenden wenn sie nebenbei auch noch an die Erde auf der wir alle leben denken und entsprechend handeln würden.

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fernossi 23.10.2012, 08:43
8. Summenspiele

Bosbach hat vollkommen recht. Wahlen werden heute weniger durch Gewinnung neuer Waehler entschieden, sondern vielmehr durch Aktivierung des eigenen Lagers. Bleiben die eigentlichen Stammwaehler zu Hause, verliert man die Wahl. So viele neue Waehler kann die gruen-rot-lackierte CDU gar nicht hinzugewinnen, wie ihr auf der anderen Seite verloren gehen. Und Heiner Geissler...? Waehlt der nicht laengst "Die Linke"?

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JohannWolfgangVonGoethe 23.10.2012, 08:47
9. Die Mitte

Zitat: "Muss die CDU grüner und urbaner werden?"

Anscheinend. Denn bei den Grünen scheint dieses Konzept aufzugehen - sie haben sich im Laufe der Jahre auch immer mehr der "Mitte" angenähert.

Zumindest in Baden Württemberg dürfte es aktuell keinen nennenswerten Unterschied zwischen CDU und Grünen mehr geben.

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