Forum: Politik
Schlappe Umfragewerte: Linkspartei drängt Richtung Mitte

Die Linke zielt im Superwahljahr 2009 auch aufs bürgerliche Milieu - und reagiert so auf stagnierende Umfragewerte. Bei Themen wie Bankenverstaatlichung oder Afghanistaneinsatz will die Partei weg von "schadenfroher" Besserwisserei - und setzt laut SPIEGEL-Informationen auf einen neuen Realismus.

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mbberlin 21.03.2009, 15:45
1. ...

M.E. eine vernünftige Entscheidung.

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bürger mr 21.03.2009, 15:55
2. Wenn das Konzept stimmt.

Wenn das Konzept stimmt sei es den Linken mit steigender Akzeptanz gedankt. Die schläfrigen Riesen jedenfalls
werden in diesem Wahljahr zuallererst einmal all Ihre
Glieder aufwecken dürfen, die Augen und Ohren nicht ver-
gessen, um zu sehen wie mies es dem Normalo der nicht
Verbeamtet oder sonstwie in trockenen Tüchern gebettet
ist geht.
Die beängstigend vorangeschrittene Politikverdrossenheit
in der Republik macht das Pfauenhafte gehabe der Wahlsieger
noch unverständlicher. (Was bitte sind 30%, bei 60% Wahlbeteiligung )
Es sollte die Aufgabe aller Parteien sein wieder als gewählte Vertreter des gesammten Volkes die Probleme des ganzen Volkes (und Europas) anzugehen, nicht nur eines Zehntels mit Regierungsanspruch .

Mit Blick auf andere Staaten, in denen das Konzept "Grenzenloser Reichtum " für wenige, bereits
gescheitert ist, sollte eine Umkehr zum " Wohlstand für
alle" ein machbares (bezahlbares) Ziel sein.

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ach-nur-so 21.03.2009, 16:05
3. Dieses...

...'bürgerlich-Milieu-Lager-Mitte'-Ding ist überstrapaziert und mindestens so ausgenudelt wie euer Lieblingswort 'vergrätzt'. Es überrascht auch nicht, dass zu einem solchen Artikel weder Autor noch Quelle angegeben wird. Ich für meinen Teil würde feststellen wollen, dass sich die Linkspartei nicht zur sog. Mitte hin bewegt, sondern die Krise euch vielmehr die Augen von der sog. Mitte hin zur harten Realität hat drehen lassen. Nichts weiter.

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MarkH 21.03.2009, 16:11
4. ooo

Zitat von sysop
Die Linke zielt im Superwahljahr 2009 auch aufs bürgerliche Milieu - und reagiert so auf stagnierende Umfragewerte. Bei Themen wie Bankenverstaatlichung oder Afghanistaneinsatz will die Partei weg von "schadenfroher" Besserwisserei - und setzt laut SPIEGEL-Informationen auf einen neuen Realismus.
was ein Desaster
Früher war dasBürgertum mal die Mitte

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bürger mr 21.03.2009, 16:15
5. Richtig

Zitat von ach-nur-so
...'bürgerlich-Milieu-Lager-Mitte'-Ding ist überstrapaziert und mindestens so ausgenudelt wie euer Lieblingswort 'vergrätzt'. Es überrascht auch nicht, dass zu einem solchen Artikel weder Autor noch Quelle angegeben wird. Ich für meinen Teil würde feststellen wollen, dass sich die Linkspartei nicht zur sog. Mitte hin bewegt, sondern die Krise euch vielmehr die Augen von der sog. Mitte hin zur harten Realität hat drehen lassen. Nichts weiter.
Das ist ja meine Rede, die Realitäten anpacken, sprich
Probleme lösen, nicht Rhetorisch sondern real.

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PaulNeu 21.03.2009, 16:26
6. Willkommen im Club

War zu erwarten, dass die Linke auch eine Partei der Mitte wird. Fehlt nur noch die NPD in diesem Kreise.

Na ja, so richtig links waren die SED-Bürokraten ja auch nie wirklich, immer etwas bürgerlich-spießig. Nur in den alten Bundesländern gibt es unverbesserlichen Tagträumer.

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thiber 21.03.2009, 16:33
7. Die Linke ist zu rechts für die Mitte.

Die sogenannte Die Linke ist dermaßen rechts-national, dass sie es wohl nicht bis zu Mitte schaffen wird.

Die Frage ist doch eher, ob es eine Vereinigung von Die Linke und der NPD geben wird. Die NPD braucht Geld, Die Linke mehr Wähler und die Zielgruppe, protestwählende Minderleister, ist auch dieselbe.

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Hartmut Dresia 21.03.2009, 16:35
8. Soziale Marktwirtschaft

Zitat von bürger mr
Das ist ja meine Rede, die Realitäten anpacken, sprich Probleme lösen, nicht Rhetorisch sondern real.
Lafontaine sollte sich statt zu einer "demokratischen Marktwirtschaft", die er als "gesetzlich geregelte Mitarbeiterbeteiligung in Großunternehmen" definiert, deutlich und klar zur klassischen sozialen Marktwirtschaft bekennen, die wiederhergestellt werden muss..

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tächs 21.03.2009, 16:39
9. von links in die Mitte

Zitat von bürger mr
Das ist ja meine Rede, die Realitäten anpacken, sprich Probleme lösen, nicht Rhetorisch sondern real.
Nichts anderes, als eine Annäherung zum linken Flügel der SPD, damit die harte Position der SPD-Rechten aufgeweicht wird, die bisher nicht müde wird, zu betonen, dass eine Koalition im Bund mit den Linken nicht in Frage kommt. Wenn Lanfontain & Co. die bisherigen Differenzpositionen streichen, gäbe es für Müntefering, Steinmeier und Struck keine Gründe mehr mit dem Napoleon von der Saar und seiner Partei zu koaliern, ja vielleicht sogar irgend wann auch zu fusionieren, was ganz im Sinne von Nahles, Ypsilanti und den Jusos wäre.

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