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Schleswig-Holstein: AfD-Spitze will Sayn-Wittgenstein aus Partei ausschließen
DPA

Der AfD-Landesvorsitzenden in Schleswig-Holstein droht der Rauswurf: Die Parteispitze in Berlin strebt ein Ausschlussverfahren gegen Doris von Sayn-Wittgenstein an. Sie hatte für ein rechtes Bündnis geworben.

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maxmarius 17.12.2018, 16:10
1. Ursula Haverbeck

Wer sich für einen Verein engagiert in welchem diese Frau Mitglied ist, der würde auch in eine Partei eintreten, in welcher Bernd Höcke ist.
Mit was haben die es jedoch auf diese "Unvereinbarkeitsliste" geschafft? Haben die sich über Dackelschlipse lustig gemacht?

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isi-dor 17.12.2018, 16:33
2.

Eine rechtsradikale Partei wirft eine bekennende Rechtsradikale raus, um nicht mehr rechtsradikal zu erscheinen. Und wer soll darauf jetzt reinfallen?

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David K. 17.12.2018, 16:50
3. Eine Sündenbockfunktion

Die "falsche" "Frau von" hat doch nur Sündenbockfunktion. Die AfD ist durchzogen von Rechtsextremen, die seit Herrn Lucke angelockt wurden - nicht durch Lucke, sondern durch die Verschiebung der CDU. Heute ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Da ist diese Frau auch nur eine Windmühle. Die hat für den Verein geworben, da war sie selbst noch kein AfD-Mitglied. Mit etwas google-Recherche findet man aber heraus, dass der Schatzmeister des Vereins (Paul Latussek) selbst AfD Mitglied ist oder zumindest war - es ist unklar, ob er noch in der Partei ist. Fazit: Ob die AfD nun die Dame rausschmeißt oder nicht, ist doch total unerheblich. Die AfD müsste tabula rasa machen und eindeutig ihre Haltung zur deutschen Geschichte klären. In solcher Eindeutigkeit wird sie es natürlich niemals tun, da die Rechtsextremen heute fester Bestandteil der Partei sind.

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isi-dor 17.12.2018, 17:10
4.

Zitat von David K.
Die "falsche" "Frau von" hat doch nur Sündenbockfunktion.
Die Dame heißt Doris Ulrich, ist die Tochter eines Postsekretärs und war mal mit einem Ägypter zum Schein verheiratet, um ihm eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland zu erschleichen. Eine solche Person hat in der AfD ohnehin keine Zukunft.

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mostly_harmless 17.12.2018, 17:11
5.

Zitat von maxmarius
Wer sich für einen Verein engagiert in welchem diese Frau Mitglied ist, der würde auch in eine Partei eintreten, in welcher Bernd Höcke ist. Mit was haben die es jedoch auf diese "Unvereinbarkeitsliste" geschafft? Haben die sich über Dackelschlipse lustig gemacht?
Zur Liste der Unterstützer der Holocaust-Leugnerin Haverbeck gehören auch Bundestagsabgeordnete der AfD und Spitzenkandidaten von ostdeutschen Landesverbänden der AfD. Stört in der AfD niemand.

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Ambrosicus 17.12.2018, 17:31
6.

Irgendwie wirkt diese Doris Ulrich mit dem gekauften Adelstitel besonders absurd. Wenn sie immer von ihrer weit verteilten Familie spricht - und damit offenbar allen Ernstes die Sayn-Wittgensteins meint, und zwar die (echten) Prinzen wie die (falschen Adoptiv-) Fürsten, ist das so lächerlich, dass es nur noch von ihrem Junkerinnenhabitus getoppt werden kann, das aber nicht zu knapp. Ihre Kandidatur-Rede auf dem AfD-Parteitag, was letztlich zu Gauland als Vorsitzenden führte, war so urkomisch, dass ich es schon etwas bedaure, wenn eine solche Gestalt nicht mehr Mitglied dieser Partei ist und keine weiteren Fremdschäm-Momente erzeugen wird.

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charlybird 17.12.2018, 17:46
7. Auch Kamerad Höcke

hat sich schon in öffentlichen Reden für die Nazi-Oma Haverbeck eingesetzt und solidarisches Unterhaken eingefordert.
Also, wenn man nun diese adelige Dame aus dem blaubraunen Ehrenklub entfernen will, dann sind da auch jede Menge Argumente für einen Rausschmiss des verhinderten Studienrats für Geschichte vorhanden.
Nur, was hilft's ?
All das wird den penetranten Gestank aus der ja selbst benannten Vogelschisszeit auch nicht aus dieser Partei entfernen.

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L_P 17.12.2018, 17:57
8. Unterbelichtete Fischköppe

Man kann sich nicht "für Deutschland" aufs Logo schreiben und gleichzeitig Personen ausschließen, die schon für Deutschland gekämpft und gelitten haben, als es noch keine AfD gab.

Die Distanzieteritis geht im Nordwesten eindeutig zu weit.

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Nadja_im_Netz 17.12.2018, 17:59
9. Gemeinnützig? Unvereinbarkeitsliste?

Zitat „Sayn-Wittgenstein hatte erklärt, 2014 sei der Verein als gemeinnützig anerkannt gewesen und habe nicht auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD gestanden.“ was soll denn das für eine Erklärung oder Entschuldigung sein? Ob gemeinnützig oder nicht, ob auf dieser Liste oder nicht, der Verein hat wohl auch damals schon Rechtsextreme Ziele verfolgt. Und wer so einen Verein unterstützt, ob 2014 oder 2018, ist selber rechtsextrem. Oder: ein Nazi!

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