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Schmidt und Putins Ukraine-Kurs: Der Altkanzler macht es sich bequem
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Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.

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MxMxM 27.03.2014, 12:55
370.

Putins Aktion bloßgelegt wieder einmal die Wahrheit über Russland. Die Wahrheit, die die Osteurope besonders gut kennt mit Jahren der Gefangenschaft, des Krieges 1939-1945 und die sowjetische Besatzung 1944-1989. Diese schmerzhafte Geschichte, lernt wofür Putins Imperium jederzeit fähig ist.

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global player 27.03.2014, 12:55
371. Schmidts Rehabilitation

Zitat von frequenz11
...verliert mit diesen unüberlegten Äußerungen zur Krim immer mehr seinen guten Ruf, nachdem er u.a. vorher einen inakzeptablen Kanzlerkandidaten empfohlen hatte. Er sollte diese eitlen Interviews vermeiden, seine Worte sind nicht mehr up-to-date.
Nein, Helmut Schmidt war mit seinen rechtfertigenden Äußerungen zu Chinas Unterdrückungspolitik und seiner Gutheißung des Vorgehens der chinesischen KP gegen die Demonstranten auf dem Tiananmen-Platz dabei, seinen guten Ruf zu verlieren, mit seiner klugen Analyse zum Krim-Konflikt hat er sich aber wieder rehabilitiert.

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dezomer@msn.com 27.03.2014, 12:56
372. ist die Natur doch manchmal ungerecht ...

es ist doch schon erstaunlich wie ungerecht die natur sein kann ... mit dem was Herr Blome Helmut Schmitt gerne attestieren möchte ist er offensichtlich schon auf die Welt gekommen.
Lieber Nicolaus leider hast du das Problem was dich schon seit deiner Schulzeit verfolgt noch immer nicht in den Griff bekommen.
Wenn Sachverhalte zu komplex / nicht nachvollziehbar sind lass die Emotionen weg - das gehört zum 1x1 !
... peinliche nummer

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themistokles 27.03.2014, 12:56
373.

Zitat von Walther Kempinski
Fakt ist, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist. Die Ukraine kann somit (nach freien und fairen Wahlen) selbst bestimmen, ob sie der EU beitritt, zur NATO oder zum Häkelverein Castrop-Rauxel.
Stimmt. Aber genau das wurde gar nicht gemacht. Haben Sie denn die Nachrichten gar nicht verfolgt? Gerade letzte Woche? Stichwort "Partnerschaftspakt"?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-959957.html

Es wurden weder freie Wahlen noch eine legitimierte, russische Regierung abgewartet.

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markmach 27.03.2014, 12:56
374. wie bitte?

der Autor sollte sich erst informieren bevor er was schreibt. Schmidt hat in allen Punkten Recht nur eines verstehe ich nicht "wieso wird die Merkel gelobt? für was? die heizt die Stimmung nur auf...und rennt hinter Obama her. Sonst wie immer, sehr gut Schmidt. Der sollte wieder Kanzler sein.

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Dublin Lad 27.03.2014, 13:00
375.

Zitat von Wunderläufer
Ich finde den Beitrag von Blome gut. Was Putin veranstaltet ist ein eindeutiger Bruch der Völkerrechts; da lässt sich auch nichts relativieren und verniedlichen
Dann nennen Sie doch mal den Paragraphen und Absatz des Völkerrechts, der gebrochen wurde. Ooops, können Sie nicht, da es kein Gesetzbuch gibt, aus dem Sie kopieren können?

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groverxx 27.03.2014, 13:00
376. Fehlbesetzung

Der Kommentator entlarvt sich selbst als Fehlbesetzung beim Spiegel.
Der Kommentar hat wahrlich das bekannt herausragende Niveau der Bild / Bild am Sonntag - auf den nach unten offenen Skalen der Einfältigkeit und Verdummung.

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ewspapst 27.03.2014, 13:02
377.

Zitat von diefront
Da äußerst sich Herr Schmidt, der sovieles für Deutschland geleistet hat, einmal wieder durchaus verständlich pro-russisch in der Öffentlichkeit und wird direkt als "wirr", "bequem" oder "billig" beschimpft. Womit nimmt sich der Verfasser das Recht?
Auch das ist ganz einfach zu beanworten wenn man weiss, woher der Verfasser kommt. Als früherer Chefjournalist der Bild hat er gar keine andere Denkweise, er exportiert die in jede von ihm behandelte Zeitung oder jede Talkshow, dort findet man die gleichen "Begründungen" von ihm.
Nicht die Partei, sondern Bild und Welt haben immer recht, wenn es die Moderation gestattet, was nicht so ganz einfach ist, denn der Verfasser gehört zur Chefetage.

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adsum 27.03.2014, 13:10
378. Wann kommt endlich ein Einschlag eines mächtigen Himmelskörpers

Zitat von sysop
Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.
der die Welt bedroht und die Menschheit auszulöschen droht. Dieses kleingeistige, nationalistische mit Brettern vernagelte Bewußtsein dieser Weltbevölkerung würde mit einem Schlag aufhören und alle würden gemeinsam an einer Lösung arbeiten, wie man dieser Bedrohung entgehen könnte.
Es ist ein Jammer, dass es noch keine Art Weltregierung gibt, in der alle Menschen wenigstens einigermaßen zufrieden miteinander leben können.
Eine 100%ige Zufriedenheit gibt es ja auch nicht innerhalb eines Staates, insofern erst recht nicht in einem Weltstaat, aber zumindestens wären viele Kriegswaffen überflüssig und man könnte den Hunger und die Armut minimieren und dieser engstirnige Nationismus wär überwunden.

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acre 27.03.2014, 13:11
379. Cui bono

Zitat von denkautonomer
Keiner kommt auf die Idee, die "cui bono?"-Frage zu stellen (wem nütz es?). Wer profitiert davon, wenn durch den Einsatz von 5 Milliarden US-Dollar die Ukraine destabilisiert wird? Wem nützt es, wenn dadurch Russland gereizt und zu angreifbaren Aktionen provoziert wird? Wem nützt es, wenn ein Keil zwischen Europa und Russland getrieben wird, so dass hier kein (Energie-)unabhängiger Wirtschaftsraum entstehen kann? Wem nützt es, wen dadurch das stockende EU-US-Freihandelsabkommen befördert wird? Ich mag nicht glauben, dass die gegenwärtigen Politiker diese Zusammenhänge nicht sehen. Darum bleibt nur eine Erklärung: Es ist beabsichtigtes Kalkül. Ich bekomme Angst, und zwar nicht vor Russland.
Die entscheidenden Fragen haben Sie nicht gestellt.
Was bezweckt W. Putin damit, die Krim zu einem Kriegsstützpunkt, auch mit Überschallbombern bis 2016, auszubauen. Warum braucht er die Ukraine für seine Eurasische Union, die er 2015 ins Leben rufen will.

Wo ist der Unterschied, wenn Russland, wie W. Putin Janukowitsch zugesagt hat, die Ukraine mit 15 Milliarden unterstützt dafür im Gegenzug damit aber die Zugehörigkeit zu Russland verbunden ist. Dem Westen jedoch untersagt werden soll, Kredite zu geben, für die lediglich Verbesserungen der Infrastruktut gefordert werden?

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