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Schmidt und Putins Ukraine-Kurs: Der Altkanzler macht es sich bequem
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Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.

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Hamberliner 27.03.2014, 14:09
490.

Zitat von sysop
Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.
Seine Nach-nach-nach....nach-Folgerin im Bundesverteidigungsministerium, Zensursula, macht aber auch keine besonders gute Figur, wenn sie bei Maybritt Illner bei der Frage, was sie denn an Putins Verhalten auszusetzen habe, fast schon zu stottern anfängt und hastig-beiläufig und verlegen etwas von "Provokationen" nuschelt, die aufhören sollen, anstatt klar und deutlich die rechtswidrige Besetzung von Südossetien, Abchasien und der Krim noch einmal beim Namen zu nennen.

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woeschelterjong 27.03.2014, 14:10
491. nicht objektiv

der Autor macht genau das, was er dem Altkanzler vorwirft! Hat er wirklich nicht bemerkt, wie einige Weststaaten die NATO mit aller Macht möglichst nah an die russische Grenze ausdehnen wollten?
Hat er übersehen, dass die EU ohne Not die Ukraine nicht schnell genug aufnehmen konnte, ohne Rücksicht auf Verluste (soll heißen, ohne Rücksicht darauf, dass damit ein weiterer Staat aufgenommen würde, der so gut wie pleite ist?
Ich bin weiß Gott kein Freund von Putin, und schon gar nicht von Macht"spielchen" der so oft geübten Art, sei es vom Osten, sei es vom Westen.
Dem Osten kann man die ehemalige CSSR, Ungarn, Teile von Polen, Georgien, Afghanistan u.s.weiter vorwerfen; dem Westen -oder Teilen davon- Vietnam, 2x Irak, Afghanistan, u.s.weiter vorwerfen. Keine Seite hat das Recht, Moralapostel zu spielen!!!
Auch sollte man als Westler den Russen nicht vorwerfen, wie sie dort mit der eigenen Bevölkerung umgegangen sind und noch umgehen. Auch hier zur Erinnerung: wie sind die Amerikaner mit den Indianern und mit ihrer schwarzen Bevölkerung umgegangen, wie die Engländer, Franzosen, Belgier, Niederländer mit "ihren" Kolonien, wie Deutschland mit seiner jüdischen Bevölkerung und so weiter!!
Man kann mithin über Putin genau so viel Gutes oder Schlechtes sagen, wie über viele Westpolitiker!!! Und insofern hat unser Altkanzler Schmidt doch nicht Unrecht!

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Conny44 27.03.2014, 14:10
492. Lieber Herr Blome,

Zitat von sysop
Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.
einen Kommentar von Ihnen lese ich. Ihre Meinung ist nun mal Ihre Meinung, die steht Ihnen zu. Die Bewertung der Äußerungen Helmut Schmidts sind völlig daneben gegriffen z.T. diskriminierend. Schmidt hat Recht in der Sache und Sie hätten besser geschwiegen.

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Skarrin 27.03.2014, 14:11
493. Alles richtig...

... bis auf den letzten Satz.
Ich habe die Qualmquäke nie bewundert, weder gerne noch sonstwie.
Seine Verachtung für Demokratie und Menschenrechte hat er schon zu oft gezeigt.
Wäre er doch nur Hochwasserschutzbeauftragter geblieben...

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redspot 27.03.2014, 14:14
494.

Zitat von gerhard berlin
Helmut Schmidt liegt mit seiner Einschätzung völlig richtig. Der Kommentar von N. Blome beruht auf den Unternehmensgrundsätzen des Axel Springer Verlages, die er offensichtlich mit zum Spiegel genommen hat. Grundsatz 3 lautet: »Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.« [..]
Ich hielt das für einen Witz, aber Google hat mich eines Besseren belehrt. Liegt die klar erkennbare politische Tendenz des Spiegel Online eigentlich ebenfalls schriftlich ausformuliert vor? Die würde mich mal interessieren.

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Differentus 27.03.2014, 14:15
495. Erst differenzieren, dann schreiben.

Differenziertes Denken hilft, ist aber unpopulär. Vorgefärbt oberflächliche Meinungen sind der gefährlichste Virus unserer Zeit. Und was nicht passt wird eben passend gemacht. Basta. Der Kaiser und seine neuen Kleider lassen grüßen. Der Autor, zumindest temporär, etwas vergesslicher als Kritisierter, gibt eben das zum Besten, was heutzutage angepasst dahinplätschern darf, ohne anzuecken. Der Karriere sicher förderlich, aber einem Spiegel unwürdig. Ein Helmut Schmidt reflektiert lediglich die Situation aus seiner breiten Erfahrung heraus. Fakt ist: Seit dem Fall der Mauer haben sich Europa und die Nato langsam aber stetig an die Grenzen der Russen gefressen. Trotz anderslautender Beteuerungen des Westens Anfang der Neunziger. Hätte ein Gorbatschow seinerzeit vertraglich ausgehandelt, was in trunkener Begeisterung von Europäern hochheilig zugesichert wurde, gäbe es das Problem Krimkrise in dieser Form überhaupt nicht. Viel gefährlicher als all diese versatzstückt populistische Meinungsmache aber ist eine Frau, die es glänzend versteht, einen ganzen Kontinent für ihre egoistisch ausgerichteten Zwecke zu instrumentalisieren. Ihr wahres Gesicht hat sie ja bereits gezeigt. Wie beruhigend ist es da doch, dass niemand mehr davor sicher ist abgehört zu werden. So oder so.

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nikolaus1962 27.03.2014, 14:17
496. Frau Timoschenko

Mein lieber Freund,

wenn Frau Timoschenko Pressidentin wird so kann das krieg bedeuten der sich unkontrolliert ausweiten kann. Den Artikel den Sie da geschrieben haben dem kann man sich nur anschließen.

Zitat von PK2011
Die Generation von Herrn Schmidt hat vieles erlebt, eine lange Lebenserfahrung erworben und daher eine differenzierte Sicht der Dinge. In der Sache hat der Alt-Bundeskanzler vollkommen recht. Der Konflikt wurde aus wirtschaftlichen Gründen von den USA vom Zaun gebrochen, unter Zuhilfenahme zweifelhafter Charaktere wie Frau Timoschenko.

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Michael CGN 27.03.2014, 14:17
497. Schwache Antwort

Zitat von sysop
Helmut Schmidt versteht nicht, warum man sich über die Annexion der Krim aufregen soll. Er hat Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das ist mehr als eine Sprachverwirrung.
Ich hätte erwartet, dass Herr Nikolaus Blome inhaltlich antwortet.

Stattdessen Platitüden im Chor der gleichlautenden Stimmungsmache der meisten Medien und ein arrogantes Herabwerten eines durchaus fundierten Beitrages von Herrn Schmidt.
Der dazu in einer Linie verdienter Alt-Politiker wie Kissinger oder Journalisten wie Scholl-Latour steht.

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harald007 27.03.2014, 14:26
498. optional

Die gebetsmühlenartik wiederholten Phrasen, die einige Politiker (Röttgen, van der Leyen ...) in Talkshows und Interviews äußern und auch in diesem SPON- Beitrag geäußert werden, erinnern mich an die frühere SED- Propaganda in der DDR. Wer nicht dafür ist, ist gegen uns! Durch ständige Wiederholung und Verleugnung von Fakten kommt man der Wahrheit aber nicht näher. Andersdenkende zur Problematik wie Peter Gauweiler (CSU) oder Gregor Gysi (Linke) sollten mehr Gehör finden. Herr Genscher, kommen Sie bitte zurück in die Politik !

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KV491 27.03.2014, 14:26
499.

Zitat von romeo_mike
Bis heute habe ich nur selten - sehr sehr selten - einen derart überheblichen SPON-Beitrag entdeckt. Langsam wird's Zeit, sich von diesen arroganten Pseudo-Journalisten abzuwenden.
An Sie und die 250 Diskussionsteilnehmer, die schon den gleichen Beitrag verfasst haben: Wie wäre es denn mal mit einem Argument?
"Was erlauben Blome" und "Jawohl, mein Putin" klingen zwar schneidig, aber sind inhaltlich etwas, äähh, ergänzungsbedürftig.

Was ist argumentativ falsch an Blomes Beitrag?

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