Forum: Politik
Scholz über G20-Krawalle: "Ja, ich schäme mich"
AFP

Vor dem Gipfel strahlte er Zuversicht aus - G20 in Hamburg, kein Problem, schaffen wir. Nun gibt sich Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz reumütig. Die Ausschreitungen seien schwer auszuhalten gewesen.

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emma04 11.07.2017, 16:23
1. Hut ab, vor Herrn Scholz!

Hut ab vor Herrn Scholz, er duckt sich nicht weg, sondern steht zu seinem Wort, während die Grünen nur herumeiern. Tatsache ist, dass sich der Staat nicht auf der Nase herumtanzen lassen kann. So ein Gipfel muss in einer Großstadt wie Hamburg möglich sein. Ich hoffe, die Randalierer bekommen ein saftiges Strafmaß. Autos abfackeln, Molotow-Cocktails und Pflastersteine werfen, nimmt die Verletzung oder gar den Tod von Polizisten oder unbeteiligten Dritten billigend in Kauf. Das ist Mordabsicht und keine friedliche Demonstration.

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der Bulle 11.07.2017, 16:26
2. Der Scholzomat

streitet immer noch- wieder besseren Wissens- ab, das der Staat nicht versagt hat.
Die mehrstündige Preisgabe eines ganzen Viertels an den plündernden Mob dokumentiert dieses Versagen geradezu !
Wenn ich mich recht erinnere saß der 1. Bürgermeister zu dieser Zeit in der Elbphllharmonie um den Klängen der Hochkultur zu lauschen. Seine Bürger, deren Schutz er zugesichert hatte, lauschten in dieser Zeit dem kling klang klong Ihrer unter den rhythmischen Schlägen des Mobs berstenden Scheiben. Das Spektakel wurde zu dieser Zeit auch nicht vom Lalülala der Polizei gestört.

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e.pudles 11.07.2017, 16:31
3. Der Vorzeigepolitiker der SPD

Na wenn die SPD solche Leute als Vorzeigepolitiker puscht, dann muss sie sich nicht wundern, wenn sie am Wahltag die grösste Schlappe aller Zeiten einfahren wird. Für eine eventuelle Groko (danach sieht es ja auch aus) ist der Posten des Innenministers ja zum Glück schon definitiv mit Hermann aus der CSU besetzt. Man stelle sich vor Scholz würde diesen Posten bekommen. Was könnte man ihm den für eine Ministerium geben, bei welchem er so wenig wie möglich Schaden anrichten kann. Am besten keines. Soll in Hamburg bleiben und dort die Leute weiter ver...schen, obwohl sie das wirklich nicht verdienen.

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purple 11.07.2017, 16:36
4. Was redet der für einen Mist

Jeder Aggressionsforscher und auch Professoren der Polizeihochschule sagen, daß bei der angewendeten Polizeitaktik diese Ausschreitungen unvermeidbar waren. Die Intensität war tatsächlich in diesem Ausmaß vielleicht nicht absehbar, waren ausländische Chaoten dabei, denen es nur um Randale ging, aber der massenpsychologische Mechanismus war der Polizei bekannt. Jede Simulation wird genau zu diesem Ergebnis kommen. Zuerst die Wut (Lagerräumungen) auch bei friedlichen Demonstranten anstacheln, dann eine extreme Polizeipräsenz zeigen und beim geringsten Anlass (Welcome to Hell - Demo) losschlagen. Da kommt genau das raus - und alle haben es gewußt. Man wollte - vor allem solche Leute wie Dudde - das Augenmerk der Politik auf linke Gewalt lenken um von dem entstandenen rechtsbraunen Sumpf, mit dem auch große Teile der Polizei - und ich kenn da ein halbes dutzend persönlich - sympatisieren, abzulenken.
Gibt jetzt ein nettes Wahlkampfthema

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Overseasreader 11.07.2017, 16:38
5. Ich sehe keinen Grund

warum der Oberbuergermeister sich schaemen sollte. Das Verhalten des Poebels war schaemenswuerdig und genau das sollten die Krawallmacher tun, sich schaemen. Deren Verhalten war widerwaertig und das volle Mass der Bestrafung durch die Justiz sollte und MUSS ihnen zuteil werden. Niemand konnte voellig voraussehen zu welchem Mass an Zerstoerungswut diese Chaoten faehig waren, auch Olaf Scholz nicht. Vielleicht ist es notwendig, den Einsatzgruppen der Polizei breitere Befugnisse in solchen Faellen zu erteilen. Man sollte aber nicht alle moeglichen Meckereien auf Olaf Schulz abladen. Das ist nicht fair.

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lofi 11.07.2017, 16:41
6.

ich frage mich immer noch, ob Herr Scholz und noch mehr sein Innensenator wirklich so naiv waren, zu glauben dass das ganze in einer Stadt wie Hamburg glimpflich über die Bühne gehen würde. Wenn ja ist das schon erschreckend, da es wieder einmal zeigt, dass Politiker überfordert sind wenn sie mit der Realität konfrontiert werden. Persönlich tut es mir schon leid für Herrn Scholz, den ich durchaus bisher für einen fähigen Politiker hielt.

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Steve1982 11.07.2017, 16:42
7. Ach so...

Zitat von der Bulle
streitet immer noch- wieder besseren Wissens- ab, das der Staat nicht versagt hat.
Dann hat also Scholz ein Staatsversagen zugegeben und Sie sehen das anders.....?
Nee, ich weiß schon, wie Sie das wirklich gemeint haben. Man kann da durchaus drüber diskutieren. Die Frage ist aber letztlich, ob die Hamburger ihn weiterhin als OB behalten wollen oder nicht. Und da er die letzten 6 Jahre ja doch sehr sehr viel richtig gemacht hat (etwa bei der Elphi im Gegensatz zum CDU Mann von Beust), ist es verständlich, dass die Mehrheit der Hamburger offenbar ihn offenbar weiterhin im Amt haben will (Umfragen von Insa, Abendblatt und Mopo übereinander gelegt).

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Lebonk 11.07.2017, 16:50
8. Augenhöhe

Alle bisherigen Kommentare und Empfehlungen ( Internationale Dateien usw ) gehen am Kern des Problems vorbei. Die Polizei konnte nicht einrücken, weil sie nicht entsprechend ausgerüstet war. Dazu brauchte man die Spezialeinheiten. Das dauerte eben. Linke "autonome" Randaler waren mit Zwillengeschossen bewaffnet, die Metall durchschlagen, hatten Molotowcocktails mit der Wirkung von Granaten und haben mit Gewegplatten und Steinen auch von Dächern geworfen. Wie soll man gegen solche im HIrn von linksgrünem Geschwurbel vergiftete Irre vorgehen ? Wasserwerfer und Knüppel der Polizei sind Wattebäuschchen gegen deren Bewaffnung. Man muss dem Feind , - denn es handelt sich um Menschen, die sich außerhalb der demokratischen Spielregeln befinden und sie sind deshalb Feinde dieser Gesellschaft - auf Augenhöhe begegnen - notfalls auch mit Schusswaffengebrauch. Es muss aufhören, dass die linke Szene mit ihrer intellektuellen Brunnenvergiftung in staatlich geförderten Einrichtungen fortfahren darf. Man stelle sich vor, was wohl geschehen wäre, wenn eine Braune Flora versucht hätte, sich zu etablieren.
Schade nur, dass durch dieses linke geistig begrenzte Pack samt ihrer Sprecher die sachliche Kritik an G20 und deren Politik untergegangen ist.
Scholz muss bleiben, aber überlegen, ob er den richtigen Koalitiospartner hat, der bei der Einschätzung des Geschehenen rumeiert, um die Sympathie der verirrten Linken nicht zu verlieren. Dieser Staat hat Fehler, aber er ist in summa in Ordnung.

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kraus.roland 11.07.2017, 16:52
9. Wir Alle wissen,..

..dass die Internationale der Plünderer und Zündler nicht zu kontrollieren ist. Olaf Scholz und Hamburg kann man nur Solidarität und Hochachtung ausdrücken. Eine Schande ist der miserable Versuch der CDU, diesem Abgrund an Selbstgerechtigkeit, daraus politisch Kapital schlagen zu wollen. Dass weltweit die Gesellschaften auseinandertriften, liegt in erster Linie daran, dass sowohl ganz oben, als auch ganz unten nicht Wenige völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Die Verantwortung dafür haben Alle zu tragen. Bei CDU/CSU und FDP ist freilich handfeste politische Schuld verankert. Und bei den Groko-Aposteln der SPD ebenfalls. Der Karren ist gründlich verfahren und das wird von alleine nicht besser!

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